Gesellschaftliche Verantwortung

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—IWC Schaffhausen hat bei der Erweiterung ihrer Fertigungsstätten ganz auf innovative, ressourcenschonende Technik gesetzt

Das Umweltengagement von IWC

Nachhaltigkeit, Engagement für die Umwelt und aktiver Klimaschutz sind feste Bestandteile der Firmenphilosophie von IWC Schaffhausen. Seit Jahren arbeitet das Unternehmen kontinuierlich daran, seine CO2-Emissionen zu reduzieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Seit Sommer 2007 ist IWC als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert. Durch den Einsatz innovativer Produktions- und Gebäudetechnik sowie der Nutzung alternativer Energien konnten die Kohlendioxidemissionen um 90 Prozent gesenkt werden. Darüber hinaus belohnt IWC diejenigen Mitarbeiter, die auf privater Basis zum Klimaschutz beitragen.

Alles begann mit der Suche nach einer umweltverträglichen Lösung für die geplante Erweiterung der Produktionskapazitäten. Seit 2003 sind bei IWC zwei neue Gebäude entstanden. Durch ihre moderne, ökologische Bauweise ist es gelungen, den Energieverbrauch im Unternehmen trotz 6000 m2 zusätzlicher Fläche und einer deutlichen Steigerung der Produktionskapazitäten konstant zu halten. Heute verfügt das Unternehmen über ein ganzes Paket von Massnahmen, um die Energiebilanz in den eigenen Geschäftsräumen weiter zu optimieren.

Neubauten mit modernster Technik

Die beiden neuen Gebäude wurden mit dem Ziel entworfen, den CO2-Fussabdruck von IWC zu reduzieren. Ihre hochmoderne Aussenhaut besteht aus optimal gedämmten doppelwandigen Glasfassaden mit einem modernen Lüftungskonzept. Schätzungen hatten ergeben, dass IWC ohne diese strukturellen Verbesserungen jährlich rund 750 Tonnen des klimaschädlichen CO2 (Kohlendioxid) erzeugen würde. Mit der Vollendung des zweiten Neubaus Ende 2008 wurde die gesamte ausgeklügelte Haustechnik über alle Gebäude wirksam. Seither beträgt der CO2-Ausstoss knapp 20 Tonnen pro Jahr, was einer Reduktion von mehr als 90 Prozent entspricht. Deutlich wird der zukunftsorientierte Ansatz von IWC und die Bereitschaft, in umweltverträgliche Technik zu investieren, auch durch die Massnahmen zur Wärmerückgewinnung: Das Unternehmen nutzt die Restwärme von Abwässern in einem Schmutzwasserkanal von Schaffhausen als Energiequelle. Das Herzstück der Anlage sind kombinierte Kühl- und Wärmepumpen, die wechselweise oder sogar gleichzeitig Wärme und Kälte erzeugen können. Über ein 60 Meter langes, in den Abwasserkanal eingebautes Austauschelement kann Wärme für Heizzwecke aus dem Abwasser entzogen und Abwärme aus dem Fertigungsprozess und den Kühldecken in das Schmutzwasser abgeführt werden. Der Bau dieser in der Schweiz neuartigen Anlage, die das ganze Jahr über betrieben wird, wurde durch das Schweizer Bundesamt für Energie finanziell unterstützt. Ausweichmöglichkeiten zur Kühlung und Heizung von Gebäuden und Fertigungseinrichtungen bietet ein zusätzlich installiertes System zur Grundwassernutzung. Geheizt wird bei IWC grösstenteils mit umweltfreundlichen Wärmepumpen. Den Strombedarf deckt das Unternehmen seit Anfang 2007 vollständig mit ökologischer Energie aus Wasserkraft, und für die Toilettenspülung wurde eine Regenwasser-Recyclinganlage installiert.

—Spiegel der Natur – die gläserne Fassade des östlichen Anbaus, in dem die CO2-neutrale Uhrenproduktion von IWC untergebracht ist und der komplett mit regenerativer Energie versorgt wird

IWC hat ein Programm zur Förderung des Umweltbewusstseins ihrer Mitarbeiter entwickelt, das individuelle Schritte zur Reduktion des eigenen CO2-Fußabdrucks belohnt

Neutrale CO2-Bilanz

IWC dokumentiert und reduziert ihre CO2-Emissionen nicht nur auf Infrastrukturebene, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Unternehmen ergreift laufend geeignete Massnahmen, um die CO2-Emissionen von Lieferanten, Betriebsstätten, Geschäftsreisen und Events zu verringern. Zum Beispiel werden Geschäftsreisen, wo immer möglich, durch Videokonferenzen ersetzt, und die Mitarbeiter sind angehalten, Dokumente in elektronischer Form zu archivieren. Emissionen, die nicht vollständig eliminiert werden können, kompensiert IWC durch freiwillige Ausgleichszahlungen. Diese Mittel fliessen in vielversprechende Umweltprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern. Dank dieses Engagements ist IWC seit Sommer 2007 als CO2-neutrales Unternehmen zertifiziert.

So beeindruckend diese Schritte auch sein mögen, das Ziel der Schweizer Uhrenherstellerin ist weiter gesteckt. IWC hat ein Programm zur Förderung des Umweltbewusstseins ihrer Mitarbeiter entwickelt, das individuelle Schritte zur Reduktion des eigenen CO2-Fussabdrucks belohnt. Finanziell unterstützt wird der Wechsel auf öffentliche Verkehrsmittel und Autos mit geringeren CO2-Emissionen sowie der Einsatz von alternativen Energien bzw. energiesparenden Technologien für die eigenen vier Wände. Mitarbeiter können ihre eigenen CO2-Emissionen im IWC-Intranet berechnen und durch Zahlungen in ein Klimaprojekt kompensieren. Die von den Mitarbeitern in das Projekt investierte Summe wird von IWC verdoppelt.

IWC ist Mitglied der internationalen Organisation The Climate Group, einer unabhängigen Non-Profit-Organisation, die gemeinsam mit Regierungen und Wirtschaftsführern intelligente Strategien und Techniken fördert, um die globalen Emissionen zu verringern und eine saubere industrielle Revolution voranzutreiben.

Taking pride in protecting the environment