Der Bildhauer-Designer ist ein Phänomen. Auch wer nicht viel über Design weiss, kennt seinen Ruf. Sein Name wurde zum Synonym für Ernsthaftigkeit. Artikel lesen
Der Motor stotterte und soff ab. Benz wischte sich mit dem Handrücken den Schweiss von der Stirn, bückte sich über sein metallenes Geschöpf, drehte hier an einer Schraube und dort, füllte Treibstoff nach und passte auf, dass die beiden Zylinder schön geschmiert waren. Artikel lesen
Brillanter Wissenschaftler, immer auf der Suche nach neuen Medikamenten gegen zahlreiche Krankheiten. Begeisterter Fussballspieler, der die Unternehmenself seines Arbeitgebers Roche trainiert. Liebhaber edler Uhren, fasziniert von der Ingenieursleistung, die in ihnen steckt. Andrew Thomas ist ein Mann mit vielen Leidenschaften. Artikel lesen
Für den schwedischen Fotografen Johan Annerfelt gehören Tauchgänge in eisigen Gewässern zum Berufsalltag. Bei seinen gefährlichen und technisch anspruchsvollen Einsätzen vertraut er einem ständigen Begleiter: der IWC Aquatimer Deep Two. Artikel lesen
Im Haifischbecken schwimmen? Für Michael Muller, den preisgekrönten Fotografen aus Los Angeles, inzwischen fast so etwas wie Routine. Artikel lesen
Kein Deutscher Fussballer schiesst so viele Tore wie er: Mario Gómez, Stürmer beim FC Bayern München und in der Deutschen Nationalmannschaft, zählt zu den Weltbesten seiner Zunft. Artikel lesen
Lieutenant Commander Guy M. Snodgrass zählt zu den besten Piloten der US Navy. Der kampferprobte Flieger bildete auch selber Top-Gun-Piloten aus. Artikel lesen
Datum — 17. April 2012
Antoine de Saint-Exupéry, Flieger und Schriftsteller, wurde bereits mit 12 Jahren auf dem Flugplatz von Ambérieu unweit seines Elternhauses vom „Flugfieber“ gepackt. 1912 ging der junge Antoine erstmals an Bord einer Berthaud‐Wroblewski-Maschine, geflogen von einem Mann namens Gabriel Wroblewski‐Salvez (1881‐1952). Seiner Mutter verschwieg er diese Tatsache, da sie ihm wohl kaum erlaubt hätte, sich einem solchen Risiko auszusetzen.
Seinerzeit drückten sich viele Kinder mit staunenden Augen auf den Flugplätzen herum. Antoine war einer von ihnen. Regelmässig radelte er mit seinem Fahrrad zum Flugplatz, um einen Blick darauf zu erhaschen, wie die Piloten mit ihren Flugmaschinen in die Lüfte entschwanden. Der Mechaniker Maurice Thénoz erinnert sich an den Jungen, der sich mit folgenden Worten an den Piloten Gabriel Salvez wandte: – Monsieur, meine Mutter hat mir erlaubt, meinen ersten Flug zu machen. – Stimmt das auch? – Ja, wirklich!
Eine kleine Notlüge für ein aufregendes Abenteuer. Gabriel Salvez liess ihn in die W2 klettern und überkreiste zweimal das Flugfeld. Es war ein sonniger Tag im Juli 1912, ein schöner Ferientag – und dieser Ausflug sollte der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft sein.
WEIL ICH NICHT GELERNT HABE, ZU ZEICHNEN, LERNTE ICH, FLUGZEUGE ZU STEUERN. MEIN WERK SIND DIE FLUGROUTEN. ICH BIN FAST ÜBERALL GEFLOGEN. ICH KANN CHINA UND AMERIKA AUF DEN ERSTEN BLICK VONEINANDER UNTERSCHEIDEN. DAS IST SEHR NÜTZLICH, WENN MAN IN EINEM FLUGZEUG SITZT UND VERLOREN IST.
—Ein unveröffentlichter Auszug aus dem Buch „Der kleine Prinz” aus dem nun geborgenen Manuskript.
Saint-Exupéry unternahm seinen ersten Flug nicht mit irgendeinem Flugzeug. Es handelte sich um eine Maschine mit einem speziellen, besonders antrittstarken Motor, der von Salvez selbst und seinem Bruder und Partner Pierre Salvez konzipiert worden war. Pierre Salvez, bereits Urheber eines neuen Metallprototypen, reichte am 10. April 1910 ein Patent für ein Flugzeug mit zwei symmetrischen Propellern und zwei Rudern ein. Das Höhenruder wurde mit einem Ruder vorne ausgestattet, ein weiteres wurde am Heck in das Leitwerk montiert. Das Ruder war vertikal am Ende positioniert. Das zweirädrige Fahrwerk wurde auf gefederte Dämpfungselemente montiert und hinten durch ein einfaches Rad ergänzt. Dieser Motor wurde im Februar 1910 von dem Unternehmen Prini & Berthaud als „Zweitaktmotor mit externer Verdichtung“ patentiert und in den Akten erfasst.
Ebenso wie die Eisenbahn ein paar Jahre zuvor entwickelten sich die Fluggeräte kontinuierlich weiter und eröffneten neue Wege in Richtung Modernität. Vielen Schriftstellern – einer von ihnen Saint-Exupéry – dienten sie als Inspirationsquelle, denn bereits als Kind entdeckte Saint-Exupéry die Poesie des Fliegens. Er überflog weite Meere, überquerte Gebirge, erfuhr die Einsamkeit der Wüsten und kostet das „harte Brot der Nachtflüge“.
Erfahrungen, die als Bereicherung in sein Werk einflossen.
Über Saint-Exupéry:
Antoine de Saint-Exupéry war ein echtes Universalgenie: Schriftsteller, Pilot, Abenteurer, Filmemacher, Forscher, Journalist, Botschafter, Künstler, Erfinder und Moralist. Ein Mann der Taten ebenso wie der Reflektion und der Nachdenklichkeit – Saint-Exupéry war Wissenschaftler, literarischer Künstler, Humanist und weiser Denker in einem. Als Berufspilot war Saint-Exupéry Teil einer der faszinierendsten, spektakulärsten und riskantesten Aktivitäten seiner Zeit: der Eroberung des Himmels.
Vor diesem Hintergrund schuf er ein literarisches Werk, das nicht nur aus den Erfahrungen im Laufe seiner Fliegerlaufbahn entsprang, sondern auch aus dem ständigen Kampf eines Mannes mit all dem, was ihn zurückhielt und an die Erde band – wie die Schwerkraft und die Angst. Ausgerüstet mit Wissensdurst, Mut, Intelligenz, Pflichtbewusstsein und Opferbereitschaft erhob Saint-Exupéry sich in die Lüfte und brachte sich selbst dem Himmel immer näher. Als diese edlen Werte gefordert waren, um den monströsen Ideen des Nationalsozialismus, die dabei waren Europa zu verwüsteten, Stirn zu bieten, begnügte sich Saint-Exupéry nicht damit, zur Feder zu greifen: In einem Alter, in dem er ohne Weiteres vom Kampfeinsatz hätte freigestellt werden können, griff er zur Waffe und starb im Einsatz, knapp zwei Jahre nachdem er, zusätzlich zu seinen grossen Werken, ein kleines Weihnachtsmärchen geschrieben hatte: „Der kleine Prinz“ als die weltweit wohl bekannteste französischsprachige Geschichte. Noch heute begeistert diese einfache Erzählung, die uns das Wunderbarste des menschlichen Wesens vor Augen führt: das innere Kind, das seine Seele ist.
DER ERSTE KONTAKT, DEN ICH MIT ANTOINE DE SAINT-EXUPÉRY IN MEINER KINDHEIT HATTE, WAR DAS BUCH „DER KLEINE PRINZ“. ICH WAR TIEF BEEINDRUCKT VON SEINEN PACKENDEN GESCHICHTEN, DIE AUF SEINEN EIGENEN ERFAHRUNGEN BERUHTEN. SIE HINGEN ENG MIT DEN FRÜHEN TAGEN DER LUFTPOST UND SEINER ZEIT ALS PILOT ZUSAMMEN, BESEELT VON PURER LEIDENSCHAFT. ER FLOG DURCH ALLE HERREN LÄNDER, STELLTE EINEN TRANSATLANTIK-FLUGREKORD AUF UND WAR URHEBER EINER REIHE FLUGTECHNISCHER ERFINDUNGEN. ALS FABRIKANT VON FLIEGERUHREN STEHT IWC DIESEN AUFREGENDEN AUGENBLICKEN SEINES LEBENS GANZ BESONDERS NAHE.
—Georges Kern, CEO, IWC Schaffhausen
Es ist eine grosse Ehre für IWC, Antoine de Saint-Exupéry und seinen bemerkenswerten Leistungen anlässlich der 100. Jährung seines ersten Fluges mit einer Hommage feiern zu können. 2012, dem Jahr der Fliegeruhren, widmet IWC Schaffhausen dem leidenschaftlichen Humanisten einen Chronographen, der die Ambitionen dieser für die Luftfahrt wegweisenden Zeit mit moderner Uhrentechnologie verbindet. Lesen Sie mehr über die Pilot’s Watch Chronograph Sonderedition Antoine de Saint-Exupéry in 18 Karat Rotgold (Ref. 387805) in einer auf 500 Stück limitierten Auflage:
Der Bildhauer-Designer ist ein Phänomen. Auch wer nicht viel über Design weiss, kennt seinen Ruf. Sein Name wurde zum Synonym für Ernsthaftigkeit. Artikel lesen
Der Motor stotterte und soff ab. Benz wischte sich mit dem Handrücken den Schweiss von der Stirn, bückte sich über sein metallenes Geschöpf, drehte hier an einer Schraube und dort, füllte Treibstoff nach und passte auf, dass die beiden Zylinder schön geschmiert waren. Artikel lesen
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