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Die Parallelen zwischen FORMEL 1-Motorsport und Haute Horlogerie sind nicht zu übersehen: Technologie, Innovation und modernstes Design spielen in beiden Bereichen eine zentrale Rolle, und beide werden von der Zeit bestimmt. Das MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Team möchte das Rennen gegen die Zeit gewinnen – und IWC Schaffhausen gibt den Rhythmus vor.

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Der Bildhauer-Designer

Der Bildhauer-Designer ist ein Phänomen. Auch wer nicht viel über Design weiss, kennt seinen Ruf. Sein Name wurde zum Synonym für Ernsthaftigkeit.

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Der Motor stotterte und soff ab. Benz wischte sich mit dem Handrücken den Schweiss von der Stirn, bückte sich über sein metallenes Geschöpf, drehte hier an einer Schraube und dort, füllte Treibstoff nach und passte auf, dass die beiden Zylinder schön geschmiert waren.

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Brillanter Wissenschaftler, immer auf der Suche nach neuen Medikamenten gegen zahlreiche Krankheiten. Begeisterter Fussballspieler, der die Unternehmenself seines Arbeitgebers Roche trainiert. Liebhaber edler Uhren, fasziniert von der Ingenieursleistung, die in ihnen steckt. Andrew Thomas ist ein Mann mit vielen Leidenschaften.

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Im Haifischbecken schwimmen? Für Michael Muller, den preisgekrönten Fotografen aus Los Angeles, inzwischen fast so etwas wie Routine.

Entdeckungsreise

Die Nächste Generation von IWC-Ingenieuren

Text — Boris Schneider Fotos — David Willen Datum — 29. August 2013

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—Auszubildende wie Markus Bühler, Mario Dunst, David Moragon und Raphael Frauenfelder (von links nach rechts) benötigen Jahre intensiven Trainings, ehe sie Meister ihres Fachs sind.

Seit über 60 Jahren bildet IWC Schaffhausen hochqualifizierte Uhrmacher aus. Die Kandidaten benötigen Fingerspitzengefühl und ausgeprägtes technisches Flair. Die meisten bleiben der Nordostschweizer Manufaktur nach dem Abschluss ihrer Ausbildung über viele Jahre treu.

Mario Dunst braucht feinmotorisches Geschick, gute Augen, ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen – und nicht zuletzt ein Höchstmass an Geduld. Aus zahllosen winzigen Einzelteilen montiert er ein mechanisches Uhrwerk, reguliert es, setzt Zifferblatt und Zeiger und verbaut das fertige Werk in sein Gehäuse. Dunst ist im vierten Jahr seiner Ausbildung zum Uhrmacher, einer von rund 20 Auszubildenden bei IWC Schaffhausen, die hier diesen anspruchsvollen Beruf von Grund auf lernen.

„Kein Job für einen Zappelphilipp“, beschreibt Raphael Frauenfelder lachend das besondere Anforderungsprofil. Er selbst hat die Ausbildung zum Uhrmacher in Schaffhausen von 2001 bis 2005 absolviert. Die nötige Ausdauer müsse man haben wie auch die Fähigkeit, sich den ganzen Tag lang konzentriert mit etwas Winzigem zu beschäftigen. Wie die meisten Lernenden hat auch Frauenfelder zum Abschluss seiner Ausbildung ein freiwilliges Projekt in Angriff genommen. In unzähligen Arbeitsstunden hat er eine Skelettuhr hergestellt. „Dabei schneidet man alles aus dem Werk heraus, was nicht zwingend für das Funktionieren notwendig ist“, beschreibt er die Herausforderung.

Das Resultat ist faszinierend: Selten offenbaren sich die komplexen Funktionsweisen von Hemmung und Unruh sowie das Zusammenspiel aller Komponenten eines mechanischen Uhrwerks dem Betrachter in dieser Deutlichkeit. „Man braucht für das Skelettieren keine spezielle Ausrüstung, sondern nur die einzelnen Teile wie Platine und Brücken, einen Schraubstock, Laubsäge und Feilen, eine Lupe und natürlich gutes Licht. Es ist pure Handarbeit“, erinnert sich Frauenfelder. Weil er seine Skelettuhr am Handgelenk statt in der Tasche tragen wollte, hat der junge Uhrmacher kurzerhand noch ein Armbanduhrgehäuse konstruiert. Dass das Endresultat stark einer „Portugieser“ ähnelt, dürfte an seiner Liebe zu dieser Uhrenlinie liegen.

Uhrmacher ist keine Karriere für einen Zappelphilipp.

—Raphael Frauenfelder

—Dass das Endresultat stark einer „Portugieser“ ähnelt, dürfte an seiner Liebe zu dieser Uhrenlinie liegen.

Nach der Lehre hat Frauenfelder in Grenchen eine Weiterbildung zum Uhrentechniker absolviert. Als Projektleiter in der Industrialisierung beschäftigt er sich heute mit der Verbesserung von Herstellungsprozessen sowie der Überführung neuer Produkte in die Montage.

Auch für David Moragon war schon früh klar, einen technischen Beruf zu ergreifen. „Schliesslich bin ich irgendwie bei der Uhrmacherei hängengeblieben“, erinnert er sich. Wie seine Kollegen hat auch er die Funktionsweise eines mechanischen Uhrwerks kennen und verstehen gelernt. Ihn faszinieren das Eigenleben und die Dynamik dieser Uhren: „Wenn sich nach dem Aufziehen plötzlich alles bewegt, finde ich das auch heute noch unglaublich“, schwärmt er. Ebenso wie Raphael Frauenfelder hat auch Moragon am Ende seiner Ausbildung bei IWC Schaffhausen ein Werk skelettiert: „Die Schwierigkeit besteht darin, die Gerüste der Brücken und der Platine perfekt aufeinander abzustimmen. Beim Vollaufzug wirken auf die feingliedrigen Brückenstege gewisse Kräfte. Man muss deshalb auch die Statik berücksichtigen, damit sich nichts deformiert.“

Nach der Lehre hat Moragon in der Schaffhauser Manufaktur verschiedene Stationen durchlaufen. So revidierte er in der Serviceabteilung bis zu 100 Jahre alte Werke. Nach einem Abstecher in die Feinregulierung wurde er vor fast zwei Jahren schliesslich zum Abteilungsleiter in der Endmontage ernannt. Dort ist er seither für das Setzen der Zeiger, den Werkeinbau und die Bandmontage zuständig.

—Das Skelettieren von Uhren hat eine lange Tradition unter den Auszubildenden von IWC Schaffhausen.

Ein eher untypischer Lernender war in Schaffhausen hingegen Markus Bühler. Der Sohn eines Zimmermanns aus St. Gallen erlernte zunächst den Beruf des Vaters. Rücken-probleme zwangen ihn jedoch zu einer beruflichen Neuorientierung. Bühler bewarb sich im Alter von 28 Jahren bei IWC Schaffhausen um eine Lehrstelle als Uhrmacher. Sein Talent überzeugte die Personalverantwortlichen, und er durfte seine Ausbildung trotz des vergleichsweise hohen Alters antreten.

Auch Bühler blieb der Stadt am Rheinknie treu. Zunächst war er als Prototypenbauer in der Entwicklung beschäftigt, wo er seine Qualitäten als Tüftler ausleben konnte. Später absolvierte er eine Zusatzausbildung zum Maschinenbautechniker. Heute ist er Abteilungsleiter in der Industrialisierung. „Bei der Entwicklung einer neuen Uhr geben wir den Entwicklern gleich am Anfang wichtige Hinweise zur Montierbarkeit“, so Bühler. Dass er die Herausforderung sucht, hat sich schon bei seinem Uhrenprojekt in der Ausbildungszeit gezeigt: In über 400 Arbeitsstunden baute Bühler ein Taschenuhrwerk mit Kalender und Mondphase zu einem Tourbillon-Werk um. Weil kein passendes Gehäuse zur Verfügung stand, konstruierte er kurzerhand selbst ein Marinechronometer-Gehäuse aus Sipo-Holz und eine kardanische Aufhängung. „Das Komplizierteste, was ich mir zu jener Zeit vorstellen konnte“, schmunzelt er.

Der Schaffhauser Uhrmacher-Nachwuchs machte auch 2012 wieder von sich reden. Auf ein Werk Kal. 6497 hat der Lernende Mario Dunst eine reizende Automation in der Form eines Schiffchens realisiert. Bei 83 eingereichten Arbeiten am Cartier-Wettbewerb hat er damit den ausgezeichneten zweiten Platz belegt.

—Marinechronometer-Gehäuse aus Sipo-Holz und eine kardanische Aufhängung.
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