Weitere Erkundung
IWC_Perfectionists
Perfektionisten schaffen elegante Innovationen

Für jedes neue Manufakturwerk arbeiten bei der IWC in Schaffhausen rund 20 Spezialisten aus verschiedenen Abteilungen zum Teil jahrelang intensiv zusammen. Dabei kreieren die Konstrukteure mit der Hilfe moderner Computertechnologie durchdachte Lösungen, die durch ihre Eleganz verblüffen.

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Hochspannung im Federhaus

Damit sich die Mechanik einer Uhr in Bewegung setzt, muss sie mit Energie aufgeladen werden. Für das Spannen der Feder schwören die einen auf das Aufziehen von Hand und die liebevolle Interaktion mit der kleinen Maschine. Andere sind fasziniert vom Automatikmechanismus, der den Zeitmesser allein durch die Bewegung am Handgelenk praktisch ewig am Laufen hält.

IWC Oils
Die Zeit Läuft Wie Geschmiert

Rund 50 Stellen im Werk werden deshalb je nach spezifischer Beanspruchung mit einem halben Dutzend verschiedenen, speziell für Armbanduhren entwickelten Ölen und Fetten behandelt.

Testlabor

Dauerbaden im warmen Salzwasser und Schwitzen in der Klimakammer: Neue Uhrenmodelle der IWC Schaffhausen werden im Testlabor im Rahmen einer umfassenden Zulassungsprozedur in bis zu 50 Testschritten auf Herz und Nieren geprüft, damit sie später für mehr als nur Alltägliches an den Handgelenken ihrer Besitzer gewappnet sind.

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Sound Check

Wie die Ingenieure bei Mercedes-AMG im Süddeutschen Affalterbach die Motoren richtig zum Klingen bringen.

Grande Complication Dial Explained
Kleine Welt

Zeit bewegt die Welt. Knapp, aber anspruchsvoll fasst die IWC Portugieser Grande Complication den Satz von der Zeit als dem Motor aller Veränderungen zusammen. Eine Zeitmaschine, die auf dem Zifferblatt die geneigte Weltkugel zeigt.

89800 Calibre Movement
DIGITALE EWIGKEIT

Ist die Ewigkeit eine Scheibe? Beim 2009 erstmals in der Da Vinci Perpetual Calendar Digital Date-Month verwendeten Manufakturkaliber 89800 wurde die digitale Datumsanzeige neu definiert: Die dreifache Scheibenanzeige des ewigen Kalenders zeigt im Grossformat Tagesdatum sowie Monat und etwas dezenter den Schaltjahreszyklus an. Alles genial miteinander synchronisiert.

Top Secret

Über 500 hochqualifizierte Spezialisten entwickeln und konstruieren im englischen Brackley die Silberpfeile des MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Teams. Nahezu jedes der 3.200 Fahrzeugteile wird dabei massgefertigt.

Entdeckungsreise

EINE HALBE MONDREISE

Datum — 15. November 2013

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—Der Transport des Materials eines gesamten FORMEL-1-Teams erfordert Teamarbeit und eine minutiöse Planung.

30 Tonnen in 10.000 Einzelteile zerlegtes material und mindestens 60 Spezialisten des MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Team folgen dem FORMEL-1-Zirkus über fünf Kontinente. damit alles immer termingerecht am richtigen Ort ist, ist ein perfekt ausgeklügeltes System genauso notwendig wie jede Menge Improvisationstalent.

Wenn Nico Rosberg und Lewis Hamilton in Melbourne in den Cockpits ihrer Silberpfeile sitzen, atmet David France in Brackley tief durch. Als Logistikdirektor des MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Team ist der grossgewachsene Engländer dafür verantwortlich, dass rund 30 Tonnen Material rechtzeitig im über 17.000 Kilometer entfernten Australien eintreffen. Neben den beiden Autos sind das vor allem Ersatzteile, die komplette Boxenausrüstung, die technische Infrastruktur für die Rennleitung, aber auch zahllose Annehmlichkeiten für Gäste und VIPs – vom bequemen Lounge-Sessel bis zur Espressomaschine.

Von März bis November absolvieren die FORMEL-1-Teams in der aktuellen Saison 19 Rennen auf allen fünf Kontinenten. Die dabei von Mensch und Material zurückgelegte Strecke ist halb so lang wie die Distanz zwischen der Erde und dem Mond. Vor allem die Back-to-back-Events – Rennen an zwei direkt aufeinanderfolgenden Wochenenden – stellen eine gewaltige logistische Herausforderung dar. Nur vier Tage nach der Zieldurchfahrt muss alles am nächsten Ort wieder aufgebaut sein.

Mit Australien, Malaysia, China und Bahrain stehen gleich am Anfang der Saison vier Überseerennen auf dem Programm. Um alles so effizient wie möglich an die Bestimmungsorte zu bringen, setzen die Logistikprofis auf eine Kombination aus See- und Luftfracht.

UNSER JOB IST DER GESAMTE TRANSPORT VON RENNEN ZU RENNEN.

—David France, Logistikdirektor

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—Alle Container des MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Team werden in speziell gecharterte Boeing 747 verfrachtet.

Auf dem Wasser transportiert werden schwere und konstant bleibende Ausrüstungsgegenstände – etwa Schränke voller Schrauben und Muttern, Öle und Schmierstoffe, Druckluftflaschen und Kompressoren, aber auch Tische, Stühle oder Sonnenschirme für die Gästezone. Damit all dies rechtzeitig in Australien ankommt, werden vier Container acht Wochen vor dem Rennen in England verschifft. Einer ist als Gefahrgut deklariert und enthält rund 1.400 Liter speziell für die Silberpfeile raffiniertes Benzin.

Weil die Zeit zwischen den Rennen zu knapp ist, um alles auf dem Wasserweg an die nächste Destination zu transportieren, gibt es die ganze Seefracht in fünffacher Ausführung. „Vielfach kommt es günstiger, etwas mehrmals anzuschaffen und mit dem Schiff zu befördern, als ein einziges Exemplar mit dem Flugzeug um die Welt zu schicken“, erläutert France. Erschwerend kommt hinzu,dass in Brackley gar nicht genügend Lagerraum für das ganze Material vorhanden wäre. Manchmal muss eine Ladung deshalb auf einer besonders langsamen Route transportiert werden, damit sie zuhause nicht unnötig Platz versperrt.

Wenn es schnell gehen muss, kommt das Flugzeug zum Einsatz. Drei Lastwagenanhänger mit Komponenten, die besonders aktuell sein müssen – allen voran natürlich die Rennautos von Rosberg und Hamilton –, werden per Luftfracht befördert. Die Wagen werden in Brackley in ihre Einzelteile zerlegt und Chassis, Getriebe, Motor, Radaufhängungen und Karosserieteile in spezielle sogenannte Cargo Pods verpackt. Aus einem dritten Chassis und den Ersatzteilen liesse sich notfalls ein Ersatzauto für das Rennen konstruieren. Auch wichtiges Garagenequipment reist mit dem Flugzeug. Die Container des in England beheimateten FORMEL-1-Teams werden am East Midlands International Airport rund eine Woche vor dem Rennen in eigens gecharterte Frachtflugzeuge des Typs Boeing 747 verladen und ausgeflogen. Damit jedes der über 10.000 mitgenommenen Teile rasch wiedergefunden wird, hat alles seinen exakt zugewiesenen Platz. Jede Abteilung in Brackley ist für das Packen ihrer Ausrüstung selbst zuständig. Die Checklisten sind mehrere Dutzend Seiten lang.

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—Das Kernteam des MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Team auf Reisen besteht aus 15 Ingenieuren, 38 Mechanikern und Garagentechnikern, 5 Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen sowie einer Handvoll weiteren Spezialisten.

Buchstäblich bis zur letztmöglichen Minute werden in Brackley neue Fahrzeugteile produziert. Was bis spätestens am Samstagmorgen an die Rennstrecke gebracht werden kann, wird als Zusatzfracht in Boxen verschickt. Dabei muss manchmal auch improvisiert werden: Als es in China ein Problem mit dem Helm eines Piloten gab, flog ein Freiwilliger aus Brackley mit einem Ersatzhelm im Handgepäck nach Shanghai. Ein Mitglied des Teams holte den Helm am Flughafen ab und der Kurier trat im gleichen Flugzeug, in dem er gekommen war, den 14-stündigen Rückflug nach England an.

Zu den europäischen Rennen reist das Team mit den auffälligen Racing Trucks auf der Strasse an. Die silbernen Lastwagenanhänger werden jeweils im Fahrerlager aufgestellt und sind wohl jedem TV-Zuschauer schon aufgefallen. Ein Truck befördert die vollständig montierten Autos. Damit diese in der allerneusten Konfiguration vorliegen, fährt er so spät wie möglich mit zwei sich gegenseitig abwechselnden Fahrern los. In weiteren Trucks sind die Ersatzteile, die Boxenausrüstung und sogar ein Reinraum für die Arbeit mit hydraulischen Komponenten untergebracht. Jeder der Anhänger verfügt über eine Klimaanlage und zwei Generatoren mit einer Leistung von 150 Kilovolt – genug, um ein kleines Dorf mit Strom zu versorgen.

Racing Truck Nummer 7 ist ein gigantischer Kühlschrank auf Rädern: „Wir möchten unseren Mechanikern und Ingenieuren auch fern von zuhause etwas britischen Komfort bieten“, schmunzelt France. Zur Ladung gehören deshalb auch Marmite-Brotaufstrich, Haferflockenbrei, gebackene Bohnen – und natürlich unzählige Teebeutel.

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—Zu den europäischen Rennen reist das Team mit den auffälligen Racing Trucks auf der Strasse an.

LANGEWEILE? BESTIMMT NICHT! JEDER TAG BRINGT IMMER WIEDER NEUE AUFGABEN MIT SICH.

—David France, Logistikdirektor

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—Vor allem Rennen an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden stellen eine extreme logistische Herausforderung dar.

In Europa führt das Team auch sein „Motorhome“ mit. Dieses aus 28 Containern bestehende temporäre Gebäude muss von einem grossen Kran montiert werden. Im ersten Stock befinden sich unter anderem die Büros für die Teamleitung sowie eine Bar und Speiseräume für VIPs. Vom Dach aus können geladene Gäste das Rennen verfolgen.

Zusätzlich zum ganzen Material müssen natürlich auch einige Personen an die Rennstrecke befördert werden. Das Kernteam des MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Team auf Reisen besteht aus 15 Ingenieuren, 38 Mechanikern und Garagentechnikern, 5 Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen sowie einer Handvoll weiteren Spezialisten. Mit von der Partie ist zudem ein komplettes Catering-Team, welches an allen Grand-Prix-Austragungsorten für einen konstant hohen Verpflegungsstandard sorgt. „Wir organisieren die komplette Transportkette von der Zentrale in Brackley bis zur Rennstrecke und dann wieder zurück oder an den nächsten Austragungsort“, erklärt France. Drei Mitarbeiter sind vollzeitlich das ganze Jahr mit dieser Reiseplanung beschäftigt. Hotelverträge beispielsweise für Australien werden schon ein Jahr vorher abgeschlossen. Die Piloten und ihre Physiotherapeuten reisen zwar selbstständig an, doch muss das Team von France auch sie unterstützen. „Sei es der neue Hund von Lewis Hamilton oder eine von Michael Schumacher in Belgien vergessene gläserne Trophäe, die man nach Brackley zurückschaffen und Michael in die Schweiz nachliefern musste – langweilig wird es uns bestimmt nicht“, schmunzelt David France.

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Perfektionisten schaffen elegante Innovationen

Für jedes neue Manufakturwerk arbeiten bei der IWC in Schaffhausen rund 20 Spezialisten aus verschiedenen Abteilungen zum Teil jahrelang intensiv zusammen. Dabei kreieren die Konstrukteure mit der Hilfe moderner Computertechnologie durchdachte Lösungen, die durch ihre Eleganz verblüffen.

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Hochspannung im Federhaus

Damit sich die Mechanik einer Uhr in Bewegung setzt, muss sie mit Energie aufgeladen werden. Für das Spannen der Feder schwören die einen auf das Aufziehen von Hand und die liebevolle Interaktion mit der kleinen Maschine. Andere sind fasziniert vom Automatikmechanismus, der den Zeitmesser allein durch die Bewegung am Handgelenk praktisch ewig am Laufen hält.

IWC Oils
Die Zeit Läuft Wie Geschmiert

Rund 50 Stellen im Werk werden deshalb je nach spezifischer Beanspruchung mit einem halben Dutzend verschiedenen, speziell für Armbanduhren entwickelten Ölen und Fetten behandelt.

Testlabor

Dauerbaden im warmen Salzwasser und Schwitzen in der Klimakammer: Neue Uhrenmodelle der IWC Schaffhausen werden im Testlabor im Rahmen einer umfassenden Zulassungsprozedur in bis zu 50 Testschritten auf Herz und Nieren geprüft, damit sie später für mehr als nur Alltägliches an den Handgelenken ihrer Besitzer gewappnet sind.

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Sound Check

Wie die Ingenieure bei Mercedes-AMG im Süddeutschen Affalterbach die Motoren richtig zum Klingen bringen.

Grande Complication Dial Explained
Kleine Welt

Zeit bewegt die Welt. Knapp, aber anspruchsvoll fasst die IWC Portugieser Grande Complication den Satz von der Zeit als dem Motor aller Veränderungen zusammen. Eine Zeitmaschine, die auf dem Zifferblatt die geneigte Weltkugel zeigt.

89800 Calibre Movement
DIGITALE EWIGKEIT

Ist die Ewigkeit eine Scheibe? Beim 2009 erstmals in der Da Vinci Perpetual Calendar Digital Date-Month verwendeten Manufakturkaliber 89800 wurde die digitale Datumsanzeige neu definiert: Die dreifache Scheibenanzeige des ewigen Kalenders zeigt im Grossformat Tagesdatum sowie Monat und etwas dezenter den Schaltjahreszyklus an. Alles genial miteinander synchronisiert.

Top Secret

Über 500 hochqualifizierte Spezialisten entwickeln und konstruieren im englischen Brackley die Silberpfeile des MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Teams. Nahezu jedes der 3.200 Fahrzeugteile wird dabei massgefertigt.