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IWC Museum Silberpfeil
Sonderausstellung "Silberpfeil trifft IWC"

Als Official Engineering Partner des MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Teams rückt die Uhrenmanufaktur IWC Schaffhausen die Gemeinsamkeiten von Automobilhandwerk und Uhrmacherkunst in den Fokus. Mit der Sonderausstellung «Silberpfeil trifft IWC» präsentieren IWC und Mercedes-Benz Classic ihre Kompetenz an ihren Ursprungsorten. Im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart und am Hauptsitz von IWC in Schaffhausen zeigen beide Partnerdiesen Sommer, was sie unter «Performance Engineering» verstehen.

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IWC's SIHH Booth 2013
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Die grosse Liebe

Hansjörg Kittlas über seine grosse Liebe – die Minutenrepetition

Der Brückenbauer

Dennis Lee baut für IWC im Riesenreich China den Markt auf

Entdeckungsreise

Höhenflug

von Michael Friedberg

Datum — 13. Januar 2012

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Es ist keineswegs aus der Luft gegriffen, dass sich IWC-Fliegeruhren zu wahren Ikonen entwickelt haben. Die überaus beliebten Modelle stehen für die Werte von IWC und definieren das gesamte Fliegeruhrensegment der Schweizer Uhrenindustrie. Es gibt wohl kein anderes Unternehmen in der ganzen Uhrenbranche, das auf ein derart reiches Fliegeruhrenerbe blicken kann. Im 21. Jahrhundert haben das Design und die besonderen Eigenschaften dieser Uhren IWC zu einer führenden Stellung auf diesem Gebiet verholfen.

Die authentische Geschichte von IWC als Hersteller von Fliegeruhren erinnert an den faszinierenden Reiz des Abenteuers. Die Pioniere der Luftfahrt bewiesen einst grossen Mut, als sie sich buchstäblich der Erdanziehungskraft widersetzten. Und heute, im Zeitalter von Überschallflugzeugen, die von Flugzeugträgern aus gestartet werden, lösen allein schon die Motorengeräusche der Jets und das Gefühl von Geschwindigkeit und Beschleunigung einen echten Nervenkitzel aus. Der Pilot muss jedes Manöver perfekt beherrschen.

Fliegeruhren sind immer schon hochfunktionale Instrumente gewesen. Sie müssen absolut präzise sein, denn sie dienen der Messung der Zeit und damit zugleich auch der Bestimmung von Geschwindigkeit und Distanz.

Diese Geschichte, dieses Abenteuer und diese Präzision sind seit nahezu acht Jahrzehnten bereits Teil der IWC-DNA. Um 1936 fertigte IWC ihre erste „Spezialuhr für Flieger“, 1940 dann unter Verwendung eines eigens für diesen Zweck modifizierten Taschenuhrwerks die mittlerweile berühmte überdimensionierte „Grosse Fliegeruhr“, die von der deutschen Luftwaffe für Navigationszwecke eingesetzt wurde. Und im Jahr 1948 präsentierte IWC die legendäre Mark 11 für die British Royal Air Force und andere Streitkräfte des Commonwealth. All diese Uhren hatten schwarze Zifferblätter mit markanten weissen arabischen Leuchtziffern, die im Cockpit auf einen Blick problemlos ablesbar waren.

—"Spezialuhr für Flieger" (1936)
—Grosse Fliegeruhr (1940)
—Fliegeruhr Mark 11 (1948)

Als „Instrumentenuhren“ waren diese ersten Fliegeruhren vollkommen auf ihre Funktion ausgerichtet. Sie waren ausserordentlich robust, äusserst präzise und leicht ablesbar. Obwohl einige Zifferblätter im „Militärstil“ auch bei zivilen Uhren zum Einsatz kamen, wurden sie nicht für Modezwecke konzipiert oder vermarktet. Faszinierenderweise sind sie dennoch für zahllose Uhrenliebhaber im Laufe der vergangenen 20 Jahre zu beliebten modischen Statements geworden.

Die Beliebtheit von Uhren im Militärstil im zivilen Bereich lebte wohl 1988 wieder auf, als IWC die Referenz 3740 lancierte, einen „halbmechanischen“ Fliegerchronographen, dessen Uhrwerk eine Kombination aus einem Quarzwerk und einem mechanischen Chronographen war und der sich durch ein funktionales Zifferblatt im Militärstil sowie ein widerstandsfähiges Gehäuse aus Edelstahl auszeichnete.

Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand, dass die IWC-Referenz 3740 einmal eine ganze Generation von Fliegeruhrenmodellen hervorbringen und den Begriff „Fliegeruhr“ selbst völlig neu definieren würde. In den frühen 1990er-Jahren führte IWC eine Fliegeruhr mit einem vollständig mechanischen Chronographenwerk sowie die Fliegeruhr Doppelchronograph mit Rattrapante-Mechanismus ein. Hinzu kam die Mark XII, ein Nachfolgemodell der legendären Militäruhr Mark 11, das mit einem Automatikwerk und einer Datumsanzeige ausgestattet war. All dies waren Luxusuhren, mit grösster Sorgfalt gefertigte mechanische Meisterwerke, doch zugleich auch echte Instrumentenuhren. Ihre Gehäuse bestanden meist aus Edelstahl, und die schlichten Zifferblätter im Militärstil zeugten davon, dass bei ihnen die Funktionalität im Vordergrund stand.

—Fliegeruhr Doppelchronograph (1992)
—Fliegeruhr UTC (1998)
—Grosse Fliegeruhr (2002)

Der neue Stil verzeichnete rasch einen grossen Erfolg, in dessen Folge IWC im Laufe der vergangenen 15 Jahre viele weitere Fliegeruhren auf den Markt gebracht hat, darunter ein „UTC“-Modell mit zweiter Zeitzone und einem durch den legendären IWC-Uhrmacher Kurt Klaus entwickelten originellen Modul. Am bedeutendsten war wohl die Einführung der Referenz 5002, der Grossen Fliegeruhr, im Jahr 2002, einer modernen Reinterpretation der IWC-Militäruhr aus dem Jahr 1940. Mit etwas über 46 Millimetern war die Grosse Fliegeruhr zur damaligen Zeit eines der grössten Modelle der gesamten Schweizer Uhrenbranche. Sie entwickelte sich zur Grossen Fliegeruhr mit der Referenz 5004 weiter und diente zudem als Grundlage für zahlreiche Sondereditionen sowie Fliegeruhren-Sondermodelle mit ewigem Kalender.

All diese Uhren wurden zu Bestsellern. Galt die überdimensionierte Grosse Fliegeruhr anfangs noch als gross, ist sie heute ein Markenzeichen von IWC. Zudem wies sie den Trend hin zu grösseren Uhren. Eine wahre Trendsetterin, die nicht nur durch ihre Grösse, sondern auch mit ihrer Funktion eine selbstbewusste Überlegenheit ausstrahlt.

—Pilot's Watch Chronograph TOP GUN Miramar

2012 setzt IWC diesen Trend mit neuen Fliegeruhren fort, insbesondere den Modellen der Linie Top Gun Miramar, einer IWC-Weltzeituhr sowie umgestalteten Spitfire-Modellen mit dem neuen Chronographenwerk Kaliber 89365. Diese Neuheiten sind Ausdruck ästhetischen wie technischen Könnens. Eine Besonderheit ist auch die neue Spitfire Perpetual Calendar Digital Date-Month mit Chronographenfunktion.

Paradoxerweise werden diese Fliegeruhren wohl überwiegend von Nichtpiloten getragen werden und verlassen höchstens am Handgelenk eines Passagiers an Bord eines Verkehrsflugzeugs einmal die Erde. In der Luftfahrt kommen heute in der Regel elektronische Navigationsinstrumente zum Einsatz, und die Vielzahl an computergesteuerten Instrumenten, derer sich die Piloten mittlerweile bedienen, führt dazu, dass Fliegeruhren zum Teil ein wenig wie aus einer anderen Zeit wirken.

Doch genau hierin zeigt sich vielleicht die grösste Innovationsfähigkeit dieser Modelle, denn sie nehmen das Konzept der Instrumentenuhren und ihre glanzvolle Vergangenheit auf und übertragen sie in nützliche Instrumente der heutigen Zeit. Wir schätzen diese Uhren aufgrund ihrer Präzision, ihrer Symbolträchtigkeit und ihrer Verwendbarkeit als präzise Zeitnahmeinstrumente. Mit ihrer Haltbarkeit, ihrem besonderen Reiz und ihrer Zweckmässigkeit bereichern sie unser Leben.

IWC verdankt ihre führende Stellung in der Uhrenbranche auch der Tatsache, dass sie uns dazu anregt, umfassender darüber nachzudenken, was eine erstklassige Uhr ausmacht. Das, was Fliegeruhren verkörpern, macht sie zu erstklassigen Uhren. Sie zeichnen sich im Wesentlichen durch „eine gesunde Seele in einem gesunden Körper“ aus: eine grossartige Mechanik in einem soliden, robusten und auf das Wesentliche reduzierten Äusseren.

Diese Uhren folgen dem Bauhaus-Diktum, bei dem sich die Form der Funktion unterordnet. Fliegeruhren sind geradezu der Inbegriff dieses Prinzips, und die führende Rolle von IWC als Verfechterin dieser Tatsache könnte seine grösste Stunde sein.

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