Weitere Erkundung
FÜR DIE ZUKUNFT DER GALAPAGOS-INSELN

«17. September 1835. Nachdem ich eine Weile gelaufen war, traf ich auf zwei enorme Schildkröten, von denen jede für sich mindestens 200 Pfund wiegen musste. Die eine verzehrte gerade Stücke eines Kaktus; und als ich mich näherte, starrte sie mich an, um dann langsam davonzukriechen. Die andere bedachte mich mit einem heftigen Zischen und zog den Kopf ein.»

Kurt Klaus
DIE KUNST DES GESCHICHTENERZÄHLENS UND TRÄUMENLASSENS

Jede Uhr erzählt eine Geschichte. Sie handelt von ihrer Herkunft und ihrem Alter, von ihrer Persönlichkeit und ihrem Charakter, von ihrer Tradition und Kultur und nicht zuletzt von ihrem Besitzer.

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Die Evolution der IWC-Taucheruhren findet ihre Fortsetzung.

Die Nächste Generation von IWC-Ingenieuren

Seit über 60 Jahren bildet IWC Schaffhausen hochqualifizierte Uhrmacher aus. Die Kandidaten benötigen Fingerspitzengefühl und ausgeprägtes technisches Flair. Die meisten bleiben der Nordostschweizer Manufaktur nach dem Abschluss ihrer Ausbildung über viele Jahre treu.

Swiss National Day
Schweizer Nationalfeiertag

Entdecken Sie die verborgenen Talente der IWC Uhrmacher.

Die Zeit ist reif

Die Parallelen zwischen FORMEL 1-Motorsport und Haute Horlogerie sind nicht zu übersehen: Technologie, Innovation und modernstes Design spielen in beiden Bereichen eine zentrale Rolle, und beide werden von der Zeit bestimmt. Das MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Team möchte das Rennen gegen die Zeit gewinnen – und IWC Schaffhausen gibt den Rhythmus vor.

Ingenieur Automatic
Der Bildhauer-Designer

Der Bildhauer-Designer ist ein Phänomen. Auch wer nicht viel über Design weiss, kennt seinen Ruf. Sein Name wurde zum Synonym für Ernsthaftigkeit.

Die Kunst, ein Ingenieur zu sein

Der Motor stotterte und soff ab. Benz wischte sich mit dem Handrücken den Schweiss von der Stirn, bückte sich über sein metallenes Geschöpf, drehte hier an einer Schraube und dort, füllte Treibstoff nach und passte auf, dass die beiden Zylinder schön geschmiert waren.

Entdeckungsreise

Nad Zakem

Ich liebe die Botschaft der Marke

Text — Dirk Rheker Fotos — Maurice Haas Datum — 1. Januar 2010

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—Vor acht Jahren kaufte Nad Zakem seine erste IWC-Uhr. Seither ist der Kanadier zu einem ebenso leidenschaftlichen wie fachkundigen Sammler geworden

Es gibt sie tatsächlich, jene Momente im Leben eines Mannes, die alles verändern: die erste Liebe, die Geburt eines Kindes, die erste Million. Oder jener Augenblick, in dem in Montreal beim Juwelier Château d’Ivoire auf der Rue de la Montagne erstmals eine Uhr aus dem Hause IWC Schaffhausen in den Händen hält. Genauer gesagt: eine GST Chronograph Automatic, Ref. 3707. Und wenn man spürt, dass hier etwas zusammenkommt, was zusammengehört.

Acht Jahre ist das nun her – und Nad Zakem erinnert sich noch sehr genau an jenen Moment. „Es war eine ästhetische Offenbarung: das Zifferblatt, die markanten Kronen – einfach überwältigend!“ Seither ist er „hooked“, wie man im Amerikanischen sagt, ein Bewunderer von Zeitmessern aus Schaffhausen. Eine Passion, „über die meine Frau bei den günstigeren Modellen lächelt und bei den teureren Uhren gelegentlich die Stirn runzelt“, wie der Kanadier schmunzelnd zugibt. Nie hätte er gedacht, dass ihn die Leidenschaft für Luxusuhren einmal derart packen würde. „18 Jahre lang hatte ich eine Omega Constellation – ein Geschenk meiner Frau – am Arm getragen, ohne mir irgendwelche
Gedanken darüber zu machen.“

Vielleicht musste die Zeit erst reifen. Vielleicht war Nad Zakem einfach zu „busy“ mit Unternehmen und Karriere. Mit Lizenzprodukten haben er und seine zwei Brüder ein Vermögen gemacht. Die Familie hält in Kanada die Vermarktungslizenz für das Merchandising von Profiligen wie der Major League Baseball oder der National Hockey League. „Wir können uns nicht beklagen“, kommentiert Nad Zakem mit vornehmer Zurückhaltung den geschäftlichen Erfolg seines ursprünglich aus dem Libanon stammenden Clans.

Lieber spricht er über Uhren. Gleich nach dem Kauf seiner ersten IWC-Uhr in Montreal habe er die Fliegeruhr Mark XV mit weissem Zifferblatt erworben. Und aus Interesse wird Passion. Er besucht die Manufaktur in Schaffhausen, wird von Kurt Klaus persönlich durch die Werkstätten geführt. Engagiert sich in den Internetforen, vertieft sein Wissen über Produkte und Geschichte des Unternehmens. „Ich bin nicht nur Sammler, sondern auch Jäger – immer dann, wenn ich auf Auktionen oder bei Privatverkäufen an ein seltenes Stück kommen kann.“ Das Internet hilft, ist Marktplatz, Kommunikationsforum – und durchaus auch ein Ort, Freundschaften zu schliessen.

Via Internet gelangt Nad Zakem auch an eine Portugieser Automatic, Ref. 500107, in Edelstahl mit silbernem Zifferblatt und blauen Ziffern – bis heute eine seiner Favoritinnen. „Ich liebe die Botschaft der Marke, diese markant-maskuline DNA, die das Unternehmen von Anfang an repräsentiert“, versucht er eine Erklärung seiner Faszination. „Jede IWC-Uhr umgibt die Aura des Exklusiven, kaum eine andere Uhr repräsentiert jenen unaufdringlichen Luxus, den man sich als Mann erlauben darf.“ Natürlich appelliert jedes neue Sammelstück an den Genussmenschen in ihm – gleichzeitig reizt jede IWC-Uhr auch seine Vernunft. „Eine solche Uhr ist letztlich ja auch Werterhaltung und Investment.“ Inmitten dieser Ambivalenz schätzt er vor allem eines: die kompromisslose Perfektion der Produkte aus dem Hause IWC. „Die Firma ist ihrem Weg stets treu geblieben. Klar im Design, beständig in der Firmenpolitik, stets stilsicher – daraus erwächst natürlich Begehrlichkeit.“

Als er 2005 in Hongkong eine Grosse Fliegeruhr, Ref. 5002, erwirbt, ist er längst ein „Lifestyle Collector“, ein Sammler, dessen Interesse nicht mehr durch Zufälligkeiten bestimmt ist, sondern durch kühle Strategie. „Soweit ich gelegentlich nicht doch wieder von meiner spontanen Leidenschaft überwältigt werde“, lächelt er. So z. B. als er eine Portugieser, Ref. 2000, von IWC in Platin erwirbt. „Sie war die erste Uhr, bei der ich finanziell eine gewisse Schallgrenze überschritt.“

Ein Jahr später gelangt er an eine Ingenieur Automatic von IWC, die er wenig später wieder verkauft, „nur um augenblicklich unter Trennungsschmerz zu leiden.“ Wiederum in Hongkong erwirbt er 2008 die Fliegeruhr Doppelchronograph in Keramik, Ref. 3799, in der limitierten Version für den Juwelier Carlson, später eine Portofino aus der IWC Vintage Collection und die Fliegeruhr UTC Edition Antoine de Saint Exupéry.

Seine Lieblingsuhr? Zakem muss lange nachdenken – wahrscheinlich, weil es letztlich eine schreckliche Frage für jeden Sammler ist. „Vielleicht die Kaliber 89 von 1954“, versucht er dennoch eine Antwort, „eine wundervolle IWC-Uhr mit dem legendären Manufakturkaliber.“

Es ist diese Mélange aus einer sinnlichen, an der Ästhetik der Uhr orientierten Leidenschaft und einem klaren Kalkül, die Nad Zakems Sammelpassion besonders macht. Und die sich auch auf seine vier Töchter übertragen hat. Längst haben sie gemerkt, welches Fashion-Statement eine IWC-Uhr am Handgelenk einer Frau bedeuten kann. Und gewiss leihe er ihnen hin und wieder eine Uhr aus seiner Sammlung, abends zum Ausgehen etwa. Ein leiser Vorbehalt bleibe, gibt er zu. Aber natürlich wissen die Damen, wie man einen Vater um den Finger wickelt.

Jede IWC-Uhr umgibt die Aura des Exklusiven, kaum eine andere Uhr repräsentiert jenen unaufdringlichen Luxus, den man sich als Mann erlauben darf

—Nad Zakem

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«17. September 1835. Nachdem ich eine Weile gelaufen war, traf ich auf zwei enorme Schildkröten, von denen jede für sich mindestens 200 Pfund wiegen musste. Die eine verzehrte gerade Stücke eines Kaktus; und als ich mich näherte, starrte sie mich an, um dann langsam davonzukriechen. Die andere bedachte mich mit einem heftigen Zischen und zog den Kopf ein.»

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Der Bildhauer-Designer

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Die Kunst, ein Ingenieur zu sein

Der Motor stotterte und soff ab. Benz wischte sich mit dem Handrücken den Schweiss von der Stirn, bückte sich über sein metallenes Geschöpf, drehte hier an einer Schraube und dort, füllte Treibstoff nach und passte auf, dass die beiden Zylinder schön geschmiert waren.