Weitere Erkundung
Aquatimer video Screenshot
IT'S AQUA TIME - Das neue Aquatimer Video

Die Evolution der IWC-Taucheruhren findet ihre Fortsetzung.

Die Nächste Generation von IWC-Ingenieuren

Seit über 60 Jahren bildet IWC Schaffhausen hochqualifizierte Uhrmacher aus. Die Kandidaten benötigen Fingerspitzengefühl und ausgeprägtes technisches Flair. Die meisten bleiben der Nordostschweizer Manufaktur nach dem Abschluss ihrer Ausbildung über viele Jahre treu.

Swiss National Day
Schweizer Nationalfeiertag

Entdecken Sie die verborgenen Talente der IWC Uhrmacher.

Die Zeit ist reif

Die Parallelen zwischen FORMEL 1-Motorsport und Haute Horlogerie sind nicht zu übersehen: Technologie, Innovation und modernstes Design spielen in beiden Bereichen eine zentrale Rolle, und beide werden von der Zeit bestimmt. Das MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Team möchte das Rennen gegen die Zeit gewinnen – und IWC Schaffhausen gibt den Rhythmus vor.

Ingenieur Automatic
Der Bildhauer-Designer

Der Bildhauer-Designer ist ein Phänomen. Auch wer nicht viel über Design weiss, kennt seinen Ruf. Sein Name wurde zum Synonym für Ernsthaftigkeit.

Die Kunst, ein Ingenieur zu sein

Der Motor stotterte und soff ab. Benz wischte sich mit dem Handrücken den Schweiss von der Stirn, bückte sich über sein metallenes Geschöpf, drehte hier an einer Schraube und dort, füllte Treibstoff nach und passte auf, dass die beiden Zylinder schön geschmiert waren.

INGENIEUR - POLE POSITION

Entdecken Sie die neue Ingenieur-Kollektion

Multitalent

Brillanter Wissenschaftler, immer auf der Suche nach neuen Medikamenten gegen zahlreiche Krankheiten. Begeisterter Fussballspieler, der die Unternehmenself seines Arbeitgebers Roche trainiert. Liebhaber edler Uhren, fasziniert von der Ingenieursleistung, die in ihnen steckt. Andrew Thomas ist ein Mann mit vielen Leidenschaften.

Entdeckungsreise

Top Gun: die besten der besten

Lieutenant Commander Guy Snodgrass ist einer der besten Piloten der amerikanischen Seestreitkräfte, hoch dekoriert mit der Navy Commendation Medal und der Navy and Marine Corps Achievement Medal.

Text — Dirk Rheker Fotos — Jürgen Frank Datum — 20. März 2012

teilen:
—Über 20 Kampfeinsätze flog Guy Snodgrass, bevor er zum Ausbilder im Naval Strike and Air Warfare Center in Fallon/Nevada befördert wurde.

Mission impossible? Nicht für Lieutenant Commander Guy M. Snodgrass. Der erfahrene Pilot blickt aus dem Cockpit seiner F/A-18E auf den kleinen Punkt dort unten im Gelben Meer. Über drei Bildschirme laufen ständig die Diagnosedaten sämtlicher Flugzeugsysteme.

Die „Super Hornet“ ist ein Fighterjet, vollgestopft mit modernster Computertechnologie. Und doch kommt es in diesem Moment vor allem auf das Können des Piloten an, auf seine absolute Beherrschung des über 55 Millionen Dollar teuren Fluggeräts. Was von hier oben nämlich aussieht wie ein Stück verlorenes Treibholz in den unendlichen Weiten des Ozeans, ist in Wahrheit die USS George Washington, Flugzeugträger der Nimitz-Klasse mit mehr als 97 000 Tonnen Wasserverdrängung. Ein Kraftprotz von 332 Metern Länge und 76 Metern Breite, angetrieben von zwei Nuklearreaktoren. Auf ihm wird Snodgrass gleich landen. Wenn alles gut geht. Wie schon über 400 Mal in seiner fliegerischen Karriere. Lieutenant Commander Guy Snodgrass ist einer der besten Piloten der amerikanischen Seestreitkräfte, hoch dekoriert mit der Navy Commendation Medal und der Navy and Marine Corps Achievement Medal. Flog als Pilot der Strike Fighter Squadron 131 während der Operation „Iraqi Freedom“ über 20 Kampfeinsätze, um von der Luft aus die Bodentruppen zu unterstützen. Wurde anschliessend zum Ausbilder im Naval Strike and Air Warfare Center in Fallon/Nevada befördert, Heimat der legendären Top-Gun- Flieger.

Dort hatte er als „Air-to-Air Mission Planning Subject Matter Expert“ entscheidenden Einfluss bei der Weiterentwicklung der Lufttaktik von US Navy und Marine Corps. Ein absolutes Ass, dem nur wenige Piloten das Wasser reichen können. Aber Routine? Nein, das ist eine solche Landung auf einem schwimmenden Fliegerhorst auch für einen Profi wie Guy Snodgrass nicht, „selbst wenn Pulsfrequenz und Adrenalinspiegel nicht mehr so hochschiessen wie bei einem Jungspund“, wie er später lächelnd sagt. Jetzt zieht er die F/A-18E erst einmal hinunter und fliegt eine klassische Platzrunde um den Flugzeugträger, um an Höhe und Geschwindigkeit zu verlieren. Die vier Fangseile auf dem hinteren Flugdeck werden derweil auf das aktuelle Landegewicht des Fighterjets eingestellt. Der ideale Aufsetzpunkt liegt so, dass Snodgrass mit seinem Fanghaken das dritte Seil erwischt.

Der Endanflug beginnt; der Pilot fährt das Fahrwerk aus. Die Landeoffiziere auf dem Flugdeck „sprechen“ ihn jetzt herunter, sagen ihm, ob und wie stark seine Fluglage von der Ideallinie abweicht. Fliegt die Maschine zu flach oder zu steil an, betätigen die Landeoffiziere eine Taste, die das Lichtsignal auslöst, das dem anfliegenden Piloten das „Wave off“-Signal gibt. Der Pilot bricht den Landeanflug ab. Snodgrass passiert das so gut wie nie. Und auch diesmal trifft der Eliteflieger den Gleitwinkel und die Geschwindigkeit perfekt, der Haken fängt das dritte Seil und das Hauptfahrwerk berührt das Deck. Beim Aufsetzen gibt er vollen Schub, um bei einem eventuellen Fehlschlag noch sicher durchstarten zu können. Doch das hydraulische Fangseil bringt den über drei Tonnen schweren Jet innerhalb von zwei Sekunden und knapp 50 Metern zum Stehen. „Das ist ein Gefühl“, erklärt Snodgrass später, „als ob Sie mit durchgedrücktem Gaspedal in eine Parklücke einfahren wollten.” „Mission accomplished.“

Natürlich sind die Piloten mit dem Top-Gun-Emblem auf dem Overall die heimlichen Stars hier unter den 5200 Besatzungsmitgliedern; das weiss auch Guy Snodgrass. Top Gun wurde 1969 im kalifornischen Miramar gegründet, um den Navy-Piloten eine schlagkräftigere Lufttaktik beizubringen. Im Jahre 1996 wurde der Ausbildungsgang in das Naval Strike and Air Warfare Center eingegliedert und nach Nevada verlegt. Dort hat auch Guy Snodgrass die Besten der Besten ausgebildet. „Es ist relativ einfach, einen potenziellen Top-Gun-Piloten zu erkennen“, beschreibt er seine Erfahrung. „Er zeigt Talent, Leidenschaft und Persönlichkeit – und das in dieser Reihenfolge.“ Nicht Draufgänger seien gefragt, sondern Männer mit dem festen Bewusstsein, eine Mission zu erfüllen. Mit dem schönen Schein Hollywoods hat der Alltag der Eliteflieger nur wenig zu tun. „Unser Job erfordert volle Konzentration“, sagt Guy Snodgrass. „Wer das Ganze hier mit Kino verwechselt, ist fehl am Platz.“

—Guy Snodgrasse: „Wir wollen die Besten der Besten sein – aber das müssen wir mit jedem Flug, mit jeder geflogenen Mission auch tagtäglich neu beweisen.“

Interview:

Lieutenant Commander Snodgrass, Sie sind einer der Elitepiloten der Top-Gun-Einheit, waren selbst Ausbilder dort. Ist da für Sie ein Jugendtraum in Erfüllung gegangen?
Lieutenant Commander Guy M. Snodgrass: Ganz sicher! Seit ich in meiner Heimat in Texas als Kind einmal auf einer Flugschau einen Fighterjet der US Air Force gesehen habe, wollte ich immer Pilot werden!

Wieso wurden es statt der Air Force dann die Marineflieger?
Obwohl wir es nicht gerne zugeben: Der Film „Top Gun“ aus dem Jahre 1986 hat sicher etwas dazu beigetragen, meine Generation für eine fliegerische Karriere bei der US Navy zu begeistern.

Der Film von Tony Scott als Instrument der Rekrutierung?
So war es wohl! Ohne dem Regisseur allerdings zu nahe treten zu wollen: Mit der Wirklichkeit hat der Film nicht allzu viel zu tun.

Inwiefern nicht?
Top Gun ist kein Ausbildungsgang für Draufgänger und fliegerische Haudegen. Hier sind Piloten versammelt, die mit äusserster Konzentration und grosser persönlicher Hingabe die ihnen gestellte Aufgabe erfüllen. Wir wollen die Besten der Besten sein – aber das müssen wir mit jedem Flug, mit jeder geflogenen Mission auch tagtäglich neu beweisen.

Die Stellungnahmen und Meinungen von Herrn Snodgrass sind nicht repräsentativ für die US Navy.
Bei den Äußerungen von Lieutenant Commander Snodgrass handelt es sich um persönliche Ansichten. Sie repräsentieren nicht zwangsläufig die Ansichten des US-Marineministeriums oder anderer Dienststellen der US-Regierung. Das Interview mit Lieutenant Commander Snodgrass ist nicht als Unterstützung oder Befürwortung seitens des US-Marineministeriums oder anderer US-Regierungsbehörden für IWC, seine Muttergesellschaft Richemont oder die hiermit zusammenhängenden Waren oder Dienstleistungen zu verstehen.

Fliegeruhr Chronograph Top Gun

—Ref. 3880

Mehr Details

Weitere Erkundung
Aquatimer video Screenshot
IT'S AQUA TIME - Das neue Aquatimer Video

Die Evolution der IWC-Taucheruhren findet ihre Fortsetzung.

Die Nächste Generation von IWC-Ingenieuren

Seit über 60 Jahren bildet IWC Schaffhausen hochqualifizierte Uhrmacher aus. Die Kandidaten benötigen Fingerspitzengefühl und ausgeprägtes technisches Flair. Die meisten bleiben der Nordostschweizer Manufaktur nach dem Abschluss ihrer Ausbildung über viele Jahre treu.

Swiss National Day
Schweizer Nationalfeiertag

Entdecken Sie die verborgenen Talente der IWC Uhrmacher.

Die Zeit ist reif

Die Parallelen zwischen FORMEL 1-Motorsport und Haute Horlogerie sind nicht zu übersehen: Technologie, Innovation und modernstes Design spielen in beiden Bereichen eine zentrale Rolle, und beide werden von der Zeit bestimmt. Das MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Team möchte das Rennen gegen die Zeit gewinnen – und IWC Schaffhausen gibt den Rhythmus vor.

Ingenieur Automatic
Der Bildhauer-Designer

Der Bildhauer-Designer ist ein Phänomen. Auch wer nicht viel über Design weiss, kennt seinen Ruf. Sein Name wurde zum Synonym für Ernsthaftigkeit.

Die Kunst, ein Ingenieur zu sein

Der Motor stotterte und soff ab. Benz wischte sich mit dem Handrücken den Schweiss von der Stirn, bückte sich über sein metallenes Geschöpf, drehte hier an einer Schraube und dort, füllte Treibstoff nach und passte auf, dass die beiden Zylinder schön geschmiert waren.

INGENIEUR - POLE POSITION

Entdecken Sie die neue Ingenieur-Kollektion

Multitalent

Brillanter Wissenschaftler, immer auf der Suche nach neuen Medikamenten gegen zahlreiche Krankheiten. Begeisterter Fussballspieler, der die Unternehmenself seines Arbeitgebers Roche trainiert. Liebhaber edler Uhren, fasziniert von der Ingenieursleistung, die in ihnen steckt. Andrew Thomas ist ein Mann mit vielen Leidenschaften.