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IWC SCHAFFHAUSEN EHRT SAINT-EXUPÉRYS LETZTEN FLUG

Vor siebzig Jahren startete Antoine de Saint-Exupéry zu einem Aufklärungsflug über Frankreich und kehrte nie zurück. Nun erinnert die Schaffhauser Uhrenmanufaktur mit drei limitierten Sondereditionen an den letzten Flug des berühmten Piloten und Schriftstellers. Mit dieser Würdigung vertieft IWC Schaffhausen ihre langjährige Partnerschaft mit den Nachkommen Saint-Exupérys.

Die Diva der Portugieser-Familie

Aus der Portugieser Tourbillon Mystère wurde jetzt die Portugieser Tourbillon Mystère Rétrograde. Mit einer am Monatsende zurückspringenden Datumsanzeige

Jetzt ist Sternzeit

Die Portugieser Sidérale Scafusia ist ein weiterer Stern am strahlenden Firmament der Haute Horlogerie von IWC Schaffhausen. Zehn Jahre intensiver Entwicklungsarbeit sind in dieses beeindruckende Meisterwerk geflossen

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Die Evolution der IWC-Taucheruhren findet ihre Fortsetzung.

FÜR DIE ZUKUNFT DER GALAPAGOS-INSELN

«17. September 1835. Nachdem ich eine Weile gelaufen war, traf ich auf zwei enorme Schildkröten, von denen jede für sich mindestens 200 Pfund wiegen musste. Die eine verzehrte gerade Stücke eines Kaktus; und als ich mich näherte, starrte sie mich an, um dann langsam davonzukriechen. Die andere bedachte mich mit einem heftigen Zischen und zog den Kopf ein.»

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Perfektionisten schaffen elegante Innovationen

Für jedes neue Manufakturwerk arbeiten bei der IWC in Schaffhausen rund 20 Spezialisten aus verschiedenen Abteilungen zum Teil jahrelang intensiv zusammen. Dabei kreieren die Konstrukteure mit der Hilfe moderner Computertechnologie durchdachte Lösungen, die durch ihre Eleganz verblüffen.

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Botschafterin der Uhrwerke

Christine Schlatter hat bei IWC Uhrmacherin gelernt. Seit zehn Jahren führt sie Besucher durch die Schaffhauser Manufaktur

Folge 2: Was ist eine Komplikation?

Haben Sie sich je gefragt, wozu die zusätzlichen Anzeigen auf dem Zifferblatt der Uhr dienen? In vielen Fällen handelt es sich nicht um einfache Verzierungen, sondern um Komplikationen oder spezifische technische Vorrichtungen, die eine mechanische Uhr noch faszinierender machen.

Entdeckungsreise

DER SIEGERTYP

Chris McCormack

Text — Dirk Rheker Fotos — Maurice Haas Datum — 10. Oktober 2012

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Chris McCormack hat in seiner Karriere als Triathlet alles erreicht. Ein Champion mit Killerinstinkt. Was „Macca“ von anderen unterscheidet, ist die kompromisslose Leidenschaft für seinen Sport.

Kilometer 39. Die Krämpfe in den Oberschenkeln sind endlich weg. Schnell noch Wasser, Gel und Iso­getränk an der Verpflegungsstation runterschütten. Chris „Macca“ McCormack fliegt dem Ziel entgegen. Angetrieben von einem Mix aus Endorphinen, Adrenalin und purem Willen. Ein paar australische Fans tauchen auf Mountainbikes neben ihrem Idol auf. Feuern ihn enthusiastisch an, so wie an vielen Punkten an diesem Tag in der Hitze von Hawaii. Jetzt sind sie heiser. Macca schickt sie zum Ziel. Will weiterfliegen. Hände strecken sich dem Mann aus Sydney ent­gegen. Chris McCormack gleitet durch einen Tunnel aus Geschrei und ungebremster Begeisterung. Dann der Zieleinlauf, endlich, nach über acht Stunden. Hat der Sieger Tränen in den Augen? Gänsehaut geht nicht mehr, die hat sich beim Schwimmen in der Bucht von Kailua-Kona, beim Radfahren auf dem Queen Kaalhumanu Highway und beim Laufen auf dem berüchtigten Alii Drive längst abgenutzt. Jetzt ist nur noch Glück angesagt, hemmungslos und unverfälscht.

Es war wohl eines der packendsten Duelle seiner Karriere, jener Ironman Hawaii im Jahre 2010. Drei Jahre nach seinem ersten Sieg war Macca im Finale zehn Minuten lang Seite an Seite mit dem Deutschen Andreas Raelert gelaufen, ehe ihm der entscheidende Angriff gelang und der Gegner plötzlich nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Und McCormack mit unbändigem Willen und der ganzen Erfahrung seiner 13 Siege auf der Ironman-Distanz die Psychologie eines echten Champs ausspielte. Mit damals 37 Jahren war er zweitältester Hawaii-Sieger aller Zeiten – lediglich der Amerikaner Mark Allen war bei seinem letzten Hawaii-Sieg im Jahre 1995 noch einen Monat älter.

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Als Chris McCormack 2007 den Ironman Hawaii erstmals gewann, hiess es in der Szene noch einstimmig: Na, endlich! Als er dann seinen Triumph 2010 wiederholte, war er in der Triathlonwelt eigentlich längst abgeschrieben. Doch er hatte es noch mal allen gezeigt. Hat das umgesetzt, was er in seinem Buch „I am here to win“ so eindrücklich beschrieben hat. Dass nämlich beim Weg an die Weltspitze des Triathlons das tägliche Schwimmen, Radfahren und Laufen längst nicht genug ist. „Jedes Rennen ist ein Krieg“, erklärt er uns an diesem Sommertag beim Höhentraining im schweizerischen Davos. „Ich darf beim Wettkampf nie über die extremen Belastungen nachdenken. Sondern nur darüber, wie ich mit ihnen umgehe.“

Es war immer die mentale Stärke, die Chris ­McCormack auszeichnete. Seine kompromisslose Lebens- und Wettkampfeinstellung, die nur auf ein Ziel ausgerichtet ist: Rennen zu gewinnen. Als Weltklassesportler, aber auch als Meister der psychologischen Kriegsführung. „Ich hätte Andreas in Hawaii eigentlich gar nicht besiegen dürfen“, sagt Macca über den jüngeren Konkurrenten. „Aber an diesem Tag, in diesem ganz bestimmten Moment im Rennen war ich im Kopf einfach stärker.“ Natürlich hatte er sich auch in diesem Jahr die Hoffnung gemacht, auf der Kurzstrecke bei den Olympischen Spielen in London zu starten. Doch der australische Verband hat ihn nicht nominiert, aus welchen Gründen auch immer. Eine Enttäuschung, doch auch damit muss ein Champion umzugehen lernen.

Nun überlegt er, bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft im September in Las ­Vegas anzutreten. Oder sich der Herausforderung von Rad­legende Lance Armstrong zu stellen, der sich schon seit einiger Zeit auf den Triathlon verlegt hat und sich mit den Besten messen will. Das wäre in der Tat ein Kampf der Giganten. Oder vielleicht doch noch einmal antreten beim Ironman Hawaii? „Nur, wenn ich das Gefühl habe, um den Sieg mitkämpfen zu können“, sagt er unmissverständlich. Typisch Macca eben: Sollte er nach Big Island zurück­zukehren, dann nicht, um seine Kollegen an der Palani Road anzufeuern. Sondern um zu gewinnen. „Das bin ich meiner Frau und meinen drei Kindern schuldig“, sagt er, bevor er sich zu einem lockeren 10-Kilometer-Trainingslauf verabschiedet. Und natürlich auch sich selbst.

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