Weitere Erkundung
Testlabor

Dauerbaden im warmen Salzwasser und Schwitzen in der Klimakammer: Neue Uhrenmodelle der IWC Schaffhausen werden im Testlabor im Rahmen einer umfassenden Zulassungsprozedur in bis zu 50 Testschritten auf Herz und Nieren geprüft, damit sie später für mehr als nur Alltägliches an den Handgelenken ihrer Besitzer gewappnet sind.

Folge 1: Was ist ein Uhrwerk?

Wie Sie wissen, zeigen Uhren die Zeit an. Doch sie können noch viel mehr. Die mechanischen Uhren von IWC sind Kunstwerke, stilistische Statements und technische Meisterwerke.

Grande Complication Dial Explained
Kleine Welt

Zeit bewegt die Welt. Knapp, aber anspruchsvoll fasst die IWC Portugieser Grande Complication den Satz von der Zeit als dem Motor aller Veränderungen zusammen. Eine Zeitmaschine, die auf dem Zifferblatt die geneigte Weltkugel zeigt.

89800 Calibre Movement
DIGITALE EWIGKEIT

Ist die Ewigkeit eine Scheibe? Beim 2009 erstmals in der Da Vinci Perpetual Calendar Digital Date-Month verwendeten Manufakturkaliber 89800 wurde die digitale Datumsanzeige neu definiert: Die dreifache Scheibenanzeige des ewigen Kalenders zeigt im Grossformat Tagesdatum sowie Monat und etwas dezenter den Schaltjahreszyklus an. Alles genial miteinander synchronisiert.

IWC Portofino Midsize Moon Phase
Ein ästhetisches Instrument für die Zeitanzeige

Das Zifferblatt ist der Star einer mechanischen Uhr. In der Kollektion der IWC buhlen derzeit über 100 teilweise extrem aufwändig gestaltete Zifferblätter um die Aufmerksamkeit der Uhrenbesitzer.

DFB - Deutscher Fussball-Bund und IWC Schaffhausen

Der Countdown bis zum Beginn der Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine läuft. Im Rahmen ihrer Partnerschaft mit dem Deutschen Fussball- Bund (DFB) lanciert IWC Schaffhausen bereits zum dritten Mal eine Sonderedition. Diesen Hattrick erzielt die Große Fliegeruhr Edition DFB der Schweizer Uhrenmanufaktur bereits im Vorfeld der EM als „OFFIZIELLE UHR DER DEUTSCHEN FUSSBALL-NATIONALMANNSCHAFT“. Gefertigt wird eine limitierte Anzahl von nur 250 Exemplaren.

Kaliber 51011

Das voluminöse Manufakturkaliber 51011 kommt in der Portugieser Automatic zum Einsatz. Es gehört zur Kaliberfamilie 50000 und verfügt über eine Gangdauer von sieben Tagen

Die Diva der Portugieser-Familie

Aus der Portugieser Tourbillon Mystère wurde jetzt die Portugieser Tourbillon Mystère Rétrograde. Mit einer am Monatsende zurückspringenden Datumsanzeige

Entdeckungsreise

DER SIEGERTYP

Chris McCormack

Text — Dirk Rheker Fotos — Maurice Haas Datum — 10. Oktober 2012

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Chris McCormack hat in seiner Karriere als Triathlet alles erreicht. Ein Champion mit Killerinstinkt. Was „Macca“ von anderen unterscheidet, ist die kompromisslose Leidenschaft für seinen Sport.

Kilometer 39. Die Krämpfe in den Oberschenkeln sind endlich weg. Schnell noch Wasser, Gel und Iso­getränk an der Verpflegungsstation runterschütten. Chris „Macca“ McCormack fliegt dem Ziel entgegen. Angetrieben von einem Mix aus Endorphinen, Adrenalin und purem Willen. Ein paar australische Fans tauchen auf Mountainbikes neben ihrem Idol auf. Feuern ihn enthusiastisch an, so wie an vielen Punkten an diesem Tag in der Hitze von Hawaii. Jetzt sind sie heiser. Macca schickt sie zum Ziel. Will weiterfliegen. Hände strecken sich dem Mann aus Sydney ent­gegen. Chris McCormack gleitet durch einen Tunnel aus Geschrei und ungebremster Begeisterung. Dann der Zieleinlauf, endlich, nach über acht Stunden. Hat der Sieger Tränen in den Augen? Gänsehaut geht nicht mehr, die hat sich beim Schwimmen in der Bucht von Kailua-Kona, beim Radfahren auf dem Queen Kaalhumanu Highway und beim Laufen auf dem berüchtigten Alii Drive längst abgenutzt. Jetzt ist nur noch Glück angesagt, hemmungslos und unverfälscht.

Es war wohl eines der packendsten Duelle seiner Karriere, jener Ironman Hawaii im Jahre 2010. Drei Jahre nach seinem ersten Sieg war Macca im Finale zehn Minuten lang Seite an Seite mit dem Deutschen Andreas Raelert gelaufen, ehe ihm der entscheidende Angriff gelang und der Gegner plötzlich nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Und McCormack mit unbändigem Willen und der ganzen Erfahrung seiner 13 Siege auf der Ironman-Distanz die Psychologie eines echten Champs ausspielte. Mit damals 37 Jahren war er zweitältester Hawaii-Sieger aller Zeiten – lediglich der Amerikaner Mark Allen war bei seinem letzten Hawaii-Sieg im Jahre 1995 noch einen Monat älter.

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Als Chris McCormack 2007 den Ironman Hawaii erstmals gewann, hiess es in der Szene noch einstimmig: Na, endlich! Als er dann seinen Triumph 2010 wiederholte, war er in der Triathlonwelt eigentlich längst abgeschrieben. Doch er hatte es noch mal allen gezeigt. Hat das umgesetzt, was er in seinem Buch „I am here to win“ so eindrücklich beschrieben hat. Dass nämlich beim Weg an die Weltspitze des Triathlons das tägliche Schwimmen, Radfahren und Laufen längst nicht genug ist. „Jedes Rennen ist ein Krieg“, erklärt er uns an diesem Sommertag beim Höhentraining im schweizerischen Davos. „Ich darf beim Wettkampf nie über die extremen Belastungen nachdenken. Sondern nur darüber, wie ich mit ihnen umgehe.“

Es war immer die mentale Stärke, die Chris ­McCormack auszeichnete. Seine kompromisslose Lebens- und Wettkampfeinstellung, die nur auf ein Ziel ausgerichtet ist: Rennen zu gewinnen. Als Weltklassesportler, aber auch als Meister der psychologischen Kriegsführung. „Ich hätte Andreas in Hawaii eigentlich gar nicht besiegen dürfen“, sagt Macca über den jüngeren Konkurrenten. „Aber an diesem Tag, in diesem ganz bestimmten Moment im Rennen war ich im Kopf einfach stärker.“ Natürlich hatte er sich auch in diesem Jahr die Hoffnung gemacht, auf der Kurzstrecke bei den Olympischen Spielen in London zu starten. Doch der australische Verband hat ihn nicht nominiert, aus welchen Gründen auch immer. Eine Enttäuschung, doch auch damit muss ein Champion umzugehen lernen.

Nun überlegt er, bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft im September in Las ­Vegas anzutreten. Oder sich der Herausforderung von Rad­legende Lance Armstrong zu stellen, der sich schon seit einiger Zeit auf den Triathlon verlegt hat und sich mit den Besten messen will. Das wäre in der Tat ein Kampf der Giganten. Oder vielleicht doch noch einmal antreten beim Ironman Hawaii? „Nur, wenn ich das Gefühl habe, um den Sieg mitkämpfen zu können“, sagt er unmissverständlich. Typisch Macca eben: Sollte er nach Big Island zurück­zukehren, dann nicht, um seine Kollegen an der Palani Road anzufeuern. Sondern um zu gewinnen. „Das bin ich meiner Frau und meinen drei Kindern schuldig“, sagt er, bevor er sich zu einem lockeren 10-Kilometer-Trainingslauf verabschiedet. Und natürlich auch sich selbst.

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Kaliber 51011

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