Fliegeruhren-Familie

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Eine Zeitreise durch die Geschichte der IWC-Fliegeruhren

«Check six!» ist ein Begriff aus der Fliegersprache der Top-Gun-Piloten. Bei simulierten Luftkämpfen müssen sie permanent das Lagebild ringsum unter Kontrolle behalten. Überlebenswichtig ist im Ernstfall der Blick nach hinten, bei «6 Uhr» – die Flieger orientieren sich der Einfachheit halber nach der Einteilung des Uhrenzifferblattes. Auch bei IWC Schaffhausen ist ein «Check six!» – in diesem Fall ein Rückblick auf die eigene Geschichte – hilfreich, um die Spitzenposition der IWC-Fliegeruhren zu verstehen. Die sechs vorgestellten Uhren spiegeln exemplarisch die Historie der Luftfahrt wider.

Fliegeruhren


Sehen Sie die Uhrenfamilie in Aktion

Seit 76 Jahren baut die Schaffhauser Manufaktur extrem robuste und zuverlässige Zeitmesser, die in ihrer jeweiligen Epoche den Ansprüchen von Pilot und Crew gerecht werden. In der Pionierzeit der Fliegerei gilt es, die Uhren vor Staub, extremen Temperaturschwankungen und den starken Magnetfeldern der Bordinstrumente zu schützen. Heute trotzen IWC-Fliegeruhren wie die TOP GUN dem Dreissigfachen der Erdbeschleunigung, verfügen über vielfältige Funktionen und sind aus Hightechmaterialien wie Keramik und Titan gefertigt. Eine Anforderung ist von Anfang an gleich geblieben: die optimale Ablesbarkeit des Zifferblattes. Deshalb hatte IWC schon für ihre ersten Fliegeruhren das Cockpitdesign erfunden. Es verlieh einer ganzen Uhrenbranche ihr Gesicht – und ist bis heute das Vorbild für professionelle IWC-Fliegeruhren.

1936 liefert IWC die erste IWC-Spezialuhr für Flieger aus. Sie verfügt bereits über stabiles Glas, eine Drehlünette mit Registrierzeiger für Kurzzeitablesung und eine antimagnetische Gangpartie.

Grosse Fliegeruhr

—Referenz 5009

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—Nur die besten Navy-Piloten erlangen den Top-Gun-Status

Die Grosse Fliegeruhr 52 T. S. C. von 1940 ist mit 55 Millimetern Durchmesser die grösste Armbanduhr, die je in der Schaffhauser Manufaktur gebaut wurde. Die Spezifikationen für diese sogenannte Beobachtungsuhr sind exakt vorgegeben. Dazu gehören u. a. eine Zentrumsekunde mit Stoppvorrichtung, damit Piloten und Navigatoren ihre Uhren sekundengenau synchronisieren können, sowie ein überlanger Lederriemen zum Tragen der Uhr über der Fliegerkombi. Ihr übersichtliches Zifferblattdesign ist extrem reduziert und versammelt dennoch alle Elemente für die klassische Fliegeruhr: schwarzes Zifferblatt, Markierungsdreieck, nachleuchtende Zifferblattmarkierungen und Zeiger.

Zur berühmtesten IWC-Fliegeruhr avanciert die ab 1948 für die Royal Air Force gebaute Mark 11 mit dem Handaufzugkaliber 89. Ihr Werk ist mit einem Weicheisen-Innengehäuse ummantelt, um die Mechanik vor Magnetfeldern zu schützen. Dank ihrer grossen Robustheit und Ganggenauigkeit setzt sie sich gegen alle Produkte der Mitbewerber durch. In den Anfangsjahren, als die Uhren noch nicht in ausreichender Menge verfügbar sind, gilt es unter den Navigatoren und Flugzeugführern als Ehre, sie tragen zu dürfen. Mehr als dreissig Jahre ist die Mark 11 bei der Royal Air Force im Einsatz. Heute ist sie ein Kultobjekt und eine der begehrtesten Sammleruhren. Das Armband der aktuellen TOP GUN Miramar-Linie ist eine Reminiszenz an das für den Einsatz der alliierten Luftstreitkräfte konzipierte widerstandsfähige Armband der Mark 11.

Fliegeruhr Chronograph
Top Gun Miramar

—Referenz 3880

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Das Armband der aktuellen TOP GUN Miramar-Linie ist eine Reminiszenz an das für den Einsatz der alliierten Luftstreitkräfte konzipierte widerstandsfähige Armband der Mark 11

Grosse Fliegeruhr Perpetual Calendar Top Gun

—Referenz 5029

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Mit der Fliegeruhr Chronograph Keramik Zirkoniumoxid, Ref. 3705, setzt IWC im Jahr 1994 gleich zwei Trends, die später von der Uhrenbranche dankbar aufgenommen werden. Das ist zum einen das aufregende Design einer komplett schwarzen Fliegeruhr. Zum anderen bringt die Manufaktur erstmals auch bei diesem Modell den kompliziert herzustellenden Werkstoff Keramik zum Einsatz. Das kratzfeste sowie abrieb- und verschleissfeste Zirkonoxid hatte IWC bereits 1986 als Gehäusewerkstoff für die Uhrenindustrie entdeckt.

Für den modernen Weltreisenden lanciert IWC Schaffhausen 1998 erstmals einen Zeitmesser mit zwei Zeitzonen – die Fliegeruhr UTC. Sie zeigt neben der lokalen Zeit auch die koordinierte Weltzeit (UTC) in einem Zifferblattfenster an. Die Abkürzung steht für «Universal Time Coordinated» und damit für die an der Greenwich Mean Time orientierten internationalen Flugplanzeit. Diese ist u. a. für Piloten und weltweit kommunizierende Geschäftsleute von grosser Bedeutung. Über einen Zeigerstundensprung per Kronendrehung kann die Uhrzeit vorwärts wie rückwärts, auch über den Datumswechsel hinaus, auf andere Zeitzonen eingestellt werden. Die Fliegeruhr UTC stand Pate für die neue Fliegeruhr Worldtimer.

—Eliteflieger des Schulungsprogramms Top Gun beim Training im Formationsflug

2002 nimmt die Schaffhauser Manufaktur die Tradition der Grossen Fliegeruhr wieder auf und präsentiert einen aufsehenerregend voluminösen Zeitmesser, dessen Design sich unverkennbar an das noch grössere Vorbild aus dem Jahr 1940 anlehnt. Selbst das braune Kalbslederarmband ist dem historischen Prototyp nachempfunden. Die klassische Gestaltung und das zukunftsweisende 7-Tage-Werk mit automatischem Pellaton-Aufzug und Gangreserveanzeige verbindet IWC-typisch Tradition mit Innovation beim Bau professioneller Fliegeruhren.

Im Jahr 2007 reiht sich die Fliegeruhr Doppelchronograph Edition TOP GUN in die IWC-Fliegeruhren-Staffel ein. Wieder setzen die Konstrukteure auf zwei Werkstoffe, die IWC als eine der ersten Manufakturen in den Uhrenbau eingeführt hat: Hightechkeramik für das Gehäuse und Titan für die Bedienelemente. Der nachschleppende Rattrapante-Zeiger dient dem Messen von Zwischenzeiten, während der Stoppzeiger weiterläuft – beim nochmaligen Betätigen des Drückers bei «10 Uhr» werden Schlepp- und Stoppzeiger wieder synchronisiert. So können beliebig oft Zwischen- oder Rundenzeiten gemessen werden.

Spitfire Perpetual Calendar Digital Date-Month

—Referenz 3791

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