Fliegeruhren-Familie

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FLIEGERUHREN VON IWC SCHREIBEN GESCHICHTE

In der Pionierzeit der Fliegerei orientieren sich die meisten Piloten mit Hilfe von Taschenuhren, spezielle Armbanduhren für Flieger gibt es noch sehr selten. Die erste 1936 bei IWC gebaute Fliegeruhr, die Spezialuhr für Flieger, verfügt dagegen bereits über stabiles Glas, eine Drehlünette mit Registrierzeiger für Kurzzeitablesung, eine antimagnetische Gangpartie sowie stark kontrastierende, nachleuchtende Zeiger und Zahlen.

Von 1940 an fertigt IWC die nach militärischen Anforderungen konstruierte Grosse Fliegeruhr 52 T. S. C. mit Manufakturwerk und grosser Sekunde. Mit einem Gehäusedurchmesser von 55 Millimetern und einem Gewicht von 183 Gramm ist sie die voluminöseste je bei IWC gebaute Armbanduhr. Sie erfüllt hinsichtlich Genauigkeit die Chronometernorm und die damaligen technischen Anforderungen einer Navigations- bzw. Beobachtungsuhr. Dazu gehören u. a. eine Zentrumsekunde mit Stoppvorrichtung, damit Piloten und Navigatoren ihre Uhren sekundengenau synchronisieren können, sowie ein überlanger Lederriemen zum Tragen der Uhr über der Fliegerkombi. Ihr übersichtliches, extrem reduziertes Zifferblattdesign orientiert sich an den Bordinstrumenten damaliger Flugzeuge wie der legendären Ju 52. Der rasante technische Fortschritt bringt es mit sich, dass die Piloten während des Fluges immer mehr Anzeigen überwachen müssen. Deshalb legen sie grössten Wert auf ein übersichtlich gestaltetes Cockpit und beste Ablesbarkeit auch bei schwierigsten Lichtverhältnissen. Die Instrumente sind meist rund und haben helle, mit Leuchtmasse versehene Zeiger auf schwarzem Grund.

Grosse Fliegeruhr

—Referenz 5009

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—Nur die besten Navy-Piloten erlangen den Top-Gun-Status

Dieser Instrumentenlook inspiriert die Designer von IWC auch bei der Gestaltung der ab 1948 gebauten Mark 11 mit dem Handaufzugkaliber 89. Die berühmteste Fliegeruhr der Schaffhauser Manufaktur wird ursprünglich für die Royal Air Force gebaut und ist dort mehr als dreissig Jahre im Einsatz. Ihr Werk ist mit einem Weicheisen-Innengehäuse ummantelt, um das Uhrwerk vor Magnetfeldern zu schützen. Die ersten Exemplare der Mark 11 und der Grossen Fliegeruhr laufen heute immer noch wie am ersten Tag und sind gesuchte Sammlerobjekte in Spitzenqualität.

Die Tradition der Fliegeruhren wird 1988 mit dem Fliegeruhrchronographen fortgeführt. 1992 folgt die Fliegeruhr Doppelchronograph mit Rattrapante-Mechanismus und automatischem Aufzug. Die Fliegeruhr Mark XII tritt 1994 die Nachfolge der Mark 11 an, selbstverständlich ganz auf der Höhe ihrer Zeit mit Automatikwerk und Datumsanzeige. Im selben Jahr setzt IWC mit dem Fliegeruhrchronographen Keramik gleich zwei Trends, die später von der Uhrenbranche dankbar aufgenommen werden. Das ist zum einen das aufregende Design einer komplett schwarzen Fliegeruhr, zum anderen bringt die Manufaktur erstmals auch bei diesem Modell den kompliziert herzustellenden Werkstoff Keramik zum Einsatz. Mit der Fliegeruhr UTC, bei der Zeit- und Datumssprünge über die Krone geschaltet werden können, reagiert IWC 1998 auf die wachsende Mobilität in einer globalisierten Welt.

Fliegeruhr Chronograph
Top Gun Miramar

—Referenz 3880

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Das Armband der aktuellen TOP GUN Miramar-Linie ist eine Reminiszenz an das für den Einsatz der alliierten Luftstreitkräfte konzipierte widerstandsfähige Armband der Mark 11

Grosse Fliegeruhr Perpetual Calendar Top Gun

—Referenz 5029

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2002 nimmt die Schaffhauser Manufaktur die Tradition der Grossen Fliegeruhr wieder auf und präsentiert einen aufsehenerregend voluminösen Zeitmesser mit 7-Tage-Werk und automatischem Pellaton-Aufzug, dessen Design sich unverkennbar an das noch grössere Vorbild aus dem Jahr 1940 anlehnt.

Seit 2003 gibt es von IWC eine Fliegeruhren-Serie, die nach dem legendären englischen Flugzeug Spitfire benannt ist. Die herausragende Rolle des britischen Jagd- und Aufklärungsflugzeugs im «Battle of Britain» machte das bis heute meistgebaute Flugzeug Grossbritanniens zum Kultobjekt in seiner Heimat. Die Spitfire war zu ihrer Zeit ein technisches Meisterwerk mit zeitloser Eleganz – und wurde so zum Vorbild für die gleichnamige IWC-Uhrenlinie. Heute sind die wenigen noch flugtauglichen Spitfire-Maschinen nicht nur beliebte Gäste auf den Flugschauen dieser Welt, sondern auch teure und begehrte Sammlerstücke.

Seit 2006 ehrt IWC das Lebenswerk des französischen Poeten und Piloten Antoine de Saint-Exupéry mit Fliegeruhr-Sondereditionen. Saint-Exupéry war schon zu Lebzeiten eine Legende. Seine in mehr als fünfzig Sprachen übersetzten Bücher faszinieren die Menschen ebenso wie seine abenteuerliche Biografie, die von einer tiefen Leidenschaft für die Fliegerei geprägt war. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Luftwaffenpilot gegen die deutschen Besatzer. Am 31. Juli 1944 bestieg «Saint-Ex», wie ihn seine Verehrer liebevoll nannten, das Cockpit seiner Lightning P-38 zu einem Aufklärungsflug über dem besetzten Frankreich. Er kehrte nicht mehr zurück. 2003 wurde ein Wrackteil seiner Lightning aus dem Mittelmeer bei Marseille geborgen. 2012 widmet IWC ihm die Fliegeruhr Chronograph Edition Antoine de Saint Exupéry in Edelstahl und in 18 Karat Rotgold als limitierte Auflage von fünfhundert Exemplaren. Den Uhrenboden ziert eine Gravur seines letzten Flugzeuges, der Lightning P-38.

—Das Fliegen mit Überschallgeschwindigkeit stellt extrem hohe Anforderungen an Mensch und Technik

Im Jahr 2007 reiht sich die Fliegeruhr Doppelchronograph Edition TOP GUN in die IWC-Fliegeruhren-Staffel ein. Ihr Name leitet sich von einem Spezialkurs der United States Navy Fighter Weapons School ab, dem «Strike Fighter Tactics Instructor», besser bekannt unter dem legendären Namen «Top Gun». Wer diesen Kurs erfolgreich absolviert hat, gehört zur absoluten Elite der bestausgebildeten, reaktionsschnellsten und mutigsten Piloten der Welt. In den «Dogfights» – jenen spektakulären Kurventrainings, die man aus Filmen kennt – sind Mensch und Material enormen Gravitationskräften ausgesetzt. Auf den Piloten wirkt kurzzeitig das Neunfache der Erdbeschleunigung ein. Beim regelmässigen Training in sogenannten Humanzentrifugen müssen die Piloten diese 9 g endlose 15 Sekunden lang ertragen, ohne bewusstlos zu werden – bei einem Eigengewicht von fast 600 Kilogramm. So hoch, wie die Anforderungen an die jungen Piloten sind, so hoch sind sie auch an ihr Material, das über den Wolken und bei Überschallgeschwindigkeit keinerlei Schwäche zeigen darf. Auch deshalb setzen die Schaffhauser Konstrukteure auf zwei Werkstoffe, die IWC als eine der ersten Manufakturen weltweit in den Uhrenbau eingeführt hat: Hightechkeramik für das Gehäuse und Titan für den Boden und die Bedienelemente.

2012 erklärt IWC Schaffhausen erneut zu ihrem Fliegeruhren-Jahr. Die TOP GUN-Kollektion etabliert sich mit gleich fünf neuen Modellen als eigenständige Uhrenlinie innerhalb der IWC-Fliegeruhren. Vom Zeitgeist des ersten Top Gun-Programms an der NAS Miramar (heute MCAS Miramar) in San Diego, Kalifornien, beflügelt, starten erstmals zwei Designvariationen der TOP GUN-Kollektion im authentischen Militarydesign: die Grosse Fliegeruhr TOP GUN Miramar und die Fliegeruhr Chronograph TOP GUN Miramar. Die ungewöhnliche Aufteilung in äusseren Minuten- und inneren Stundenkreis erinnert an die lange Tradition von IWC bei der Herstellung von Beobachtungsuhren. Das metallisch schimmernde Grau des Keramikgehäuses und das matte Anthrazit des Zifferblattes wecken Assoziationen an Präzisionsinstrumente der Luftfahrt; die Farben Beige, Grau und Grün verstärken die gewünschte Optik. Das grüne Textilarmband ist auch eine Reminiszenz an das widerstandsfähige Armband der legendären Mark 11.

Die Grosse Fliegeruhr TOP GUN vereint den klaren Instrumentenlook ihres Vorbilds aus den 1940er-Jahren mit der Technologie des 21. Jahrhunderts. Die Grosse Fliegeruhr Perpetual Calendar TOP GUN überzeugt mit technischen Finessen der Uhrmacherkunst, darunter dem ewigen Kalender mit vierstelliger Jahres- und Mondphasenanzeige sowie sieben Tagen Gangreserve. Mit Magnetfeldschutz und gegen Druckabfall gesichertem Frontglas empfiehlt sich die Fliegeruhr Chronograph TOP GUN für anspruchsvollste Flugmanöver.

Spitfire Perpetual Calendar Digital Date-Month

—Referenz 3791

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Spitfire UTC
—Startvorbereitungen für eine Supermarine Spitfire Mark IX, eine der meistgebauten Versionen des berühmten britischen Jagdflugzeugs
Fliegeruhr Chronograph Edition Antoine de Saint Exupéry

—Reference 3878

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Die Spitfire-Flotte setzt mit modernisiertem Design, neuen Features und Manufakturantrieben aus eigener Produktion zu einem fulminanten Senkrechtstart an. Besonders stilvoll waren die Spitfire-Fliegeruhren schon immer. Mit der Verwendung von 18 Karat Rotgold, aufwendiger Oberflächenbearbeitung und Zifferblättern mit edlem Sonnenschliff unterstreichen sie diesen Anspruch erneut.

Eine Ausnahmestellung innerhalb der Fliegeruhren-Kollektion 2012 nimmt die Spitfire Perpetual Calendar Digital Date-Month ein. Ihr ewiger Kalender mit digitaler Grossanzeige von Datum und Monat sowie Schaltjahresanzeige reiht sich ein in die technischen Entwicklungen von IWC Schaffhausen. Die Spitfire Chronograph wurde mit einem IWC-Manufaktur-Werk ausgestattet.

Die Classics-Kollektion der IWC-Fliegeruhren erscheint mit fünf Zeitmessern im authentischen Cockpitdesign. Die auffälligste Designänderung gegenüber den Vorgängerinnen – mit Ausnahme der Grossen Fliegeruhr – ist das einheitliche vertikale Dreifachdatum bei «3 Uhr». Seine Form betont noch stärker den traditionellen Instrumentenlook. Die Grosse Fliegeruhr präsentiert sich mit bewährter Optik und dem hocheffizienten Manufakturkalibern 51111. Die Fliegeruhr Mark XVII hat gegenüber ihrer Vorgängerin Mark XVI um 2 auf 41 Millimeter zugelegt. Das Zifferblatt der Fliegeruhr Doppelchronograph erscheint durch 2012 eingeführte rote Elemente noch attraktiver und ist durch den auf 46 Millimeter gewachsenen Gehäusedurchmesser noch leichter abzulesen. Das Edelstahlgehäuse der Fliegeruhr Chronograph ist um einen auf jetzt 43 Millimeter gewachsen. Die Fliegeruhr Worldtimer knüpft an den Erfolg der UTC-Fliegeruhren an. Sie ermöglicht dank des 24-Stunden-Rings das komfortable Ablesen aller 24 Zeitzonen inklusive der koordinierten Weltzeit (UTC). Der Städtering nennt 23 Ortsnamen rund um den Globus, die jeweils stellvertretend für eine Zeitzone stehen. Das Zifferblatt zeigt die Ortszeit an, die sich in Stundenschritten vor- und rückwärts verstellen lässt – auch über die Datumsgrenze hinweg.

Das Metallarmband ist mit einem 2012 neu entwickelten Feineinstellverschluss ausgestattet. Die Dorn- und Faltschliessen wurden markanter gestaltet, um sie optisch an die grösseren Gehäusedurchmesser der Uhren anzupassen.

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