Ingenieur-Familie

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TECHNISCHE VISIONEN HABEN EINEN NAMEN: INGENIEUR

Als Anfang der 1970er-Jahre der freischaffende Uhrendesigner Gérald Genta am Ufer des Genfersees spazieren geht, bemerkt er einen Taucher, dessen Helm durch Schrauben mit seinem Taucheranzug verbunden ist. Dieses kleine Detail inspiriert ihn zu einer modernen, technisch anmutenden Formensprache, die das Uhrendesign revolutionieren wird. Statt Schrauben oder funktionale Bohrungen zu kaschieren, präsentiert er sie deutlich sichtbar auf der Uhrenlünette. Für IWC Schaffhausen entwirft Gérald Genta die legendäre Ingenieur SL, Referenz 1832. Ihre Lünette weist fünf Ansatzbohrungen auf, in die bei der Herstellung ein spezielles Werkzeug eingreift, um die Glasfassung beim Aufschrauben in Position zu bringen. Die Ingenieur SL kommt 1976 auf den Markt. Ihr markantes Design steht für maskuline Werte wie Robustheit, Sportlichkeit und Technikfaszination – und prägt das Erscheinungsbild der Ingenieur-Uhren bis heute.

Ingenieur Automatic Carbon Performance
Ingenieur Automatic Carbon Performance

—Referenz 3224

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Immer mehr technische Geräte halten Einzug in die privaten Haushalte. Sie erzeugen Magnetfelder, die sich ungünstig auf die Ganggenauigkeit von Armbanduhren auswirken. Ingenieure arbeiten besonders häufig im Bereich von Magnetfeldern. Zu diesem Zeitpunkt hat IWC die Magnetfeldabschirmung mit Hilfe einer Weicheisen-Innenhülle inklusive Weicheisen-Zifferblatt so weit perfektioniert, dass die Idee naheliegt, eine neue Uhrenlinie speziell für diese Berufsgruppe zu kreieren. Der Blitz, das physikalische Zeichen für Elektrizität, wird zur Signatur der neuen Uhrenklasse, die nach der Hauptzielgruppe benannt wird: Ingenieur.

Die erste, 1955 vorgestellte Ingenieur ist gleich in mehrfacher Hinsicht ein uhrmacherischer Quantensprung. Ziel der Entwickler war es, eine perfekt geschützte, hochpräzise Uhr zu bauen, die sich allein durch die Armbewegung ihres Trägers aufziehen sollte. Zwar war IWC der Sprung von Handaufzug- zu automatischen Werken bereits vier Jahre zuvor gelungen, doch erst mit der Ingenieur-Uhr katapultiert sich die Manufaktur im Wettlauf der Schweizer Hersteller um das erste beidseitig aufziehende Automatikwerk in die vorderste Reihe. Ihr Aufzug (Kaliber 852 und 8521) geht auf den damaligen Technischen Leiter, Albert Pellaton, zurück. Das Pellaton-System verwandelt die Rotorbewegung nicht in eine Drehbewegung, sondern – über eine exzentrisch geformte Kurvenscheibe und eine Wippe mit zwei Klinken – in eine Hin-und-her-Bewegung. Dieser besonders effiziente Bewegungsablauf findet sich auch in einigen Uhren der aktuellen Kollektion.

F1
—Die Ideallinie erfordert vom Piloten Präzision und perfektes Timing

Ende der 1950er-Jahre wird die Werkkonstruktion der Ingenieur-Uhren immer weiter optimiert und findet 1964 in den Kalibern 854 und 8541 ihren vorläufigen Höhepunkt. Die zweite Generation der Ingenieur, erkennbar am neuen Datumsfenster, kommt 1967 auf den Markt.

In den 1970er- und 1980er-Jahren beherrschen Quarzuhren den weltweiten Uhrenmarkt. IWC stattet Ingenieur-Modelle mit quarzbasierten Taktgebern aus. Die neue Ingenieur SL (Referenz 3505) aus dem Jahr 1983 mit nur 10 Millimetern Bauhöhe wird wenig später wieder mit einem mechanischen Automatikwerk verkauft – das Kaliber 375 ist nur knapp 4 Millimeter hoch. Typisches Kennzeichen ist das Rautenmuster auf dem Zifferblatt.

Mit der Ingenieur in Titan Referenz 3350 unterstreicht die Schaffhauser Manufaktur 1985 ihren exzellenten Ruf als Materialinnovatorin der Uhrenbranche.

Ingenieur Chronograph Racer
Ingenieur Chronograph Racer

—Referenz 3785

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BIS HEUTE BEHAUPTET DIE MANUFAKTUR EINE DER SPITZENPOSITION BEI DER OBERFLÄCHENBEARBEITUNG VON TITAN

Ingenieur Constant-Force Tourbillon
Ingenieur Constant-Force Tourbillon

—Referenz 5900

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1989 präsentiert IWC die Ingenieur Automatic «500 000 A/m», Referenz 3508, deren imponierender Magnetfeldschutz selbst einem Kernspintomografen mit 3,7 Millionen A/m standhält.

2005, fünfzig Jahre nach der ersten Ingenieur-Uhr von IWC, feiert die Uhrenfamilie ein fulminantes Comeback. Die Ingenieur Automatic, Referenz 3227, greift den kühlen Engineeringlook der Ingenieur SL von Gérald Genta auf. Das neu entwickelte IWC-Manufakturkaliber 80110 mit Pellaton-Aufzug verfügt über ein integriertes Schockabsorbersystem gegen Stösse und Vibrationen. Im Zeichen der neuen Partnerschaft zwischen IWC und Mercedes-AMG werden zwei Ingenieur-Uhren in Titan aufgelegt. Sie betonen die gemeinsamen Werte der Technikmanufakturen aus Schaffhausen und Affalterbach: Präzision, Ingenieurkunst und Performance.

Ausgestattet mit dem Grosskaliber 51113 mit Pellaton-Aufzug und sieben Tagen Gangreserve, sorgt 2007 die Grosse Ingenieur für Furore. Für Freunde mechanischer Zeitmesser, die es stets ganz genau wissen wollen, wird sie auch als Chronograph mit Tachymeteranzeige zur Geschwindigkeitsmessung angeboten.

F1
—IWC und das MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Team teilen dieselbe Leidenschaft
für Präzisionstechnik und Performance-Engineering

Die neue Ingenieur-Kollektion 2013 würdigt die globale Partnerschaft zwischen IWC und dem MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Team. Die Kooperation gründet auf dem gemeinsamen Anspruch, mit Pioniergeist und handwerklichem Können die Grenzen der Mechanik neu auszuloten.

So, wie die Mercedes-Ingenieure den Silberpfeil vor jeder Saison weiter verbessern, geht auch IWC Schaffhausen 2013 mit einer komplett überarbeiteten Uhrenkollektion an den Start. Die Liebhaber mechanischer Uhren erwarten mehr kraftvolle Manufakturantriebe, mehr Materialinnovationen und noch mehr spannende Werkfunktionen.

Das technische Highlight der neuen Saison ist die Ingenieur Constant-Force Tourbillon mit Doppelmondanzeige. Die hocheffiziente Präzisionsmaschine besticht durch einen extrem gleichmässigen Gang. Dafür haben die Uhrmacher einen patentierten Konstantkraft-Mechanismus in ein Tourbillon integriert. Ein Meisterstück der Uhrmacherkunst ist auch die Momentanschaltung der Ingenieur Perpetual Calendar Digital Date-Month, die bis zu fünf Anzeigescheiben synchron bewegt. Ihr Gehäuse besteht aus dem Formel 1-Material Titanaluminid.

Ingenieur Automatic AMG Black Series Ceramic
Ingenieur Automatic AMG Black Series Ceramic

—Referenz 3225

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DIE NEUE INGENIEUR AUTOMATIC CARBON PERFORMANCE BEGEISTERT RENNSPORT-ENTHUSIASTEN
MIT EINEM GEHÄUSE AUS CARBONFASERMATTEN

Ingenieur Perpetual Calendar Digital Date-Month
Ingenieur Perpetual Calendar Digital Date-Month

—Referenz 3792

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Weitere Werkstoffe aus dem Materialrepertoire moderner Hightech-Rennwagen wie Carbon, Keramik und Titan kennzeichnen eine neue Designlinie innerhalb der Ingenieur-Uhrenfamilie, charakterisiert durch fünf markante Keramikschraubenköpfe in der Lünette. Die Schrauben verbinden die Glasfassungen mit dem Gehäuse und interpretieren den Designcode Gérald Gentas neu. Zur neu gestalteten Linie gehören die Ingenieur Automatic Carbon Performance mit Gehäuse und Zifferblatt aus Carbonfasern sowie die Ingenieur Automatic AMG Black Series Ceramic. Die Ingenieur Doppelchronograph Titan mit Rattrapante-Funktion und die Ingenieur Dual Time Titan mit zweiter Ortszeit erscheinen im Titangehäuse. Die klassische Ingenieur-Linie in der Tradition der Ingenieur SL aus dem Jahr 1976 sowie der Ingenieur Automatic von 2005 ist weiterhin an den robusten Edelstahlgehäusen und den fünf Lünettenbohrungen zu erkennen. Technisch reichen die Wurzeln, je nach Uhr, bis zur Ur-Ingenieur von 1955 mit Pellaton-Aufzug, Schockabsorber und Magnetfeldschutz zurück.

F1

Die Ingenieur Chronograph Racer und die Ingenieur Chronograph Silberpfeil eignen sich als Messgeräte für eine Stoppzeit, für Rundenzeiten und die gefahrene Geschwindigkeit auf einer Referenzstrecke. Während die Ingenieur Chronograph Racer mit der Gravur eines modernen Formel 1-Boliden geschmückt ist, würdigt die Bodengravur der Silberpfeil die historischen Rennwagen von Mercedes-Benz.

Die Ingenieur Automatic ist mit nur 10 Millimetern Bauhöhe und 40 Millimetern Gehäusedurchmesser für schmalere Handgelenke konzipiert. Die elegante Drei-Zeiger-Uhr im Edelstahlgehäuse mit den markanten Bohrungen in der Lünette spiegelt den genetischen Code der Ingenieur-Uhrenfamilie am sichtbarsten wider. Ihr Magnetfeldschutz verweist auf die technische Tradition der Uhrenlinie.

In diesem Jahr überrascht das neue Kautschukarmband mit Textil- bzw. Lederinlay. Auf diese Weise wird die gewünschte Optik des Obermaterials mit den angenehmen Trageigenschaften und der Haltbarkeit von Kautschuk verbunden. Die neue Ingenieur-Kollektion wird bei Bewunderern feinster Manufakturkaliber sicherlich genauso viel Anklang finden wie bei Freunden dröhnender V8-Motoren.

Ingenieur Doppelchronograph Titan
Ingenieur Doppelchronograph Titan

—Referenz 3865

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