Bereits 1884 fertigte IWC die ersten «Digitaluhren» der IWC-Geschichte. Die sogenannten Pallweber-Uhren zeigten Stunden und Minuten mit Hilfe von Ziffern, nur die Sekunden waren wie gewohnt analog am Zeiger abzulesen. 2009 überraschte IWC die Uhrenliebhaber mit einem neu entwickelten ewigen Kalenderwerk, das nicht nur den Tag, sondern auch den Monat mit grossen Ziffern darstellen kann. Im Ingenieur-Jahr 2013 geben getönte Glaseinlagen auf dem Zifferblatt der Ingenieur Perpetual Calendar Digital Date-Month Einblick in die Funktion der Scheiben. Die zum Schalten der Monatsanzeigescheiben benötigte Kraft wird von der Momentanschaltung den gesamten Monat über kontinuierlich aufgebaut. Dabei wird der federbelastete Momentanschalthebel über einen Nocken jeden Tag um einen kleinen Winkelbetrag weiter ausgelenkt. Am Monatsende ist die maximale Federspannung erreicht, und es kommt zum entscheidenden Kraftakt: Der Momentanschalthebel springt schlagartig in seine Ausgangslage zurück und schaltet dabei die beiden Monatsanzeigescheiben je nach Monat einzeln oder miteinander um einen Monat weiter. Am 31. Dezember wird dabei auch die Schaltjahresscheibe bewegt.













