2012: Das Jahr der Überflieger

Die neuen Fliegeruhren von IWC Schaffhausen

Datum — 3. Januar 2012

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IWC Schaffhausen startet kraftvoll in ihr Fliegeruhren-Jahr 2012. Die TOP GUN-Kollektion etabliert sich mit fünf neuen Modellen als eigenständige Formation innerhalb der IWC Fliegeruhren-Familie.

Als Überfliegerin des Jahres präsentiert sich die TOP GUN Miramar – eine Hommage an jenen Ort in Kalifornien, an dem der Mythos der Elitepiloten geboren wurde. Zwei Fliegeruhren setzen mit vielen Finessen der Haute Horlogerie zum Höhenflug an: die Grosse Fliegeruhr Perpetual Calendar TOP GUN und die Spitfire Perpetual Calendar Digital Date-Month.

«Für die neuen TOP GUN-Fliegeruhren haben wir uns auf unsere lange Tradition als Herstellerin von einzigartigen Beobachtungsuhren besonnen. In den 1940er-Jahren dienten Fliegeruhren aus der Schaffhauser Manufaktur als sogenannte B-Uhren an Bord von Flugzeugen der Navigation», erklärt Georges Kern, CEO von IWC Schaffhausen. «Nur die genauesten Zeitmesser waren damals den Beobachtern gut genug – nach ihnen stellten der Pilot und seine Crew ihre Armbanduhren.» Da es bei der Navigation vor allem auf eine optimale Ablesbarkeit der Sekunden und Minuten ankam, wurden auf dem Aussenring oftmals nur diese beiden abgebildet; die Stunden erschienen relativ klein auf einem Zentralring. Dieses gestalterische Detail inspirierte die Designer von IWC, den Stunden- und Minutenkreis auch auf den Zifferblättern der Grossen Fliegeruhr TOP GUN Miramar und der Fliegeruhr Chronograph TOP GUN Miramar separat darzustellen. «Die Beschäftigung mit den historischen Wurzeln unserer Fliegeruhren brachte uns auch auf die Idee, mit der Miramar erstmals eine Uhrenlinie im Militarydesign zu kreieren», ergänzt Christian Knoop, Creative Director bei IWC. «Dabei werden verschiedene Stilrichtungen fantasievoll miteinander kombiniert – gern auch mit Luxuselementen. Deshalb passt die neue Miramar-Linie hervorragend zu IWC: Uhren der Premiumklasse mit exzellenter Mechanik in einem rauen, fast rockigen Outfit.» Das dunkle, metallisch schimmernde Grau des Keramikgehäuses und das matte Anthrazit des Zifferblattes assoziieren Präzisionsinstrumente der Aviatik. Spezifische Farben aus dem Bereich der Tarnung wie Beige für Zeiger und Minuterie sowie Grün für das Armband unterstreichen den gewünschten Look. Das Textilarmband ist den äusserst strapazierfähigen Gewebebandgurten nachempfunden. Hinzu kommen zwei für TOP GUN typische Hightechmaterialien, die vom Schaffhauser Unternehmen bereits in den 1980er-Jahren in den Uhrenbau eingeführt wurden: Zirkonoxid für das Gehäuse sowie Titan für die Bedienelemente und den Uhrenboden. Beide Miramar-Modelle sind, wie übrigens die gesamte TOP GUN-Kollektion, mit hauseigenen Manufakturkalibern ausgestattet. Die Grosse Fliegeruhr TOP GUN Miramar ist wie das Schwestermodell mit dem grössten Automatikwerk von IWC mit einer Gangdauer von 168 Stunden ausgestattet; das erklärt auch die 48 Millimeter Gehäusedurchmesser. Die Fliegeruhr Chronograph TOP GUN Miramar hat mit dem Kaliber 89365 eines der modernsten und widerstandsfähigsten Chronographenwerke an Bord.

Es verfügt über eine Flybackfunktion sowie eine analoge Anzeige gemessener Minuten und Sekunden. Karoline Huber, Director Marketing & Communications bei IWC, zur Positionierung im internationalen Uhrenmarkt: «Mit dem Namen Miramar verbinden Flugzeug-Enthusiasten in aller Welt den Geburtsort der Top-Gun-Legende in Kalifornien. Mit der neuen Designlinie TOP GUN Miramar sprechen wir Uhrenliebhaber an, die sich bewusst auf die lange IWC-Tradition bei Fliegeruhren besinnen, ohne auf die technologischen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts und die Einzigartigkeit aus dem Hause IWC verzichten zu wollen.»

—Fliegeruhr Chronograph TOP GUN Miramar

Klassische TOP GUN-Kollektion:
schwarz und weiss mit roten Akzenten
Seit 2007 ist die Edition TOP GUN ein unverzichtbarer Bestandteil der IWC-Fliegeruhren. Die opulent ausgestattete Grosse Fliegeruhr Perpetual Calendar TOP GUN überzeugt mit zahlreichen technischen Finessen, darunter dem ewigen Kalender mit vierstelliger Jahresund Mondphasenanzeige sowie sieben Tagen Gangreserve. Die Grosse Fliegeruhr TOP GUN vereint den klaren Instrumentenlook der 1940er- Jahre mit modernster Uhrentechnologie. Die kleine Flugzeugsilhouette auf dem Sekundenzeiger setzt einen signalroten Akzent auf dem schwarz-weissen Zifferblatt. Die Fliegeruhr Chronograph TOP GUN mit Flybackfunktion und Magnetfeldschutz bestücken die IWC Konstrukteure ebenfalls mit einem Manufakturwerk von IWC.

Spitfire im Aufstieg: veredelter Look und erstklassige Mechanik
2003 lancierte IWC Schaffhausen eine Fliegeruhren-Linie, die der Spitfire nicht nur den Namen entlehnt, sondern die sich auch der Eleganz und überragenden Technik der legendären Einpropellermaschine verpflichtet fühlt. Jetzt haben die Designer und Konstrukteure die Spitfire- Uhren einem gründlichen Generalcheck unterzogen: Mit optimiertem Design und neuen Features setzen sie ihren Erfolgskurs fort. Alle aktuellen Modelle sind mit hauseigenen Manufakturkalibern ausgestattet. Die Gold- und Edelstahlgehäuse werden von Hand aufwendig bearbeitet; das Ergebnis ist ein dynamischer Wechsel aus glänzenden, seidenmatten und strukturierten Oberflächen. Der Sonnenschliff verleiht dem ardoisefarbenen Zifferblatt einen metallischen Glanz – eine optische Referenz an den Namensgeber. Die Spitfire Perpetual Calendar Digital Date-Month im Rotgoldgehäuse kombiniert geschmackvolles Design mit höchster Uhrmacherkunst. Sie zeigt als erste IWC- Fliegeruhr Datum und Monat in digitaler Form mit vier grossen Ziffern an – optisch passend zum Instrumentenlook, historisch plausibel mit über hundertjähriger Tradition des Systems Pallweber. Die Spitfire Chronograph mit dem Manufakturkaliber 89365 ist in Rotgold und Edel- stahl erhältlich. Das Datumsfenster mit seinen vertikal angeordneten Zahlen lässt den Rückgriff der Ingenieure auf die Form der Höhenmesser erkennen. Das mit der Referenz 387804 gelieferte Metallarmband ist mit einem neu ent- wickelten Feineinstellmechanismus ausgestattet. Zum Verlängern des Armbandes genügt ein Druck auf die IWC-Taste in der Faltschliesse, zum Verkürzen wird das Armband auf die pas- sende Länge zusammengeschoben. Die Dorn- und Faltschliessen wurden etwas markanter gestaltet, um sie optisch an die grösseren Gehäusedurchmesser der Uhren anzupassen.

Klassische Fliegeruhren – leicht modifiziert
Die IWC-Fliegeruhren der 1930er- und 1940er- Jahre begründeten einen Mythos, der in den klassischen Fliegeruhren weiterlebt. Die auffälligste Designänderung gegenüber den Vorgängerinnen – mit Ausnahme der Grossen Fliegeruhr – ist das einheitliche, vertikale Dreifachdatum bei «3 Uhr», dessen Form das Cockpitdesign noch stärker betont. Die Grosse Fliegeruhr erscheint 2012 mit bewährter Optik und dem hocheffizienten IWC-Manufaktur-Kaliber 51111. Die Fliegeruhr Mark XVII hat gegenüber ihrer Vorgängerin Mark XVI um 2 auf 41 Millimeter zugelegt. Das Zifferblatt der Fliegeruhr Doppelchronograph erscheint durch neue rote Elemente noch attraktiver und gewinnt durch den auf 46 Millimeter gewachsenen Gehäusedurchmesser an Ablesbarkeit. Das Edelstahlgehäuse der Fliegeruhr Chronograph ist moderat um einen auf jetzt 43 Millimeter gewachsen. Die neue Fliegeruhr Worldtimer ermöglicht dank des 24-Stunden-Rings das komfortable Ablesen aller 24 Zeitzonen inklusive der koordinierten Weltzeit (UTC). Der Städtering nennt 23 Ortsnamen rund um den Globus, die jeweils stellvertretend für eine Zeitzone stehen. Das Zifferblatt zeigt diejenige Ortszeit an, die sich in Stundenschritten vor- und rückwärtsstellen lässt – auch über die Datumsgrenze hinweg.

«IWC schaut mit Stolz und Zuversicht in das Fliegeruhren-Jahr 2012, das mit sechs aufregenden Neuheiten aufwartet, darunter zwei Perpetual-Calendar-Modellen mit höchstem uhrmacherischem Anspruch, der neuen Designlinie Miramar sowie der Spitfire-Kollektion in veredelter Optik», fasst Georges Kern zusammen.

Fliegeruhren seit 76 Jahren
Seit Mitte der 1930er-Jahre baut die Schaffhauser Manufaktur IWC robuste und zuverlässige Zeitmesser für Piloten und Mitreisende. Schon die ersten IWC-Fliegeruhren waren auf beste Ablesbarkeit bei Tag und Nacht ausgerichtet und prägten den Instrumentenlook. Er verlieh dieser speziellen Uhrengattung das bis heute gültige Aussehen. So glänzte die IWC- Spezialuhr für Flieger aus dem Jahr 1936 mit dem typisch schwarzen Zifferblatt, geprägt von markanten Leuchtzeigern und grossen Leuchtziffern. Technisch überzeugte die IWC-Spezialuhr für Flieger mit einer stossgesicherten Unruhlagerung sowie amagnetischer Hemmungspartie. Die Grosse Fliegeruhr 52 T. S. C. von 1940 ist mit 55 Millimetern Durchmesser die grösste Armbanduhr, die je in der Schaffhauser Manufaktur gebaut wurde. Als Beobachtungsuhr verfügte sie u. a. über eine Zentrumsekunde mit Stoppvorrichtung, damit Piloten und Navigatoren ihre Uhren sekundengenau synchronisieren konnten. Ein überlanger Lederriemen ermöglichte das Tragen über der Fliegeruniform. Das übersichtliche Zifferblattdesign war extrem reduziert – eine Stilikone und ein Vorbild für alle klassischen Fliegeruhren. Zur berühmtesten IWC-Fliegeruhr avancierte die ab 1948 für die Royal Air Force gebaute Mark 11 mit dem Handaufzugkaliber 89. Deren Werk war mit einem Weicheisen-Innengehäuse ummantelt, um die Mechanik vor Magnetfeldern zu schützen. Mehr als dreissig Jahre lang war die Mark 11 bei der Royal Air Force erfolgreich im Einsatz.

Weitere Informationen
IWC Schaffhausen
Uwe Liebminger
Department Manager Public Relations
Mobile + 41 (0) 79 957 72 52
E-Mail uwe.liebminger@iwc.com

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