Datum — 3. Dezember 2012
2013 startet IWC Schaffhausen als Official Engineering Partner des MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Teams in die Rennsaison. Anlässlich dieser Kooperation lanciert IWC die Ingenieur Chronograph Racer in Edelstahl mit der Gravur eines Formel 1™-Rennwagens auf dem Gehäuseboden.
Die ideale Uhr für die Rennstrecke.
Für die einen ist die Zeit eine treue Verbündete. Für die anderen eine mächtige Gegnerin. Dennoch haben die Ingenieure und Designer von IWC Schaffhausen und die Mechaniker des MERCEDES AMG PETRONAS Formula One™ Teams die gleiche Vision: Sie loten die Grenzen der Mechanik aus und definieren die Leistungsfähigkeit von Präzisionstechnik immer wieder neu. Dieses unermüdliche Streben nach Perfektion wird von beiden Unternehmen als «Performance Engineering» bezeichnet. Im Rahmen dieser Kooperation widmet IWC der Formel 1™-Crew die Ingenieur Chronograph Racer (Ref. IW378507, IW378508, IW378509, IW378510). Der «Alleszähler» stoppt Zeiten bis zu 12 Stunden, misst Boxenstopps und ermittelt über eine Referenzstrecke die Durchschnittsgeschwindigkeit.
Die Abstimmung eines Formel 1™-Boliden und eines Haute- Horlogerie-Zeitmessers ist Ingenieurskunst auf höchstem Niveau. Dabei stehen Uhrmacher und Rennmechaniker vor denselben Fragen: Was passiert mit dem einen Parameter, wenn wir am anderen etwas verändern? Wie gestalten wir den Antrieb noch kraftvoller und effektiver? Und wie können wir die Einzelteile – bei einer Ingenieur Chronograph sind es mehr als dreihundert, bei einem Formel 1™-Rennwagen das Zehnfache – optimal aufeinander abstimmen?
Die Entwicklung des Kalibers 89361 zeigt beispielhaft, wie im globalen Wettstreit der Uhrenhersteller Leidenschaft und Know-how über die Spitzenplätze in der «Konstrukteurswertung» entscheiden. Vier Jahre lang arbeitete ein Ingenieursteam von IWC Schaffhausen an diesem Manufakturwerk. Am Anfang stand eine Vision: Die Spezialisten wollten eine Chronographenanzeige kreieren, bei der Messzeiten über einer Minute nicht wie üblich auf je einem Stunden- und Minutenzähler abgelesen und im Kopf addiert werden mussten. Ausserdem setzten sie sich das ehrgeizige Ziel, den genialen Pellaton-Aufzug, eine der herausragenden uhrmacherischen Entwicklungen aus Schaffhausen, noch effektiver zu gestalten. Eine Lösung für die erste Herausforderung war bald gefunden: Die gestoppten Stunden und Minuten wurden in einem gemeinsamen Compteur zusammengeführt, der mit Hilfe von zwei Zeigern wie eine analoge Uhrzeit abzulesen ist, beispielsweise «8 Stunden und 52 Minuten».
Die Darstellung kurzer Stoppzeiten innerhalb eines Minutendurchgangs übernahm weiterhin der Chronozentrumszeiger. Um diese ebenso einfache wie revolutionäre Idee zu realisieren, mussten die Ingenieure auf der Basis des Pellaton-Aufzugs ein komplett neues Uhrwerk entwickeln. Auch die zweite Aufgabe lösten sie souverän: Bei der als Doppelklinkenautomatik bezeichneten Konstruktion übertragen nicht mehr nur zwei hintereinander geschaltete, sondern insgesamt vier diagonal am Klinkenrad anliegende Klinken – zwei Doppelklinken – die vom Rotor erzeugten Zug-und-Schiebe-Bewegungen zum Federhaus. Dadurch wird ein toter Winkel beim Aufziehen ausgeschlossen und die Effizienz des Aufzugs um messbare 30 Prozent erhöht. Das längere Festhalten einer Stoppzeit führt nicht zu Amplitudenschwankungen und damit zu einem Fehlgang. Zudem sind die Klinken nicht mit Federn beaufschlagt, sondern selbst als Federn ausgelegt und liegen mit einer genau berechneten Spannung am Klinkenrad an. Gesteuert werden sie – ausgehend von der Rotorbewegung – von einer Miniaturkurbelwelle, ähnlich derjenigen in einem Automotor. Da ist es nur konsequent, wenn das Kaliber 89361 nun auch die Ingenieur Chronograph Racer antreibt.
IWC Schaffhausen
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Mit Hilfe der Tachymeterskala auf der Lünette des Chronographen lässt sich die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs leicht bestimmen: Wird die Referenzstrecke von 1000 Metern in 30 Sekunden zurückgelegt, zeigt die Tachymeterskala 120. Die Geschwindigkeit beträgt bei einer Strecke von einem Kilometer demnach 120 km/h. Dank der Flybackfunktion kann eine laufende Zeitmessung mit nur einem Tastendruck gestoppt und beim Loslassen der Taste sofort eine neue Messung begonnen werden – ideal zum Messen der Boxenstopps.
Die Ingenieur Chronograph Racer ist mit einem ardoisefarbenen Zifferblatt und schwarzen Compteuren oder mit versilbertem Zifferblatt, versilberten Compteuren und blauen Zeigern/Appliken erhältlich. Die rote «60» in der Minuterie ist vom digitalen Leuchtdisplay am Lenkrad des MERCEDES AMG PETRONAS Formel 1™-Autos inspiriert, das während des Rennens u. a. den eingelegten Gang, Öltemperatur und Rundenzeiten anzeigt. Den Gehäuseboden schmückt die Gravur eines Formel 1™-Rennwagens – selbstverständlich ein moderner Silberpfeil.
Die Uhr wird mit robustem Edelstahlarmband angeboten, das über einen speziellen Feineinstellverschluss verfügt. Der erlaubt es dem Träger, die Länge des Bandes jederzeit geringfügig anzupassen. Dazu genügen ein einfacher Druck auf die Taste mit IWC-Logo im Zentrum des Bandverschlussdeckels sowie ein leichtes Ziehen oder Schieben am Band. Optional ist der Zeitmesser auch mit sportlichem Kautschukarmband mit Alligatorlederinlay erhältlich. Während der Stoff auf der Oberseite mit attraktiver Optik begeistert, überzeugt der Kautschuk auf der Unterseite mit enormer Haltbarkeit und angenehmem Tragekomfort.
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In einem einzigartigen Ambiente und im Beisein zahlreicher Gäste, darunter die Schauspieler Robert De Niro, Eric Dane und Jean Reno sowie Model Karolina Kurkova, hat die Schweizer Uhrenmanufaktur IWC Schaffhausen gestern ihre Partnerschaft mit dem Tribeca Film Festival® gefeiert. Mit dem exklusiven Dinner, das unter dem Motto «For the Love of Cinema» stand, unterstrich IWC ihre Leidenschaft für das Filmschaffen und die Förderung von Filmprojekten. Neben der Verleihung des IWC Filmmaker Awards gehörte das Privatkonzert von Aloe Blacc zu den Highlights des Abends. Artikel lesen
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