Datum — 16. Januar 2012
Seit dem Erststart 2006 erfreut sich die Spitfire Chronograph von IWC Schaffhausen wachsender Beliebtheit. Jetzt erhält sie mit dem ardoisefarbenen Zifferblatt ein neues schmuckes Gesicht – und mit dem Manufakturkaliber 89365 einen Antrieb, der es in sich hat.
In den 1930er-Jahren, als die Spitfire gerade konstruiert wurde, war die Royal Air Force eine regelrechte gesellschaftliche Institution – sozusagen ein Club junger Kavaliere aus gutem Haus, die sich elegant und stilvoll kleideten und auf Veranstaltungen eine gute Figur machten.
Klassische Eleganz und technologische Weiterentwicklung kennzeichnen auch die neuen Fliegeruhren-Modelle der Spitfire Chronograph. Dabei lanciert IWC erstmals eine reguläre Spitfire Chronograph in einem 18-Karat-Rotgold Gehäuse. Die Referenzen 387802 und 387804 präsentieren sich in Edelstahl. Die Gehäuseoberflächen werden von Hand so lange bearbeitet, bis sie hochpoliert oder seidenmatt glänzen und der Uhr auf diese Weise eine besondere Wertigkeit verleihen. Das ardoisefarbene Zifferblatt lässt dank des Sonnenschliffs einfallendes Licht besonders lebendig reflektieren. Auch die aufwendige Bodengravur mit dem Abbild einer Spitfire bezieht ihren Reiz aus dem Spiel unterschiedlich bearbeiteter Oberflächen. Die dunkle Zifferblattfarbe und die Datumsanzeige in Form eines Höhenmessers rücken die Spitfire näher an den klassischen Instrumentenlook der Fliegeruhren heran. Die 6 bar wasserdichten Gehäuse der Chronographen sind im Durchmesser moderat um einen auf jetzt 43 Millimeter gewachsen, was die Ablesbarkeit noch einmal verbessert.
Referenz an die Pionierzeit der Fliegerei
Eine weitere Premiere: Die Spitfire Chronograph ist mit dem IWC-eigenen Manufakturkaliber 89365 ausgestattet, wodurch sich die Gangreserve nach Vollaufzug von 44 auf 68 Stunden erhöht. Zugleich ermöglicht das neue Uhrwerk die Flybackfunktion, eine Vorrichtung, mit der eine laufende Zeitmessung ohne Zwischenstopp «gelöscht» und neu begonnen werden kann. Sie stammt ursprünglich aus der Fliegerei, wo es früher notwendig war, bestimmte Kurvenradien nach Zeit zu fliegen. Die Zeiger erinnern in ihrer Form an Propellerblätter und sind komplett mit Leuchtmasse ausgelegt. Das Innenzifferblatt bei «12 Uhr» weist die gemessenen Minuten aus, die gestoppten Sekunden lassen sich mit dem Zentrumszeiger ablesen. Die rote Permanentsekunde im Compteur bei «6 Uhr» dient der Funktionskontrolle. Das beidseitig entspiegelte Saphirglas ist gegen Druckabfall geschützt.
Die Rotgoldvariante wird am braunen Lederarmband mit klassischer Dornschliesse getragen. Das Modell in Edelstahl ist mit dem neu entwickelten Edelstahlarmband erhältlich, dessen Feineinstellverschluss die einfache Längenanpassung ermöglicht. Das Design der Dorn- und Faltschliessen wurde optisch auf den grösseren Gehäusedurchmesser abgestimmt.
Mit einer Spitfire Chronograph von IWC am Handgelenk – die britischen Fliegerasse der 1930er-Jahre würden es mit Begeisterung quittiert haben – gehören moderne Gentlemen auch heute wieder zu den bestangezogenen Männern der Welt.
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IWC Schaffhausen
Uwe Liebminger
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