EVOLUTION SCHAFFHAUSER TAUCHERUHREN

DIE NEUEN AQUATIMER-UHREN VON IWC SCHAFFHAUSEN

Datum — 1. Januar 2014

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Aquatimer Chronograph Edition "Expedition Charles Darwin"
—For the first time ever, IWC Schaffhausen makes use of bronze for a watch case with the Aquatimer Chronograph Edition “Expedition Charles Darwin” (Ref. IW379503).

Die Evolution der IWC-Taucheruhren findet ihre Fortsetzung. Die Aquatimer-Kollektion 2014 von IWC Schaffhausen wartet mit spannenden technischen Features, noch mehr hauseigenen Manufakturkalibern sowie einem patentierten IWC-Armband-Schnellwechselsystem auf. Erstmals hält die Haute-Horlogerie-Komplikation ewiger Kalender mit digitalem Grossdatum Einzug in die Uhrenfamilie. Der Werkstoff Bronze feiert als Gehäusematerial Premiere. Mit vier Sondereditionen unterstützt die Schweizer Uhrenmanufaktur die Arbeit der Charles Darwin Foundation und der Cousteau Society.

«Die Aquatimer ist eine männliche, dynamische und professionelle Sportuhrenlinie, deren Tradition bis 1967 zurückreicht», erklärt Georges Kern, CEO von IWC Schaffhausen. «Der Einfluss legendärer Designelemente und Farben des Aquatimer-Erbes ist unverkennbar. Die neue Generation präsentiert sich jedoch puristischer als ihre Vorgängermodelle. Der Gesamteindruck ist kraftvoll und wird durch die neue, innovative Drehlünette, das Merkmal der IWC Aquatimer-Uhren, akzentuiert.» Dass die neue Aquatimer-Uhrenkollektion in der grandiosen Kulisse der Galapagos-Inseln lanciert wird, ist kein Zufall. «Nur wenige Regionen der Erde haben sowohl an Land als auch im Meer solch eine faszinierende Artenvielfalt zu bieten wie dieser einzigartige
Archipel», führt Georges Kern aus. «Unsere Aquatimer-Uhren sind perfekte Begleiterinnen für anspruchsvolle Expeditionen über und unter Wasser – und sind in diesem Naturparadies ganz in ihrem Element. Doch uns ist auch bewusst, wie massiv dieses Welterbe der Menschheit bedroht ist.» IWC Schaffhausen bekennt sich zur ökologischen Verantwortung und verfolgt eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensstrategie. Als Herstellerin hochwertiger Uhren, die für bleibende Werte stehen, fühlt sich die Schweizer Manufaktur der Erhaltung des fragilen Ökosystems der Galapagos-Inseln besonders verpflichtet. Deshalb unterstützt und fördert das Unternehmen die Charles Darwin Foundation und deren Forschungsorganisation, die sich auf wissenschaftlicher Basis den Herausforderungen auf Galapagos stellen. Mit gleichem Engagement fördert IWC die Cousteau Society, die sich der Fortsetzung der Forschungsarbeit von Jacques-Yves Cousteau (1910–1997) und dem Schutz der Weltmeere verschrieben hat. Mit seinen einzigartigen Aufnahmen des vielfältigen Lebens unter Wasser brachte der französische Tiefseetaucher die «Geheimnisse des Meeres», wie er seine populärste TV-Serie nannte, in die Wohnzimmer von Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Der leidenschaftliche Ingenieur, Erfinder, Forscher und Filmemacher hat wie kein Zweiter das Bewusstsein zum Schutz des blauen Planeten geschärft.

Aquatimer Chronograph Edition "Galapagos Islands"
—Die Aquatimer Chronograph Edition «Galapagos Islands»* (Ref. IW379502), ist vom Manufakturwerk 89365 angetrieben und erscheint mit attraktiver schwarzer Kautschukbeschichtung.

DIE AQUATIMER-KOLLEKTION 2014 IM ÜBERBLICK

Erstmals ist ein Modell aus der IWC-Taucheruhren-Linie mit der Haute-Horlogerie-Komplikation ewiger Kalender ausgestattet. Die Aquatimer Perpetual Calendar Digital Date-Month (Ref. IW379401) beweist wahre Grösse – und das gleich in zweifacher Hinsicht. Zum einen präsentiert sich das Manufakturkaliber 89801 mit ewigem Kalender sowie digitaler Grossanzeige für Tag und Monat, die in der Tradition des Systems Pallweber von 1884 steht. Zum anderen imponiert das auf fünfzig Exemplare limitierte Flaggschiff der neuen Kollektion mit einem eindrucksvollen Gehäusedurchmesser von 49 Millimetern. Damit ist die Aquatimer Perpetual Calendar Digital Date-Month die zweitgrösste Armbanduhr der IWC-Geschichte – gleich nach der Grossen Fliegeruhr aus dem Jahr 1940. Die Aquatimer Deep Three in Titan (Ref. IW355701) ist nach der GST Deep One von 1999 und der Aquatimer Deep Two aus dem Jahr 2009 schon die dritte Generation von IWC-Taucheruhren mit mechanischem Tiefenmesser. Sowohl der Tiefenmesser als auch das Drehringsystem wurden seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Beim Tauchgang zeigt der blaue Tiefenanzeiger die aktuelle Tauchtiefe, der rote Maximaltiefenanzeiger bleibt auf der grössten erreichten Tauchtiefe bis 50 Meter stehen. Damit bietet die Aquatimer Deep Three ein komplettes Back-up-System für den Tauchcomputer. Gebaut, um in aussergewöhnliche Tiefen vorzustossen, setzt die 200 bar wasserdichte Aquatimer Automatic 2000 (Ref. IW358002) die IWC-Tradition extrem druckfester Zeitmesser für ambitionierte Hobby- und Berufstaucher fort. Ihr Titangehäuse und ihr reduziertes Design sind eine Reminiszenz an eine Stilikone – die von Ferdinand A. Porsche gestaltete Ocean 2000 aus dem Jahr 1982. Die Aquatimer Automatic 2000 ist ausgestattet mit dem robusten Manufakturkaliber 80110 mit Pellaton-Aufzug. Mit der auf fünfhundert Stück limitierten Aquatimer Chronograph Edition «50 Years Science for Galapagos» (Ref. IW379504) würdigt IWC das 50-Jahr-Jubiläum der Charles-Darwin-Forschungsstation, einer wissenschaftlichen Einrichtung der Charles Darwin Foundation. Die baugleiche Aquatimer Chronograph Edition «Galapagos Islands» (Ref. IW379502) ist Ausdruck des IWC-Engagements für den bedrohten Archipel. Beide Uhren werden vom Manufakturwerk 89365 angetrieben und erscheinen mit attraktiver schwarzer Kautschukbeschichtung. Mit der Aquatimer Chronograph Edition «Expedition Charles Darwin»(Ref. IW379503) folgt IWC Schaffhausen den Spuren des bedeutenden Naturwissenschaftlers zu den Galapagos-Inseln. Hier sammelte Darwin fundamentale Erkenntnisse über die Entstehung der Arten. Als Hommage an dieses Ereignis verwendet die Schaffhauser Manufaktur erstmals Bronze für ein Uhrengehäuse: Diese Metalllegierung zählte zu den typischen Materialien im Schiffsbau jener Zeit. Auch diese Sonderedition ist mit dem Manufakturkaliber 89365 ausgestattet.

Die Aquatimer ist eine männliche, dynamische und professionelle Sportuhrenlinie, deren Tradition bis 1967 zurückreicht.

—Georges Kern, Georges Kern, CEO von IWC Schaffhausen

Für seinen Film «Die Drachen von Galapagos» unternahm der bekannteste Pionier der Meeresforschung, Jacques-Yves Cousteau, im Jahr 1971 eine Expedition zu den abgelegenen Inseln im Pazifik, um das Verhalten der Meerechsen zu ergründen. IWC widmet dieser aufschlussreichen Forschungsreise die Aquatimer Chronograph Edition «Expedition Jacques-Yves Cousteau» in Edelstahl (Ref. IW376805). Dank der dezenteren Farb- und Formgebung macht die Aquatimer Chronograph in Edelstahl (Ref. IW376801/IW376802/IW376803/IW376804) mit dem schwarzen oder silbernen Zifferblatt auch im Alltag eine gute Figur. Die puristische Zifferblattgestaltung orientiert sich am Design der ersten Aquatimer von 1967 und interpretiert es auf zeitgemässe Weise. Die Aquatimer Automatic in Edelstahl (Ref. IW329001/IW329002/IW329003/IW329004) ist mit 42 Millimetern Gehäusedurchmesser das kleinste Modell der Taucheruhr-Familie. Die Drei-Zeiger-Uhr wird in vier Varianten offeriert – mit schwarzem oder versilbertem Zifferblatt und dazu passend mit schwarzem Kautschuk- oder Edelstahlarmband.

IWC-CEO Georges Kern fasst den umfassenden Relaunch der Aquatimer-Uhren wie folgt zusammen: «Die neue Aquatimer-Kollektion ist durch eine sorgfältige technische und optische Weiterentwicklung gekennzeichnet. Der Bedienkomfort wurde dank des raffinierten Aussen-Innen-Drehrings perfektioniert und führt zu noch mehr Sicherheit während des Tauchganges. Das Design der sportlichen Uhren ist einzigartig, modern und unverkennbar mit dem Hause IWC verbunden. Besondere Aufwertung erfährt die Linie durch den Einsatz von noch mehr hauseigenen Manufakturkalibern und durch die erstmalige Verwendung von Bronze. Und mit Komplikationen wie dem ewigen Kalender mit digitaler Grossanzeige für Tag und Monat sowie dem mechanischen Tiefenmesser erobert sich die Aquatimer-Linie einen Spitzenplatz in der Haute Horlogerie.»

Aquatimer Automatic 2000
— Die Aquatimer Automatic 2000 (Ref. IW358002) ist ausgestattet mit dem robusten Manufakturkaliber 80110 mit Pellaton-Aufzug.

RELAUNCH IM ZEICHEN DER EVOLUTION

«Die Aquatimer-Kollektion 2014 steht ganz im Zeichen der Evolution: Wer erfolgreich bleiben will, muss sich weiterentwickeln», sagt Goris Verburg, Director Marketing & Communication IWC Schaffhausen. «Deshalb haben wir die Uhrenfamilie erstmals seit 2009 einem umfangreichen Relaunch unterzogen, ohne jedoch ihre DNA zu verändern. Es sind jene Werte, die unsere Kunden bei den Aquatimer-Uhren besonders schätzen: Sie sind robuste und elegante Zeitmesser, die zum Tauchgang oder zu einer Galapagos-Expedition ebenso gut passen wie zum Businessmeeting. Sport und Abenteuer, exzellente Technik und das maskuline Erscheinungsbild der Taucheruhren spiegeln die zentrale Botschaft von IWC ‹Engineered for men› ausgezeichnet wider.»

Die auffälligste technische Veränderung der neuen Aquatimer-Generation ist der innovative Aussen-Innen-Drehring mit IWC-SafeDive-System. Der Mechanismus kombiniert die Vorteile des präzise in Minutenschritten rastenden innen liegenden Drehrings – beispielsweise der Schutz der Mechanik vor Salzwasser und Schmutz – mit dem Bedienkomfort des Aussendrehrings, der sich auch mit Taucherhandschuhen oder kalten Fingern einfach bewegen lässt. Ein Kupplungssystem verbindet beide Ringe, in dem die Drehbewegung der Lünette in das Gehäuse innere auf den innen liegenden Drehring übertragen wird. Aus Sicherheitsgründen kann der Innendrehring nur gegen den Uhrzeigersinn bewegt werden. So wird gewährleistet, dass selbst bei versehentlichem Verstellen der Lünette die Nullzeit – die Zeit, in der man gefahrlos ohne Dekompressionsstopp zur Oberfläche aufsteigen kann – nicht überschritten werden kann. Die Super-LumiNova®*-Beschichtung für die Tauchzeitskala des Innenrings garantiert eine exzellente Ablesbarkeit bei allen Sichtverhältnissen. Zusätzlich erleichtert das zweifarbige Leuchten bei Dunkelheit die Orientierung auf dem Zifferblatt: Grün für die tauchzeitrelevanten Anzeigen, Blau für die Stundenanzeige.

Die Aquatimer-Kollektion 2014 steht ganz im Zeichen der Evolution: Wer erfolgreich bleiben will, muss sich weiterentwickeln.

—Goris Verburg, Director Marketing & Communication IWC Schaffhausen

INSPIRIERT VON DESIGNIKONEN

Das neue Design der Aquatimer-Uhren erläutert Christian Knoop, Creative Director bei IWC: «Die dezentere Farbgebung sowie die funktionale Zifferblattgestaltung nehmen den Look der ersten Aquatimer aus dem Jahr 1967 wieder auf. Die Aussenlünetten mit den sanft gerundeten Griffmulden hingegen sind vom legendären Porsche-Design der Ocean 2000 aus dem Jahr 1982 inspiriert. Der neue Drehringmechanismus verleiht der aktuellen Aquatimer-Kollektion insgesamt eine raffinierte Optik, trotz der neu hinzugekommenen Abdeckung des Kupplungssystems auf der linken Gehäuseseite. Zum hochwertigen Erscheinungsbild der Uhren tragen auch die polierten und satinierten Oberflächen bei. Im Übrigen freue ich mich darüber, dass es uns gelungen ist, mit dem Werkstoff Bronze ein sehr attraktives und lebendiges Material in das Gehäuserepertoire von IWC zu integrieren.»

Zu den herausragenden uhrmacherischen Leistungen der diesjährigen Kollektion zählen neben dem ewigen Kalender mit digitaler Grossanzeige des Monats und Tages der mechanische Tiefenmesser und die Druckfestigkeit von 200 bar. Mit drei neuen Manufakturchronographen wird die Linie insgesamt aufgewertet. Die meisten bisherigen Referenzen haben zudem erheblich an Druckfestigkeit zugelegt. Auf dem Uhrenboden tragen alle Aquatimer künftig das traditionelle Fischsymbol mit der Druckfestigkeit in bar. Das neue, patentierte IWC-Armband-Schnellwechselsystem ist nicht nur besonders praktisch – der Wechsel vom Edelstahl- zum Kautschukarmband und umgekehrt gelingt rasch und mühelos –, sondern auch sehr sicher: Das Armband wird von oben in den Spannsteg eingehängt und rastet hörbar ein. Zum Lösen wird der Rasthebel mit dem Daumen nach aussen gedrückt und das Band nach oben ausgehängt. Beim Kautschukarmband im Wellendesign sind die ersten Segmente so flexibel gestaltet, dass sich das Band Schwankungen des Handgelenkumfangs bei hohen Temperaturen oder beim Tauchen problemlos anpasst. In der XXL-Variante kann das Wellenarmband auch über dem Trockentauchanzugge tragen werden. Die IWC-Armbänder der neuen Aquatimer-Kollektion 2014 sind untereinander kompatibel.

Galapagos
—Die Galapagos-Inseln liegen 1000 Kilometer westlich vor Ecuador. Die abgeschiedene Lage und die besonderen klimatischen Bedingungen haben eine Tier- und Pflanzenwelt hervorgebracht, die weltweit einzigartig ist.

AQUATIMER AUS SCHAFFHAUSEN EROBERN DIE MEERE DER WELTSEIT 1967

Der Traum vom Tauchen ist wohl so alt wie der Traum vom Fliegen. Die Faszination dieses Lebensraums führt in den 1960er-Jahren zu nie da gewesenen Anstrengungen, systematisch neue Tiefen zu erkunden. Die wachsende Popularität des Tauchsports fordert die Uhrenindustrie heraus, Taucheruhren zu entwickeln, die wasserdicht, robust und vor allem zuverlässig sind. Denn vom richtigen Zeitmanagement unter Wasser hängen Gesundheit oder sogar das Leben der Taucher ab.

1967 lanciert IWC Schaffhausen ihre erste Taucheruhr, die 20 bar wasserdichte Aquatimer, und erschafft damit eine Uhrenfamilie, deren Erfolg bis heute anhält. Am Anfang setzt die Manufaktur auf den innen liegenden Drehring, der anhand der bei «4 Uhr» liegenden zweiten Krone eingestellt wird.

Als erstes Ergebnis der zwanzigjährigen Zusammenarbeit mit dem Designer Ferdinand A. Porsche entwickelt IWC Schaffhausen 1978 die Kompassuhr mit Automatikwerk. Anfang der 1980er-Jahre entstehen in Kooperation mit dem Designer des legendären Porsche 911 erste militärische Taucheruhren. Parallel produziert IWC ab 1982 die fast baugleiche Sporttaucheruhr Ocean 2000. Sie ist die erste Serientaucheruhr aus Titan mit einer geprüften Druckfestigkeit von 200 bar. IWC beherrscht zu diesem Zeitpunkt als einziges Uhrenunternehmen die spanende Bearbeitung von Titan. Der korrosionsbeständige, leichte und trotzdem nahezu unverwüstliche Werkstoff ist für Taucheruhren besonders gut geeignet. 1997 schickt IWC die sportliche GST-Uhrenlinie an den Start, die schnell zum Symbol für Robustheit in Kombination mit bewährter Alltagstauglichkeit wird. Ein Jahr später nimmt IWC den Traditionsnamen Aquatimer wieder auf und lanciert innerhalb der neuen Sportuhrenlinie die Aquatimer GST Automatic 2000 in Titan,die auf eine Druckfestigkeit von 200 bar geprüft ist. Der Erfindergeist der IWC-Ingenieure führt 1999 zur GST Deep One. Diese markante Taucheruhr im Titangehäuse ist die erste IWC-Uhr mit mechanischem Tiefenmesser.

Sport und Abenteuer, exzellente Technik und das maskuline Erscheinungsbild der Taucheruhren spiegeln die zentrale Botschaft von IWC ‹Engineered for men› ausgezeichnet wider.

—Goris Verburg, Director Marketing & Communication IWC Schaffhausen

2004 wird erstmals die Aquatimer Automatic 2000 der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie verfügt wie die erste Aquatimervon 1967 über einen Innendrehring, der über eine selbstdichtende Krone bei «4 Uhr» eingestellt wird. Mit der Aquatimer Split Minute Chronograph wird im selben Jahr eine Taucheruhr lanciert, die mit einer separat zu bedienenden und getrennt vom Chronographen funktionierenden Minuten-Rattrapante ausgestattet ist. Dies ist die weltweit einzigartige Zusatzfunktion eines Minutenschleppzeigers, der sich unter Wasser bis zu 120 Meter Tiefe jederzeit ein- und ausschalten lässt. Im IWC-Vintage-Uhren-Jahr 2008 erscheint die Aquatimer Automatic im Look der ersten Aquatimer von 1967 – kein zartes Schaustück für die Vitrine, sondern ein veritables Arbeitsinstrument für den harten Unterwassereinsatz.

Die komplett neu entwickelte Aquatimer-Kollektion 2009 unterstreicht den Anspruch der Schaffhauser Manufaktur auf eine Spitzenposition in der mechanischen Uhrmacherkunst. Die auffälligste Weiterentwicklung der insgesamt grösser gewordenen Taucheruhren ist der Aussendrehring mit eingepresstem Saphirglas. Dessen Unterseite ist mit mehreren Schichten Super-LumiNova®* belegt, die auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen und schlechter Sicht die Ablesbarkeit der Tauchzeit gewährleistet. Die Aquatimer Chronograph in 18 Karat Rotgold erregt als erste IWC Taucheruhr in einem Edelmetallgehäuse Aufsehen. Die Aquatimer Deep Two tritt die Nachfolge der GST Deep One an und besticht durch einen präzisen mechanischen Tiefenmesser für die Anzeige der aktuellen Tauchtiefe sowie der Maximaltiefe des Tauchganges bis 50 Meter. Die Aquatimer Chronograph überzeugt mit solider Technik und fällt durch einen korallenroten oder signalgelben Viertelbogen in Kombination mit tiefblauem oder schwarzem Zifferblatt auf. 2009 erscheint auch erstmals die Aquatimer Chronograph Edition «Galapagos Islands» im kautschukbeschichteten Gehäuse – sie darf bis heute in keiner Kollektion fehlen.

ENGAGEMENT ZU LAND UND UNTER WASSER

Die Zusammenarbeit von IWC mit der Charles Darwin Foundation reicht zurück bis ins Jahr 2009, als die wissenschaftliche Welt den 200. Geburtstag von Darwin feierte. «Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung durch unsere langjährige Partnerin IWC Schaffhausen», erläutert Swen Lorenz, CEO der Charles Darwin Foundation. «Diese Kooperation erlaubt uns, wichtige Schutz- und Forschungsmassnahmen voranzutreiben und unsere Anliegen weltweit noch bekannter zu machen.» Mit den beiden neuen Aquatimer Chronograph-Sondereditionen «Galapagos Islands» (Ref. IW379502) und «50 Years Science for Galapagos» (Ref. IW379504) widmet IWC der Charles Darwin Foundation zwei besondere Zeitmesser und unterstützt ihre beharrliche Arbeit, indem ein Teil des Verkaufserlöses an die gemeinnützige Organisation und ihre Forschungsstation fliesst.

Bereits seit 2004 ist IWC Partnerin der Cousteau Society und unterstützt die Organisation bei der Errichtung von Meeresschutzgebieten, den «Marine Protected Areas». Dies gilt als eine der effektivsten Methoden, um die fragile Unterwasserwelt vor Überfischung, Wilderei und Umweltzerstörung zu bewahren. Die Schaffhauser Manufaktur teilt mit Jacques-Yves Cousteau nicht nur den technischen Pioniergeist und die Leidenschaft für Perfektion, sondern auch das Engagement für eine intakte und lebenswerte Umwelt. Aus diesem Grund widmet IWC Schaffhausen 2014 dem visionären «Anwalt der Meere» bereits die sechste Spezialedition: Die Aquatimer Chronograph Edition «Expedition Jacques-Yves Cousteau» (Ref. IW376805) erinnert an die grossartige Forschungsreise der Calypso zum Galapagos-Archipel im Jahr 1971. Ein Teil aus dem Verkaufserlös jeder Uhr kommt der Cousteau Society zugute und trägt dazu bei, das Vermächtnis des engagierten Umweltaktivisten zu erfüllen.

EIN BEDROHTES PARADIES

Die Galapagos-Inseln liegen 1000 Kilometer westlich vor Ecuador. Die abgeschiedene Lage und die besonderen klimatischen Bedingungen haben eine Tier- und Pflanzenwelt hervorgebracht, die weltweit einzigartig ist. Aufgrund der unterschiedlichen Lebensbedingungen von Insel zu Insel bildeten sich durch natürliche Selektion spezifische Tier und Pflanzenarten heraus, die es sonst nirgends auf der Welt gibt. Rund 40 Prozent der auf Galapagos lebenden Tiere sind endemisch, beispielsweise Riesenschildkröten, Meerechsen oder die berühmten Darwinfinken. Sie alle verhalfen Charles Darwin, der die Galapagos-Inseln 1835 besuchte, zu seiner Evolutionstheorie von der Entstehung und Veränderung der Arten durch natürliche Auslese und Anpassung. Auch die Gewässer rund um die Inseln zeichnen sich durch besonders üppiges Leben aus, hervorgebracht durch verschiedene Meeresströmungen, darunter der kalte und nährstoffreiche Humboldtstrom, der warme Nordäquatoriale Gegenstrom und der nur 17 Grad Celsius kalte Cromwellstrom. Ein Paradies für Wale und Galapagos-Haie, Seelöwen, Pinguine und Mantarochen – und natürlich auch für Taucher, die hier einen der artenreichsten Hotspots der Welt vorfinden. 1978 erklärte die UNESCO die Galapagos-Inseln zum Welterbe der Menschheit. Bereits 1959 hatte Ecuador rund 97 Prozent der Landfläche des Archipels unter Naturschutz gestellt. 1998 wurde um die Inseln ein Marinereservat eingerichtet, das im Jahr 2001 zu einem der grössten Meeresschutzgebiete der Welt vergrössert und in die Liste der Welterbestätten aufgenommen wurde. Man kann es durchaus als Teilerfolg werten, dass die Galapagos-Inseln seit 2010 nicht mehr auf der Roten Liste der UNESCO geführt werden, dennoch ist das «Labor der Evolution» stark gefährdet, u. a. durch invasive Tier- und Pflanzenarten, Besiedlung, wachsenden Tourismus und Raubfischerei. Mangroven-Finken, eine Unterart der Darwinfinken, sind durch eine eingeschleppte Fliegenspezies in ihrer Existenz bedroht. Von den intelligenten Vögeln, die sogar Werkzeuge nutzen, um an Nahrung zu gelangen, existieren aktuell nur noch etwa siebzig Exemplare. Die Charles Darwin Foundation setzt sich mit aller Kraft zur Erhaltung der Tiere und Pflanzen auf Galapagos ein. Die internationale Non-Profit-Organisation betreibt seit fünfzig Jahren auf Santa Cruz, der zweitgrössten Insel des Archipels, eine wissenschaftliche Forschungsstation. Hier arbeiten über hundert Wissenschaftler, Studenten, Lehrer und Freiwillige aus aller Welt, um die einheimische Flora und Fauna zu erforschen und das Weltkulturerbe Galapagos vor der Zerstörung zu bewahren. Darüber hinaus bildet die Station Nationalparkführer aus, veranstaltet Seminare für Lehrer und Studenten, publiziert Forschungsergebnisse und akquiriert Spenden.

* IWC Schaffhausen ist nicht Eigentümerin der Trademark Super-LumiNova®.

WEITERE INFORMATIONEN

IWC Schaffhausen
Uwe Liebminger
Department Manager Public Relations
Mobile +41 (0)79 957 72 52
E-mail uwe.liebminger@iwc.com

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