Senkrechtstart mit IWC-Antrieb

Die neue Spitfire-Kollektion

Datum — 16. Januar 2012

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Im Fliegeruhren-Jahr 2012 wartet IWC Schaffhausen mit Neuheiten aus der begehrten Spitfire-Kollektion auf. Ob im Design, bei der Verarbeitung, der Materialwahl oder selbstverständlich bei der Uhrentechnik – die neuen Spitfire-Modelle heben mit Power ab. Einen grossen Auftritt hat die digitale Datumsanzeige des ewigen Kalenders – inspiriert von Bordinstrumenten wie dem Höhenmesser.

Am 5.März 1936 startete in Südengland der erste Spitfire-Prototyp zum Jungfernflug. Das Luftfahrtministerium war begeistert: «A true aeronautical thoroughbred», ein wahres Vollblut der Lüfte sei der neuartige Flieger. Zur gleichen Zeit arbeiteten rund 800 Kilometer Luftlinie entfernt im Schweizer Ort Schaffhausen Konstrukteure und Uhrmacher an der Fertigstellung eines Prototyps ganz anderer Art: der IWC-Spezialuhr für Flieger. Im selben Jahr wurde die erste IWC Fliegeruhr der Öffentlichkeit präsentiert.

Flugzeug und Zeitmesser haben nicht nur ein gemeinsames Geburtsjahr. Beide Ur-Modelle revolutionierten ihre jeweilige Branche mit ausgeklügelter Mechanik und funktionalem Design. Die Spitfire, ein technisches und aerodynamisches Meisterwerk, wurde zu einem wahren Mythos. Von den 24 Versionen der Spitfire rollten im Laufe ihrer Karriere über 20 000 Exemplare aus den Fabrikhallen – eine in Grossbritannien bis heute nicht mehr erreichte Stückzahl. Mit der ersten Fliegeruhr reagierte IWC Schaffhausen Mitte der 1930er-Jahre auf die damaligen Anforderungen der Zeitmessung beim Fliegen. Das Uhrwerk war für extreme Temperaturen reguliert, die Hemmung angesichts der starken Magnetfelder im Cockpit amagnetisch ausgeführt. Das schwarze Zifferblatt mit kontrastreichen, nachleuchtenden Anzeigen prägte das bis heute gültige Cockpitdesign für klassische Fliegeruhren.

Überragende Technik und edles Design
2003 lancierte IWC Schaffhausen eine Fliegeruhren-Linie, der die Spitfire nicht nur den Namen verleiht, sondern die sich auch der Eleganz und überragenden Technik der legendären Einpropellermaschine verpflichtet fühlt. Jetzt haben die Designer und Konstrukteure die Spitfire-Uhren einem Generalcheck unterzogen. Das Resultat kann sich sehen lassen: Mit modernisiertem Design, neuen Features und Manufakturwerken aus eigener Produktion setzen die Zeit-Maschinen zu einem fulminanten Senkrechtstart an.

Besonders stilvoll waren die Spitfire-Fliegeruhren schon immer. Mit zwei neuen Modellen in Edelstahl und 18 Karat Rotgold unterstreichen sie diesen Anspruch auch bei der Wahl des Gehäusematerials. Die Gehäuse werden von Hand satiniert, gestrahlt und poliert. Das Ergebnis ist ein dynamischer Wechsel aus glänzenden, seidenmatten und strukturierten Oberflächen, der den metallischen Glanz des legendären Flugzeugs assoziiert. Zur lebendigen Optik trägt auch das ardoisefarbene Zifferblatt mit Sonnenschliff bei: Ändert sich beim Schwenken der Uhr der Einfallwinkel des Lichtes, wandert das von der geschliffenen Fläche reflektierte Licht im Kreis.

Vier Jahre benötigte ein IWC-Team aus Uhrmachern und Konstrukteuren, um diese technische Herausforderung zu meistern

Digital trifft analog
Die Spitfire Perpetual Calendar Digital Date-Month (Ref. 379103) mit dem Manufakturwerk 89800 zeugt vom ungebrochenen Erfindergeist der IWC-Konstrukteure. Allein der bis ins Jahr 2100 mechanisch programmierte ewige Kalender ist ein uhrmacherisches Meisterstück. Und die digitale Anzeige des Tagesdatums und des Monats mit übergrossen Ziffern ist nicht nur wunderschön anzuschauen – sie stellt darüber hinaus auch eine Höchstleistung im Bereich der Haute Horlogerie aus dem Hause IWC dar. Und das hat seinen Grund: Es bedarf eines komplizierten mechanischen «Kraftwerks», um am Monatsende bis zu vier und am Jahresende mit der digitalen Schaltjahresanzeige sogar fünf Anzeigescheiben synchron zu schalten. Selbstverständlich ohne spürbare Auswirkung auf die Ganggenauigkeit – auch wenn die Federkraft des Uhrwerks fast abgelaufen ist oder wenn zusätzlich der Chronograph läuft.

Vier Jahre Entwicklungszeit
Vier Jahre benötigte ein IWC-Team aus Uhrmachern und Konstrukteuren, um diese technische Herausforderung zu meistern. Sie entwickelten einen separaten Energiespeicher, die sogenannte Momentanschaltung. Die raffinierte Konstruktion zweigt bei jedem nächtlichen Schaltvorgang des Datums eine kleine Menge Energie ab, speichert diese und entlädt sich punktgenau, wenn am Monatsende Datums- und Monatsscheiben und am Jahresende zusätzlich die Schaltjahresscheibe weiterbewegt werden. Auf diese Weise macht das Zifferblatt der Spitfire Perpetual Calendar Digital Date-Month jeden Monatsanfang und jede Silvesternacht zu einem digitalen Erlebnis. Für die ausgeklügelte Mechanik des bis zum 1. März 2100 programmierten Kalenders ist auch der 29. Februar als zusätzlicher Schalttag alle vier Jahre eine Selbstverständlichkeit.

—Der ewige Kalender mit digitaler Grossanzeige von Datum und Monat ist eine technische Meisterleistung

Digitale Datumsanzeige in einer Reihe mit grossen IWC-Erfindungen
Der ewige Kalender mit digitaler Grossanzeige von Datum und Monat reiht sich ein in die technischen Erfindungen von IWC Schaffhausen. Dazu gehören u. a. das System Pallweber, der Magnetfeldschutz, der Pellaton-Aufzug, die 7-Tage-Gangreserve oder die Verwendung von Titan und Keramik in der Uhrmacherei. Bereits 1885 fertigte die Schaffhauser Manufaktur mit dem System Pallweber die ersten Uhren mit einer digitalen Anzeige von Stunden und Minuten. Nach dem Zeitalter der Quarzuhren bevorzugen heute wieder viele Menschen die analoge Ansicht der Uhrzeit. Beim Datum hat sich die Zahlenform durchgesetzt. Sie ist übersichtlicher, leichter abzulesen und zeugt bei der Spitfire Perpetual Calendar Digital Date-Month von einem gewissen Understatement: Wer würde unter den übergrossen Zahlen des Zifferblattes schon einen mechanischen ewigen Kalender vermuten?

Zu den bemerkenswerten IWC-Innovationen des Zeitmessers gehört auch die analoge Anzeige von Stoppzeiten zwischen einer Minute und 12 Stunden: Sie werden auf einem Innenziffer blatt zusammengefasst und sind wie eine normale Uhrzeit abzulesen. Eine Premiere in der Uhrenfamilie stellt die Schwungmasse in Form einer eleganten Spitfire-Silhouette dar, die durch den Saphirglasboden betrachtet werden kann.



IWC-Manufaktur-Werk für Chronographen
Die Spitfire Chronograph in Rotgold (Ref.387803) und Edelstahl (Ref. 387802, 387804) wurde von den Ingenieuren mit dem Chronographenmanufakturkaliber 89365 von IWC ausgestattet. Es erhöht die Gangdauer der Uhr auf 68Stunden und gestattet neben der Stoppfunktion für Minute und Sekunde auch die Integration einer Flybackfunktion. Das Datumsfenster haben die IWC-Designer an den Instrumentenlook eines Cockpits angepasst; mit seinen vertikal angeordneten Zahlen erinnert es an die Form eines Höhenmessers. Das aktuelle Datum wird durch ein markantes rotes Dreieck angezeigt – inzwischen ein typisches Designmerkmal bei IWC-Fliegeruhren, inspiriert von signalroten Elementen bei Flugzeugarmaturen.

Das Metallarmband für die Referenz 387804 ist mit einem neu entwickelten Feineinstellverschluss ausgestattet. Mit ihm lässt sich das Armband einfach, schnell und präzise an das Handgelenk anpassen. Zum Verlängern des Armbandes genügt ein Druck auf die IWC-Taste in der Faltschliesse, dann lässt sich das Band in sechs Stufen bis 6Millimeter auseinanderziehen. Zum Verkürzen wird das Armband auf die passende Länge zusammengeschoben. Das Design aller Dorn- und Faltschliessen wurde etwas markanter gestaltet, um sie optisch an die grösseren Gehäusedurchmesser der Uhren anzupassen.bracelet to be pulled apart, in six steps, up to 6 millimetres. To shorten it, the bracelet is simply pushed together to the desired length. The design of all the pin buckles and folding clasps is slightly more striking in order to match the larger diameter of the case.

Spitfire Perpetual Calendar Digital Date-Month

—Referenz 3791

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Weitere Informationen
IWC Schaffhausen
Uwe Liebminger
Department Manager Public Relations
Mobile +41 (0)79 957 72 52
E-mail uwe.liebminger@iwc.com

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