TIEF HOCH DREI

AQUATIMER DEEP THREE

Datum — 20. Januar 2014

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Aquatimer Deep Three
—Auf die GST Deep One von 1999 und die Aquatimer Deep Two aus dem Jahr 2009 folgt 2014 die Aquatimer Deep Three (Ref. IW355701) in Titan.

Die Aquatimer Deep Three ist bereits die dritte Generation der IWC-Taucheruhren mit mechanischem Tiefenmesser. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Tiefenmessers und des Drehringsystems zeugt vom Anspruch der Schaffhauser Uhrenmanufaktur, den Technologie-vorsprung bei komplexen mechanischen Lösungen weiter auszubauen.

Für passionierte Taucher ist klar: Tauchen ist eine aufregende und sichere Sportart, wenn man sich auf sein Equipment verlassen kann und einige Grundregeln beachtet: Niemals allein tauchen, sondern stets mit einem Tauchpartner. Lebenswichtige technische Systeme wie Atemregler und Tiefenmesser sollten doppelt ausgelegt sein. Während des Tauchganges sollte man ausserdem Parameter wie die aktuelle und die maximal erreichte Tauchtiefe sowie die Tauchdauer ständig im Blick haben, um langsam genug auftauchen und notwendige Dekompressionsstopps einlegen zu können. Für die erste Regel gibt es den «Buddy», für die zweite den Reserve-atemregler Oktopus – und für alles andere die neue Aquatimer Deep Three von IWC. Denn falls die Elektronik des Tauchcomputers versagt, bietet der mechanische Tiefen- und Tauchzeitmesser aus Schaffhausene in zuverlässiges Back-up-System für die komplette Tauchgangberechnung.

IWC-SAFEDIVEDIE EVOLUTION DES DREHRINGSYSTEMS

Nach der GST Deep One (Ref. 3527) im Jahr 1999 und der Aquatimer Deep Two (Ref. 3547) im Jahr 2009 bringt IWC Schaffhausen nun bereits die dritte Generation von Taucheruhren mit mechanischem Tiefenmesser auf den Markt. Die Aquatimer Deep Three (Ref. IW355701) ist ein Paradebeispiel uhrentechnischer Evolution aus Schaffhausen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Uhr lässt sich u. a. an den drei verschiedenen Konzepten des Drehringsystems zum Messen der Tauchzeit ablesen. Die GST Deep One war mit einem Innendrehring versehen, der über eine Krone bei «2 Uhr» eingestellt wurde. Mit dieser technisch aufwendigen Lösung war es praktisch unmöglich, den Beginn des Tauchganges versehentlich zu verstellen und in der Folge länger zu tauchen, als es der mitgeführte Vorrat an Pressluft gestattete. Zudem war die unter dem Glas befindliche Anzeigeskala mit der empfindlichen Leuchtschicht perfekt gegen Wasser, Schmutz und Kratzer geschützt. Andererseits liess sich die Krone mit Taucherhandschuhen oder bei schlechten Sichtbedingungen nicht so einfach bedienen wie ein aussen liegender Drehring. Deshalb wechselte IWC 2009 bei der Aquatimer-Kollektion zum äusseren Tauchzeitring, der sich auch mit Handschuhen leicht drehen liess – aus Sicherheitsgründen nur nach links, gegen den Uhrzeigersinn. So konnte beim versehentlichen Verstellen nur eine kürzere Resttauchzeit angezeigt werden – das war für den Taucher vielleicht ärgerlich, aber ohne Risiko. In den mehrteiligen Ring wurde ein 4 Millimeter breiter, von unten bedruckter Saphirglasring eingepresst, auf dessen Unterseite das Leuchtmittel Super-LumiNova®* aufgetragen wurde. Die Gehäusekonstruktion der Aquatimer Deep Three kombiniert die Vorteile des innen liegenden Drehrings – beispielsweise den Schutz der Ableseskala vor Schmutz und Kratzern – mit dem Bedienkomfort des Aussendrehrings. Möglich macht dies eine IWC-Erfindung: Das raffinierte Kupplungssystem überträgt die Drehbewegung der Lünette in das Gehäuseinnere auf den innen liegenden Drehring. Auch hier kann aus Sicherheitsgründen dank des IWC-SafeDive-Systems der innen liegende Drehring mit präziser Minutenrastung nur gegen den Uhrzeigersinn bewegt werden.

Sowohl der Tiefenmesser als auch das Drehringsystem wurden seit dem ersten Modell kontinuierlich von IWC Schaffhausen weiterentwickelt.

HIGHLIGHT TIEFENMESSER

Der mechanische Tiefenmesser ist das technische Highlight der 10 bar druckfesten Aquatimer Deep Three. Eine kurze historische Rückblende zeigt: In den 1990er-Jahren war die GST Deep One in Titan eines der ehrgeizigsten Technologieprojekte von IWC. Taucheruhren mit mechanischem Tiefenmesser waren zu jener Zeit eine Rarität, elektronische Messgeräte beherrschten den Markt. Zu aufwendig erschienen Gehäusekonstruktion, Dichtungssystem und Messmechanismus für mechanische Taucheruhren. Doch die Ingenieure von IWC liessen sich von den Schwierigkeiten nicht einschüchtern. Sie statteten die GST Deep One mit einem innen um das Uhrwerk herumgeführten Messrohr aus, das sich über Mikrobohrungen in einer Krone beim Tauchen mit Wasser füllte, bei zunehmendem Wasserdruck ausgelenkt wurde und so den Umgebungsdruck über ein Hebelwerk auf einen Doppelzeiger übertrug. Auf dem Zifferblatt zeigte ein weisser Zeiger aus der Mitte die aktuelle Tauchtiefe bis 45 Meter an, während ein zusätzlicher Schleppzeiger, ebenfalls als Zentrumszeiger konzipiert, bei der grössten erreichten Tiefe stehen blieb. Da die Achsen der Messzeiger mitten durch das Uhrwerk führten, blieb jedoch kein Platz für einen grossen Sekundenzeiger. Taucher schätzen Sekundenzeiger nicht nur zum Messen von Dekompressionsstopps, sondern auch als ständige Funktionskontrolle. Deshalb wurden zehn Jahre später bei der Aquatimer Deep Two die Tiefenmesszeiger um das Uhrwerk herumgeführt: Nur die umgebogenen Spitzen der beiden Zeiger bewegten sich durch einen halbkreisförmigen Schlitz im Zifferblatt über die seitliche Anzeigeskala. Eine raffinierte Lösung, die den Weg der Achsen durch das Uhrwerk hindurch ersparte und den Einbau eines Zentrumsekundenzeigers gestattete.

Sowohl bei der Aquatimer Deep Two als auch der aktuellen Aquatimer Deep Three befindet sich das Druckmesssystem in einer grossen zweiten Krone auf der linken Gehäuseseite, geschützt durch einen Bügel. Der Wasserdruck wirkt direkt auf eine Membran in dieser Krone und drückt einen Stift ins Innere des Gehäuses. Diese Bewegung betätigt das Hebelwerk mit den Messzeigern. Beim Tauchgang bewegt sich der blaue Tiefenanzeiger mit zunehmender oder abnehmender Wassertiefe über das weisse Messfeld und zeigt stets die aktuelle Tauchtiefe. Mit Hilfe von Sekundenzeiger und Tiefenmesser kann die maximale Aufstiegsgeschwindigkeit von
10 Metern pro Minute kontrolliert werden. Der rote Maximaltiefen-anzeiger bleibt auf der grössten erreichten Tauchtiefe bis 50 Meter stehen – dieser Wert ist wichtig für die Berechnung notwendiger Dekompressionsstopps. Somit stehen dem geschulten Taucher alle Informationen für einen sicheren Abschluss des Tauchganges zur Verfügung. Die stete Verbesserung des Drehringsystems und des Tiefenmessers über drei Uhrengenerationen hinweg versinnbildlicht das wohl bekannteste Charles-Darwin-Zitat: «Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, auch nicht die intelligenteste, sondern diejenige, die am ehesten bereit ist, sich zu verändern.»

LEICHTER UND OPTISCH SCHLANKER

Dank des Titangehäuses ist die Aquatimer Deep Three leichter als ihr Vorgängermodell in Edelstahl. Zusätzlich bewirkt die schmalere Drehlünette mit den abgerundeten Griffmulden eine optische Verschlankung, und das, obwohl der Gehäusedurchmesser mit 46 Millimetern gleich geblieben ist und auf der rechten Seite zwei neue Funktionselemente hinzugekommen sind. Der Rückstelldrücker für den Maximaltiefenanzeiger ist von «8 Uhr» auf «2 Uhr» gewandert. Mit dem Drücker aus Keramik lässt sich die Maximaltiefenanzeige auf null zurückstellen. Unter der Titanverdeckung bei «4 Uhr» verbirgt sich der Kupplungsmechanismus des neuen Drehringsystems. Das schwarze Zifferblatt ist trotz der vielen Anzeigen schlicht und übersichtlich gestaltet. Die Super-LumiNova®*-Beschichtung garantiert eine exzellente Ablesbarkeit bei allen Sichtverhältnissen. Zusätzlich erleichtert ihre Zweifarbigkeit im Dunkeln die Orientierung: Grün leuchten die tauchrelevanten Anzeigen für Tauchtiefe, Tauchzeit sowie Minuten- und Sekundenmessung, blau leuchten Stundenzeiger und -imdizes. Das zuverlässige Automatikwerk Kaliber 30120 mit Datumsanzeige gewährt eine komfortable Gangreserve von 42 Stunden. Den fünffach verschraubten Uhrenboden ziert eine aufwendige Reliefgravur, die einen Taucherhelm zeigt – Sinnbild für die Eignung der Deep Three als professionelles Tauchinstrument. Das dehnbare Wellenarmband aus Kautschuk passt sich flexibel an den schwankenden Handgelenkumfang beim Tauchen oder bei wechselnden Temperaturen an.

The mechanical depth gauge is the technical highlight of the Aquatimer Deep Three, which is pressure-resistant to 10 bar. As a brief retrospective shows: in the 1990s, the GST Deep One in titanium was one of IWC’s most ambitious technological projects ever. Diver’s watches with mechanical depth gauges were a rarity at the time, and electronic meters ruled the market. The case design, sealing system and metering mechanism all seemed far too complex for mechanical diver’s watches. However, IWC’s engineers did not shy away from the difficulties. They equipped the GST Deep One with a calibrated pipe, which ran around the movement inside the case. During a dive, this filled with water entering through minuscule drill holes in a crown and, with increasing pressure, was pushed further, transmitting the ambient pressure via a lever mechanism to a flyback hand. On the dial, a white central hand showed current dive depth to a maximum of 45 metres, while an additional flyback hand, likewise designed as a central hand, remained stationary at the greatest depth attained. However, since the axes of the gauge’s indicators went straight through the middle of the movement, there was no room left for a large seconds hand. Divers prefer to have a seconds hand because it is useful for timing decompression stops but also provides reassurance that everything is functioning as it ought to. This was the reason why, 10 years later, in the Aquatimer Deep Two, the depth indicator ran around the movement. Only the bent-over tips of the two indicators, which protruded from a semicircular slit in the dial, moved across the calibrated scale to the side. It was a smart solution that did away with the need for the axes to pass through the movement and made room for a seconds hand.

In both the Aquatimer Deep Two and the new Aquatimer Deep Three, the pressure-metering system is housed in a large second crown on the left-hand side of the case, protected by a bow. Water pressure acts directly on a membrane in the crown and pushes a pin towards the interior of the case. This movement operates the lever system that integrates the two indicators. During a dive, the blue depth indicator moves with increasing or decreasing depth across the white scale and always shows current depth. With the help of the seconds hand and the depth gauge, it is possible to keep ascent speed to a maximum of 10 metres per minute. The red indicator remains at the deepest point attained during the dive, to a maximum of 50 metres. This figure is vital for calculating any necessary decompression stops and, together with the other data, gives the experienced diver all the information he needs to complete the dive safely. The continuous improvement of the rotating bezel system and depth gauge over three generations of the watch nicely illustrates what is probably Charles Darwin’s best-known quotation: “It is not the strongest of the species that survives, nor the most intelligent that survives. It is the one that is the most adaptable to change.”

LIGHTER AND LEANER

Thanks to its titanium case, the Aquatimer Deep Three is lighter than its predecessor in stainless steel. Optically, the watch appears less bulky because of the slimmer rotating bezel with its rounded recessed grips. This is despite the watch’s diameter, which at 46 millimetres remains unchanged, and the addition of two new functional elements on the right-hand side. The reset button for the maximum depth indicator has moved from “8 o’clock” to “2 o’clock”. The push-button made of ceramic is used to reset the maximum depth display to zero. The titanium cover at “4 o’clock” conceals the sliding clutch mechanism for the new rotating bezel system. Despite the many displays, the black dial remains simple and uncluttered. The Super-LumiNova®* coating guarantees excellent legibility no matter how poor the visibility. In addition, the use of twin colours makes it easier for divers to keep their bearings in the dark. The displays relevant to the dive itself, such as depth, dive time and the minute and seconds displays are green, while the hour hand and indices are blue. The reliable 30120-calibre automatic movement with date display comes with a useful 42-hour power reserve. The back of the watch, secured with five screws, features an intricate relief engraving of a diver’s helmet, symbolizing the Deep Three’s suitability as a professional diving instrument. The corrugated rubber strap stretches and adjusts itself flexibly to fluctuations in the girth of the wrist experienced when diving or with changing temperatures.

Aquatimer Deep Three
—Den fünffach verschraubten Uhrenboden der Aquatimer Deep Three (Ref. IW355701) von IWC Schaffhausen ziert eine aufwendige Reliefgravur, die einen Taucherhelm zeigt – Sinnbild für die Eignung der Deep Three als professionelles Tauchinstrument.

AQUATIMER DEEP THREE

IW355701

Aquatimer Deep Three, Reference IW355701

CHARAKTERISTIKA

  • Mechanisches Uhrwerk
  • Mechanischer Aussen-Innen-Drehring mit IWC-SafeDive-System
  • Datumsanzeige
  • Zentrumsekunde mit Stoppvorrichtung
  • Mechanischer Tiefenmesser mit Schleppzeiger für die Maximaltiefe bis 50 m
  • Leuchtelemente auf Zeigern, Zifferblatt und Innendrehring
  • Verschraubte Krone
  • Bodengravur
  • IWC-Armband-Schnellwechselsystem

WERK

  • Kaliber: 30120
  • Frequenz: 28 800 A/h / 4 Hz
  • Steine: 21
  • Gangreserve: 42 h
  • Aufzug: automatisch

UHR

  • Materialien Titangehäuse, schwarzes Zifferblatt, schwarzes Kautschukarmband, Dornschliesse in Titan
  • Glas: Saphir, gewölbt, beidseitig entspiegelt
  • Wasserdicht: 10 bar
  • Durchmesser: 46 mm
  • Höhe: 16,5 mm

*IWC Schaffhausen ist nicht Eigentümerin der Trademark Super-LumiNova®.

WEITERE INFORMATIONEN

IWC Schaffhausen
Uwe Liebminger
Department Manager Public Relations
Mobile +41 (0)79 957 72 52
E-mail uwe.liebminger@iwc.com

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