KRAFTPAKET MIT FILIGRANEM MECHANISMUS

INGENIEUR CONSTANT-FORCE TOURBILLON

Datum — 21. Januar 2013

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Ingenieur Constant-Force Tourbillon
—Ingenieur Constant-Force Tourbillon, Ref. IW590001

Mit der spektakulären Ingenieur Constant-Force Tourbillon sichert sich die Schweizer Uhrenmanufaktur IWC Schaffhausen einen Spitzenplatz in der Konstrukteurswertung der Haute Horlogerie. Für einen besonders gleichmässigen Gang haben die Uhrmacher den patentierten Konstantkraft-Mechanismus in ein Tourbillon integriert – eine Meisterleistung der Ingenieurskunst.

Eines haben die Haute Horlogerie und der Formel 1™-Rennsport gemeinsam: Nur wenn die Ingenieure jedes einzelne Teil perfekt aufeinander abstimmen, können sie aus der Technik das Maximum herausholen. Nur dann stimmt die Performance der Boliden, auf der Rennstrecke wie am Handgelenk. Während die V8-Motoren auf extreme Beschleunigungs- und Bremsmanöver ausgelegt sind, soll der Handaufzug einer mechanischen Armbanduhr über die gesamte Gangdauer möglichst konstant Kraft abgeben. Weil jedoch in einem herkömmlichen Handaufzugwerk die Aufzugsfeder am Anfang mehr Spannung hat als gegen Ende, variiert die Antriebskraft ständig. Zehn Jahre lang tüftelte ein IWC-Team aus Ingenieuren, Uhrmachern und Designern an dieser Herausforderung. Das Resultat ist ein hochkomplexer, in ein Tourbillon integrierter Konstantkraft-Mechanismus. Mit der Ingenieur Constant-Force Tourbillon im Platin- und Keramikgehäuse (Ref. IW590001) findet diese IWC-Entwicklung 2013 erstmals Eingang in die Ingenieur-Uhrenfamilie.

DAS KONSTANTKRAFT-TOURBILLON – HERZSTÜCK DER UHR

Bei «9 Uhr» gewährt das stattliche Konstantkraft-Tourbillon einen faszinierenden Einblick in seinen etagenförmigen Aufbau. Für Kenner feiner Mechanik ist es ein besonderes Vergnügen, den Federn, Rädern und Ankern bei ihrem komplexen Zusammenspiel zuzuschauen. Die markante schwarze Tourbillonbrücke ist mit einer Skala zum Ablesen der Sekunden versehen und betont, ebenso wie die schwarzen Schrauben, den technischen Look des Zifferblatts. Im reizvollen Kontrast dazu steht die filigrane goldglänzende Glucydur®*-Unruh mit Feinregulierexzenter auf den Unruharmen. Das Tourbillon dreht sich in 60 Sekunden einmal um die eigene Achse, um den Einfluss der Erdanziehung auf eine Unwucht der Unruh und die damit verbundene Gangabweichung auszugleichen. In der Tiefe des Tourbillons ist der integrierte Konstantkraft-Mechanismus zu erkennen – das eigentliche Herzstück der Uhr. Sein raffinierter Mechanismus hält die Schwingungsweite der Unruh und damit die Ganggenauigkeit nahezu konstant, indem die Hemmung vom direkten Kraftfluss des Räderwerks abgekoppelt wird. Die Antriebskraft wird in einer Spiralfeder zwischengespeichert und an das Ankerrad abgegeben. Dabei wird diese Spiralfeder einmal pro Sekunde nachgespannt, erkennbar an den Sekundenschritten des Zeigers
im Tourbillon. Nach jeder fünften Halbschwingung der Unruh werden zusätzlich das Stopprad sowie der Tourbillonkäfig freigegeben. Das Stopprad dreht sich und bewirkt eine Drehung des Tourbillonkäfigs, was eine erneute Spannung der Spiralfeder zur Folge hat. Nach etwa zwei Tagen erfolgt der Wechsel vom Konstantkraft-Modus in den Normalmodus: Jetzt springt der Sekundenzeiger in Fünftelsekunden vorwärts. Das Konstantkraft-Tourbillon gewährleistet einen gleichmässigen und präzisen Gang über einer Dauer von mindestens 48 Stunden.

Connoisseurs of precision mechanics will particularly enjoy watching the complex interaction of the springs, wheels and pallets.

TOTALISATOREN IM INSTRUMENTENLOOK

Das neu entwickelte IWC-Grundwerk Kaliber 94800 mit Handaufzug liefert mit der Kraft von zwei Federhäusern das für den Antrieb des Konstantkraft-Tourbillons erforderliche höhere Drehmoment. Zusätzlich versorgt es das Mondphasenmodul mit der nötigen Energie. Die IWC-typische Doppelmondanzeige für die nördliche und südliche Hemisphäre präsentiert sich erstmals in neuem Design. Schon die Platzierung rechts oben auf dem Zifferblatt ist extravagant – die nahezu realistische Darstellung des Erdtrabanten ist es erst recht. Mit Hilfe eines speziellen 3-D-Laserverfahrens wurde dessen Oberfläche möglichst authentisch abgebildet,selbst
winzige Krater sind zu erkennen. Die Countdownanzeige auf dem äusseren Ring des Totalisators zeigt die verbleibenden Tage bis zum Eintritt des nächsten Vollmondesan. Ein Novum bei IWC ist auch die retrograde Gestaltung der Gangreserveanzeige zwischen «4» und «5 Uhr», bei der ein Dreieckzeiger über die verbleibende Aufzugsenergie informiert. Der Verbindungssteg ist so konzipiert, dass er während der 96-Stunden-Gangdauer der Uhr das IWC Logo nicht verdeckt. Die drei in die Lünette hineinragenden Totalisatoren sind von technischen Armaturen inspiriert und unterstreichen den sportlichen Charakter der Uhr. Zum technisch-kühlen Look passen die fein nuancierten Schwarztöne des Zifferblatts, die schwarzen Hightechkeramik-Blenden sowie der massive Kronenschutz aus Platin. Im Innenkreis findet sich das traditionsreiche, aus verschachtelten I-Versalien mit langen Serifen zusammengesetzte Muster. Der Buchstabe steht für Ingenieur und verleiht dem Relief eine besondere Tiefe.

DER BLICK IN DEN «MOTORRAUM»

Betrachtet man die Ingenieur Constant-Force Tourbillon von der Werkseite, so ist es, als blicke man in den Motorraum eines Sportwagens. Als Pendant zu den Lünettenbohrungen der Frontseite pressen fünf Titanschrauben mit Keramikköpfen die Saphirglasfassung an das Gehäuse. Auf der Werkplatte weckt das räumliche Wechselspiel von gestrahlten und satinierten Oberflächen sowie polierten Kanten Assoziationen zu einem Hochleistungsaggregat der Königsklasse. Durchbrüche geben den Blick auf ineinandergreifende Zahnräder frei, Gravuren informieren über technische Details – alle Gestaltungselemente sind sorgfältig aufeinander abgestimmt und demonstrieren Kraft und pure Dynamik.

F1 Engineering Tools
—Die Designer von IWC Schaffhausen liessen sich zudem von typischen Rennsportmaterialien wie Carbonfasern, Keramik und Titan inspirieren, die eine neue, sportliche Designlinie innerhalb der
Ingenieur-Uhrenfamilie prägen.

Ingenieur Constant-Force Tourbillon

Ref. IW590001

Ingenieur Constant-Force Tourbillon

CHARAKTERISTIKA

  • Mechanisches Uhrwerk
  • Gangreserveanzeige
  • Präzisionsmondphasenanzeige
  • Doppelmond für die nördliche und südliche Hemisphäre
  • Countdownanzeige bis zum nächsten Vollmond
  • Tourbillon mit integriertem Konstantkraft-Mechanismus
  • Glucydur®*-Unruh mit Feinregulierexzenter auf den Unruharmen
  • Verschraubte Krone
  • Sichtboden mit Saphirglas

WERK

  • Kaliber: 94800
  • Frequenz: 18,000 A/h / 2.5 Hz
  • Steine: 43
  • Gangreserve: 96 h
  • Aufzug: Handaufzug

UHR

  • Materials: Platin- und Keramikgehäuse, schwarzes Zifferblatt, schwarzes Alligatorlederarmband, Dornschliesse in Platin
  • Glas: Saphir, flach, beidseitig entspiegelt
  • Wasserdicht: 12 bar
  • Durchmesser: 46 mm
  • Höhe: 14 mm

 

Weitere Informationen
IWC Schaffhausen
Uwe Liebminger
Department Manager Public Relations
Mobile +41 (0)79 957 72 52
E-mail uwe.liebminger@iwc.com
Internet www.iwc.com/press

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