#BLUEDIAL: EIN DESIGNTREND AUS SCHAFFHAUSEN EROBERT DIE UHRENWELT

Schaffhausen, 12. Dezember 2016 – IWC Schaffhausen fertigte schon vor fünfzig Jahren Uhren mit blauen Zifferblättern. Damit setzte die Nordostschweizer Manufaktur einen Designtrend, der inzwischen die ganze Uhrenindustrie erfasst hat. Seit 1967 wurden in den sechs Uhrenfamilien rund 120 Referenzen und limitierte Sondereditionen mit «Blue Dials» in verschiedenen Farbtönen lanciert. Als jüngstes Highlight in Blau präsentiert IWC die auf 250 Exemplare limitierte Big Pilot’s Watch Annual Calendar Edition «Le Petit Prince» mit einem blauen Zifferblatt und einem blau eingefärbten Uhrwerk.

 

Blau steht für die Weite des Himmels und die unergründbare Tiefe des Meeres. Die Farbe der Ferne und der Unendlichkeit strahlt Harmonie, Zufriedenheit und Ruhe aus. Uhren mit blauen Zifferblättern sind derzeit gross in Mode und erobern seit einigen Monaten unter dem Hashtag #bluedial auch das Internet.

IWCSchaffhausen hat diesen Designtrend als Pionierin entscheidend mitgeprägt: Bereits 1967 lancierte die Manufaktur mit der Ingenieur Automatic (Ref. 866 AD) und der Yacht Club Automatic (Ref. 811 A /AD) die ersten Modelle mit blauen Zifferblättern. Seither haben solche Zeitmesser ihren festen Platz in der Kollektion. In den 1990er-Jahren galt noch der Grundsatz, dass blaue Zifferblätter nur mit Platingehäusen verwendet werden dürfen – wie 1994 bei der legendären Pilot’s Watch Mark XII(Ref. IW324107) oder 1999 bei der Fliegeruhr UTC (Ref. IW325103). Heute aber finden sich elegante «Blue Dials» auch in der Kombination mit Gehäusen aus Gold, Edelstahl oder sogar Keramik.

BLAU IST BEI DER «LE PETIT PRINCE» UND DER «LAUREUS» ZU HAUSE

Seit 2008 lanciert die Manufaktur auch regelmässig Pilot’s Watches, um die bekannte Erzählung «Le Petit Prince» des französischen Fliegerpioniers und Autors Antoine de Saint-Exupéry zu würdigen. Sämtliche «Le Petit Prince»-Uhren verfügen über blaue Zifferblätter. In dieser Tradition präsentiert IWC jetzt auch das jüngste Highlight in blauer Farbe: Die Big Pilot’s Watch Annual Calendar Edition «Le Petit Prince» (Ref. IW502703) ist auf 250 Exemplare limitiert. Der Zeitmesser mit einem Gehäuse aus Weissgold verfügt nicht nur über ein blaues Zifferblatt, sondern zum ersten Mal in der Geschichte der Manufaktur auch über ein blaues Uhrwerk: Das durch den Saphirglasboden sichtbare IWC-Manufakturkaliber 52850 erhielt seine auffällige Farbe durch die Beschichtung mit verschiedenen metallischen Oxiden

Die Farbe Blau hat nicht nur bei den «Le Petit Prince»- Fliegeruhren, sondern auch bei den Sondereditionen für die Laureus Sport for Good Foundation ihren festen Platz: Neben der Bodengravur ist das Zifferblatt in Laureus-Blau das wichtigste Erkennungsmerkmal dieser Zeitmesser, die IWC seit 2006 jedes Jahr auflegt. Auch bei der Portofino Automatic Moon Phase 37 Edition «Laureus Sport for Good Foundation» (Ref. IW459006), der insgesamt zehnten Sonderedition für Laureus, steht die Farbe Blau für die Hoffnung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen auf eine bessere Zukunft.

BLAUE SONDEREDITIONEN ERFREUEN SAMMLER

IWC hat die Farbe des Meeres immer wieder mit verschiedenen limitierten Sondereditionen gekonnt in Szene gesetzt. Einen der spektakulärsten Blautöne realisierte die Manufaktur 2004 für die Taucheruhr Aquatimer Edition «Cousteau Divers» (Ref. IW354803/IW354806). Mit der Portugieser Chronograph Rattrapante Edition «Boutique Milano» (Ref. IW371215) und der Edition «Boutique Munich» (Ref. IW371217) legte IWC in diesem Jahr eine Stilikone neu mit tiefblauen Zifferblättern auf.

BLAUE ZIFFERBLÄTTER MÜSSEN IN DIE VAKUUMKAMMER

Für die Herstellung von blauen Zifferblättern setzt IWC oft die sogenannte physikalische Dampfabscheidung ein. Mit dem PVD-Verfahren (PVD = Physical Vapour Deposition) können extrem dichte Schichten erzeugt werden, die nur Bruchteile von Mikrometern dick sind. Dafür werden die Zifferblätter zuerst galvanisch vernickelt und vergoldet. Anschliessend folgt die eigentliche PVD-Beschichtung, bei der sie in einer Vakuumkammer mit gasförmigen Metallionen bedampft werden. Der endgültige Farbton hängt unter anderem von den spezifischen Prozesseigenschaften und der Schichtdicke ab. Als Alternative zum PVDBeschichtungsverfahren kommen für die Farbe Blau bei einigen Modellen auch spezielle Lacke zum Einsatz.

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