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INKDIAL – EIN ZEN-PROJEKT

DAS IWC JOURNAL SPRACH MIT BEN LI, DER NUR MIT FILZSTIFTEN UND SCHREIBSTIFTEN ZAHLREICHE MODELLE DER NEUESTEN IWC FLIEGERURENKOLLEKTION MIT ATEMBERAUBENDER PRÄZISION GEZEICHNET HAT

 

Ben Li ist Hongkong-Brite und bildender Künstler aus Grossbritannien, der sich mit Uhrenillustrationen befasst und hierfür hauptsächlich Filzstifte und Schreibstifte verwendet. Geboren und aufgewachsen ist er in Milton Keynes, einer Stadt im englischen Buckinghamshire. Nach seinem Graphik- und Mediendesignstudium an der University of the Arts London arbeitete Ben in verschiedenen Designjobs wie einem Schmuckdesignstudio. Hier befasste er sich zum ersten Mal intensiver mit Uhren. 

— Ben Li von INKDIAL mit seiner IWC Pilot's Watch Mark XVIII „Le Petit Prince“
— Ben Li von INKDIAL mit seiner IWC Pilot's Watch Mark XVIII «Le Petit Prince»

WARUM MALEN SIE UHREN?

Es begann als persönliches Projekt, um mich während des Lockdowns in England zu beschäftigen. Ich entschied mich für Uhren, weil sie mich schon immer interessiert haben, auch wenn ich mich nie intensiver mit ihnen befasst habe. Ich dachte, sie wären ein gutes Motiv, um das Zeichnen zu üben. Je mehr Bilder ich zeichnete, desto mehr fiel mir auf, dass das Zeichnen der verschiedenen Kreationen sowie das Perfektionieren der unterschiedlichen Symmetrien und Materialien der Uhren eine therapeutische Wirkung auf mich hatte. Ich war richtig begeistert. Das Projekt war fantastisch und hatte eine beruhigende Wirkung.

 

WAS PASSIERTE DANN?

Nachdem ich sehr viele Uhren gezeichnet hatte, spürte ich, dass ich meine Arbeiten online teilen und archivieren wollte. Das führte mich zu einer Online-Community aus Uhrenliebhabern, die ich durch meine Zeichnungen immer besser kennenlernte. So erfuhr ich, dass jedes einzelne Mitglied eine ganz persönliche Beziehung zu Uhren hat. Zu entdecken, dass Uhren eine enge Verbindung zur Kunst, Musik, Mode, der Filmwelt und der Kultur haben, während sie sich gleichzeitig immer weiterentwickeln und immer mehr Symbolkraft entwickeln, inspirierte mich. Mein Ziel ist, mehr darüber zu erfahren und diese Elemente in meiner Arbeit zum Ausdruck zu bringen.

 

WAS BEDEUTET INKDIAL FÜR SIE?

Inkdial war ursprünglich mein Weg, der Einsamkeit zu entfliehen. Es half mir nicht nur durch schwierige Zeiten, sondern wurde schnell zu einer Leidenschaft und etwas, das mich mit Freude erfüllt beim kreativen Schaffen. Ich konnte mein Interesse an Uhren zum Ausdruck bringen und durch kreative und fröhliche Kunstwerke einen Beitrag zur Uhren-Community leisten.

WELCHE STIFTE VERWENDEN SIE FÜR IHRE ZEICHNUNGEN?

Ich verwende hauptsächlich Copic Marker. Ich bin kein guter Maler, aber die Marker bieten nicht nur üppige und leuchtende Farben, die an Malfarben erinnern, sondern sie lassen mir auch die Freiheit, illustratorisch zu zeichnen. Und das ist sehr nützlich, wenn man die feinen Details der Uhr festhalten möchte. Manchmal nehme ich auch einen Bleistift, einen Fineliner oder andere Hilfsmittel.

 

WAS PASSIERT, WENN IHNEN EINE ZEICHNUNG MISSLINGT?

Die meisten Fehler kann ich mit Tipp-Ex korrigieren, zum Beispiel wenn man sich verzeichnet oder ein Wort falsch schreibt. Wenn ich allerdings einen ganzen Bereich in einer falschen Farbe male, kann man das nur schwer wieder ändern, da man Marker nicht wegradieren oder überdecken kann. In dem Fall war die ganze Arbeit für umsonst.

 

HABEN SIE JEMALS EINE ZEICHNUNG ZERRISSEN UND WIEDER KOMPLETT VON VORNE ANGEFANGEN?

Ja! Und das mehr als ein Mal. Das kam vor allem am Anfang vor, als ich mich noch nicht so gut mit den Uhren auskannte. Allerdings habe ich daraus auch gelernt, beim Zeichnen viel besser auf Details zu achten. Diese Opfer haben sich gelohnt ...

Ben Li beim Zeichnen der IWC Pilot’s Watch Mark XVIII Edition „Le Petit Prince“ IW327010
— Ben Li beim Zeichnen der IWC Pilot’s Watch Mark XVIII Edition «Le Petit Prince» IW327010

NEHMEN SIE UNS MIT DURCH DEN ZEICHENPROZESS. WIE FANGEN SIE AN, WIE HÖREN SIE AUF?

Meistens folge ich einem Dreistufenplan, den ich selbst entwickelt habe. Mit Schreibstift und Bleistift zeichne ich zunächst die Umrisse und betone wichtige Stellen, die ich später übermalen werde. Dann trage ich mit den Markern die Grundfarbe auf. Abschliessend zeichne ich mit Schreibstift und Bleistift die feinen Details der Uhr und hebe die Textur der Materialien hervor. Bei etwas komplizierter gestalteten Uhren brauche ich manchmal einige zusätzliche Schritte, aber eigentlich folgen sie alle diesem Dreistufenplan.

 

WELCHE IWC UHR WAR BESONDER SCHWIERIG ZU ZEICHNEN?

Die grösste Herausforderung stellten die Perpetual Calendar Modelle dar. Sie besitzen eine ganze eigene Persönlichkeit und Silhouette, die ich zuvor noch nie gezeichnet hatte. Insbesondere die zahlreichen Details und Strukturen auf dem Zifferblatt waren völlig neu für mich. Ich brauchte einige Zeit, um die richtige Kombination und Vorgehensweise für das Zeichnen zu finden. Aber auch das war eine gute Erfahrung, und am Ende war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. 

WER ODER WAS INSPIRIERT SIE ZU IHREN KUNSTWERKEN?

Ich lasse mich von alten Art-déco-Plakaten, mechanischen Zeichnungen, Comicbüchern und Alltagsgegenständen inspirieren, zu denen ich mir Notizen mache. Bevor ich mit dem Zeichnen von Uhren begann, arbeitete ich Vollzeit als Grafikdesigner und fertigte nebenbei viele Porträts und abstrakte Kunstwerke an. Ich denke, dass meine Herangehensweise von diesen Bereichen beeinflusst ist. Einer meiner Lieblingskünstler sind Pierre Fix-Masseau, Roland Ansieau, Yoshitaka Amano und Kim Jung Gi.

 

WAS FÜR MUSIK HÖREN SIE BEIM ZEICHNEN?

Meine Playlist beim Zeichnen ändert sich je nach Stimmung. Derzeit höre ich viel Indie- und Techno-House-Musik. Die positive Energie und die schnellen Beats helfen mir, mich zu konzentrieren. In letzter Zeit habe ich viel von Boyd Jarvis, KOKOKO, Gesaffelstein und Peggy Gou gehört. 

 

Klicken Sie hier, um Bens Playlist auf Spotify zu hören.

 

Ben Li beim Arbeiten in seinem Studio
— Ben Li beim Arbeiten in seinem Studio

WANN UND WIE FINGEN SIE AN, SICH FÜR UHREN ZU INTERESSIEREN?

Meine erste Uhr war ein Geschenk meiner Grossmutter. Ich hing sehr an ihr und trug sie in der ganzen Mittelstufe. Nach meinem Studium hatte ich verschiedene Jobs im Bereich Design – einer davon in einem Schmuckdesignstudio. Einer der Kunden, für den wir arbeiteten, trug eine IWC Pilot‘s Watch Chronograph. Ohne zu wissen, worum es sich dabei handelte, war ich damals gleich fasziniert von der Ästhetik, von der eleganten Zifferblattgestaltung und von den Chronographendrückern an der Seite. Ich war total begeistert und wollte mehr über diese Uhr erfahren und begann ein Gespräch über sie. So begann mein grosses Interesse für Uhren.

 

Und eine der ersten Uhren, die ich zeichnete, war natürlich eine IWC Pilot‘s Watch Chronograph. Als IWC mich kontaktierte, um einige Kunstwerke für ihren neue Launch beizusteuern, war ich überglücklich über diese Gelegenheit und fühlte mich geehrt. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich mit der Marke zusammenarbeite, die mein Interesse für Uhren geweckt hat. Diese Geschichte werde ich vermutlich immer erzählen, wenn ich eine IWC Uhr trage.

 

WAS MACHEN SIE, WENN SIE GERADE KEINE WUNDERSCHÖNEN MECHANISCHEN UHREN ZEICHNEN?

Ich versuche, mehr Zeit mit Freunden und meiner Familie zu verbringen und setzte mein Designstudium fort, wenn ich nicht zeichne. Ich laufe und trainiere auch sehr gerne, lese Bücher und spiele Gitarre. Auch wenn ich gerne Uhren zeichne, kann dies manchmal etwas stressig werden – vor allem, wenn ich eine kreative Blockade habe. Dann gehe ich gerne raus oder suche mir eine andere Beschäftigung, um den Kopf frei zu bekommen und mich zu entspannen. 


Hier erfahren Sie mehr über Ben und Inkdial. 



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